Sportverein Rot-Weiß Rheinbreitbach 1929 e.V.
Schriftzug auf der Hans-Dahmen Halle

Wir danken dem Bluhm Fonds für die Unterstützung unserer Jugendarbeit

Vereinsmeisterschaften 2017

Die diesjährigen Vereinsmeisterschaften finden am 15. und 17. Dezember statt. Für die Schüler und Jugendlichen am Freitag, 15.12., ab 17.30 Uhr, für die Erwachsenen am Sonntag, 17.12., ab 12.30 Uhr. Für die Sieger und Platzierten gibt es wie immer Pokale und Urkunden.

Training

Ab sofort findet das Training wieder zu den gewohnten Zeiten in der Halle statt. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen. 

Sieg und Niederlage für Rheinbreitbachs Tischtennisspieler

Gewohnt souverän: Horst Baermann/Niels Assenmacher im Doppel.

Mit einem Sieg und einer Niederlage beendeten die Tischtennisspieler des SV Rheinbreitbach am Wochenende die Hinrunde in der Kreisliga. Dem 9:4 Heimerfolg gegen Feldkirchen folgte einen Tag später eine 0:9 Niederlage in Ockenfels. Bei der deutlichen Auswärtsschlappe gegen den Aufstiegsaspiranten fehlten allerdings alle SVR-Spitzenspieler. Mit 12:6 Punkten zum Hinrundenabschluss behaupteten sich die Rheinbreitbacher im Vorderfeld der Tabelle und können der im Januar startenden Rückrunde gelassen entgegensehen. Wenig zu holen gab es für den SVR-Nachwuchs. Im Heimspiel gegen Olympia Koblenz setzte es in der Jugendkreisliga eine unerwartet klare 8:2 Schlappe.

Deutlich knapper als es das Ergebnis ausdrückt, verlief für die SVR-Akteure die Begegnung gegen Feldkirchen. Schon in den Eingangsdoppeln zeigte sich, dass die abstiegsbedrohten Gäste keinesfalls bereit waren, den favorisierten Rheinbreitbachern kampflos das Feld zu überlassen. Als die Feldkirchener nach einer 2:1 Führung in den Doppeln – lediglich Horst Baermann/ Niels Assenmacher punkteten für die Hausherren  - in den nachfolgenden Einzeln gar auf 4:2 davonzogen, lag sogar eine Überraschung in der Luft.

Damit jedoch hatten die Gäste ihr Pulver verschossen. Zwei souverän herausgespielte Einzelerfolge von SVR-Spitzenspieler Horst Baermann und Nachwuchsspieler Arne Beines sowie zwei weitere Siege im unteren Paarkreuz von Klaus und David Riddering, die wie Baermann und Beines ebenfalls ungeschlagen blieben, brachten die SVR-Akteure, die ohne Mannschaftskapitän Reinhard Ahlke antreten mussten, letztlich auf die Siegerstraße. Die weiteren Punkte zum 9:4 Heimsieg steuerten Niels Assenmacher und Uwe Bierbaums bei.

Nichts zu holen gab es für den SVR einen Tag später im Nachbarschaftsduell gegen Ockenfels. 9:0 hieß es am Ende gegen den Aufstiegsaspiranten. „Natürlich hatte ich mir ein besseres Ergebnis erhofft“, so Ahlke, „aber ohne unsere zurzeit besten drei Spieler waren wir absolut chancenlos.“ Dennoch zeigte sich der Rheinbreitbacher Mannschaftskapitän mit dem Abschneiden in der Hinrunde zufrieden. „Mit einem Platz im oberen Tabellendrittel haben wir die Erwartungen mehr als erfüllt und werden trotz der vielen Auswärtsspiele in der Rückrunde mit dem Abstiegskampf wohl nichts mehr zu tun haben.“   

Keinen guten Tag erwischte der SVR-Nachwuchs gegen Olympia Koblenz. Gab es vor der Begegnung zumindest noch eine minimale Chance auf einen Aufstiegsplatz, so muss diese nach der 8:2 Niederlage wohl endgültig ad acta gelegt werden. Ein gewonnenes Doppel von Timm Kuppi/Paul Ahlke sowie ein Fünfsatzsieg von Tim Schander im Einzel waren am Ende zu wenig, um gegen die Olympianer zu bestehen. Mit nunmehr 8:6 Zählern konnten die Rheinbreitbacher nach dem Aufstieg im Frühjahr in ihrer zweiten Kreisligasaison trotz der unerwartet deutlichen Niederlage bislang dennoch überzeugen und sich im oberen Mittelfeld der Tabelle behaupten.  

9:7 Erfolg im Tischtenniskrimi gegen Bad Hönningen

Sieger im Tischtenniskrimi gegen Bad Hönningen: Klaus und David Riddering, Arne Beines, Horst Baermann, Reinhard Ahlke, Niels Assenmacher und Martin Jünger.

Dass es im Verfolgerduell zwischen Rheinbreitbach und Bad Hönningen in der Tischtennis-Kreisliga eng werden würde, war allen Beteiligten schon vor Spielbeginn klar. Dass am Ende nach fast vierstündiger Spielzeit ein einziger Ballwechsel im Abschlussdoppel in der Verlängerung des fünften Entscheidungssatzes über Sieg und Niederlage entscheiden würde, verdeutlicht wie knapp es am Ende wirklich war. Mit 9:7 sicherten sich die Rheinbreitbacher nicht nur beide Punkte, sondern schafften vorübergehend sogar den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz.

Man muss in den Annalen der SVR-Tischtennisabteilung schon lange zurückblättern, um ein Spiel zu finden, dass so lange dauerte und ähnlich spannend war, wie das Kreisligaduell gegen Bad Hönningen. „Uns war von Beginn an klar, dass jeder Punkt wichtig werden würde“, so SVR-Mannschaftskapitän Reinhard Ahlke. „Dass es am Ende aber so spannend werden würde, damit hat wohl niemand gerechnet.“

Bereits in den Eingangsdoppeln wurde um jeden Ball gekämpft. Während Horst Baermann/Niels Assenmacher ihr Spiel relativ deutlich gewinnen konnten, gingen die beiden anderen Begegnungen in den fünften Satz. Und in beiden Fällen behielten die Gäste aus Hönningen gegen Martin Jünger/Reinhard Ahlke und im Familienduell zwischen den Brüdern Peter und Lukas Zwiener sowie Vater Klaus und Sohn David Riddering die Oberhand.

Was sich in den Doppeln andeutete, setzte sich in den Einzeln nahtlos fort. Nicht weniger als  fünf Einzel gingen über die volle Distanz von fünf Sätzen. Insbesondere Hönningens Spitzenspieler Timo Gladki zeigte eindrucksvoll, warum er zu den besten Spielern der Klasse gehört und gewann sowohl gegen Jünger als auch Baermann, die dann allerdings ihr zweites Einzel gegen Ralf Achterberg souverän gewannen. Verlass bei den Gastgebern war einmal mehr auf das mittlere Paarkreuz. Sowohl Assenmacher als auch Ahlke zeigten Nervenstärke und trugen mit jeweils zwei Siegen entscheidend dazu bei, dass die Rheinbreitbacher stets einen kleinen Vorsprung behaupten konnten. Vor den letzten beiden Einzeln sah beim Spielstand von 8:5 dann alles nach einem Erfolg der SVR-Akteure aus. Zumal Arne Beines mit einem Sieg alles klar machen konnte. Nach einer 9:3 Führung im entscheidenden Satz zeigte der Rheinbreitbacher Nachwuchsspieler plötzlich Nerven und vergab den ersten Matchball zum Sieg. Nicht viel besser erging es David Riddering, der sich nach einem guten Spiel eine 5:1 Führung im entscheidenden Durchgang nehmen ließ und denkbar knapp 8:11 unterlag.

So musste am Ende das allerletzte Doppel entscheiden. Und das war an Spannung kaum zu überbieten. 2:2 stand es vor dem letzten Satz, den Baermann/Assenmacher schließlich in der Verlängerung und zuvor drei vergebenen Matchbällen mit 14:12 für sich entscheiden konnten.

Mit dem fünften Sieg in Folge kletterten die Rheinbreitbacher mit nunmehr 10:2 Punkten vor den „Wochen der Wahrheit“ vorübergehend sogar auf den zweiten Tabellenplatz. Dann warten mit Torney und Ockenfels die haushohen Aufstiegsfavoriten auf die Rheinbreitbacher. „Wir sind bisher mehr als im Soll und sehen den Spielen gegen die Top-Teams der Liga sehr gelassen entgegen“, so SVR-Mannschaftskapitän Ahlke. „Vielleicht gelingt uns ja sogar eine Überraschung.“

Weniger erfolgreich war die zweite SVR-Vertretung in der 3. Kreisklasse. Gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter aus Torney gab es eine 3:8 Heimniederlage. Überzeugen konnte einmal mehr Heidi Wunner, die beide Einzel für sich entschied. Einen weiteren Zähler steuerten Lars Lohmann/Patrick Knopp im Doppel bei.

Windhagen ohne Chance in Rheinbreitbach

Souveräne Vorstellung gegen Windhagen: David Unkels/Uwe Bierbaums im Doppel

Für die Rheinbreitbacher läuft es in der Tischtennis-Kreisliga weiter nach Maß. Durch einen ungefährdeten und verdienten 9:5 Heimerfolg gegen Windhagen etablierte sich das Team um Mannschaftskapitän Reinhard Ahlke mit nunmehr 8:2 Punkten im Vorderfeld der Tabelle. „Auch wenn die schweren Gegner erst noch kommen, dürfte schon jetzt klar sein, dass wir mit dem Abstiegskampf in dieser Saison nichts zu tun haben werden“, bilanzierte ein zufriedener Ahlke nach der Begegnung.

Gegen die Gäste, die überraschend ohne den Ex-Rheinbreitbacher Wolfgang Schwarz angetreten waren, starteten die Hausherren konzentriert und sicherten sich ohne Satzverlust erstmals in dieser Saison alle drei Eingangsdoppel. Nach zuletzt einigen schwächeren Spielen zeigten dabei  insbesondere David Unkels/Uwe Bierbaums  gegen das Windhagener Spitzendoppel eine makellose Vorstellung. Aber auch Reinhard Ahlke und David Riddering, die erstmals in dieser Saison zusammenspielten, knüpften nahtlos an ihre bislang in den Einzelspielen gezeigten starken Leistungen an und demonstrierten eindrucksvoll, dass sie auch im Doppel gut miteinander harmonieren.

In den Einzeln machte sich vor allem die Rückkehr von Horst Baermann positiv bemerkbar, der in den ersten Saisonspielen beruflich verhindert war. Auch wenn er im Spitzenspiel des Tages gegen den starken Henry Rapp knapp im fünften Entscheidungssatz unterlag und sicherlich auch noch Trainingsrückstand hat, so ist er in der Rheinbreitbacher Mannschaft eine sichere Bank. Das gilt auch für Niels Assenmacher, der mit zwei souveränen Einzelsiegen entscheidend dazu beitrug, dass die höher eingeschätzten  Gäste aus Windhagen die Rheinbreitbacher nie ernsthaft gefährden konnten. Am Ende standen 32:16 Sätze zugunsten des SVR-Teams, das mit dem Sieg den dritten Tabellenrang hinter Torney und Ockenfels festigen konnte.

Die Punkte für Rheinbreitbach holten: Baermann/Assenmacher, Bierbaums/Unkels und Ahlke/Riddering im Doppel sowie Baermann (1), Assenmacher (2), Bierbaums (1), Ahlke (1), Arne Beines (1) in den Einzeln.

Wenig zu holen gab es für die zweite Rheinbreitbacher Vertretung bei der 8:3 Heimniederlage in der 3. Kreisklasse gegen Torney/Engers. Einzig Heidi Wunner sicherte sich mit einer engagierten Leistung beide Einzelpunkte. Die Gastgeber hatten allerdings auch nicht gerade das Glück gepachtet. Allein vier Einzel gingen im fünften Entscheidungssatz knapp an die Gäste aus Torney. Neben Wunner punkteten Lars Lohmann/Patrick Knopp im Doppel. Mit nur einem Zähler auf der Habenseite behalten die SVR-Spieler weitere die rote Laterne. 

 

SVR-Tischtenniscracks weiter in der Erfolgsspur

Feierte ein erfolgreiches Saisondebüt: SVR-Spitzenspieler Horst Baermann

Ein klarer 9:3 Heimerfolg gegen Neuwied und der Sprung auf den dritten Tabellenplatz in der Kreisliga Koblenz-Neuwied. Für die Tischtennisspieler des SV Rheinbreitbach könnte es nach dem dritten Sieg in Folge nicht besser laufen. „Auch wenn die ganz dicken Brocken noch kommen, sind wir mit dem bisherigen Saisonverlauf mehr als zufrieden“, freute sich Mannschaftskapitän Reinhard Ahlke über die erneut geschlossene Mannschaftsleistung seines Teams.  Stark präsentierte sich auch der SVR-Nachwuchs. Nach dem unerwartet deutlichen 8:2 Auswärtssieg in Leubsdorf kletterte das Team in der Jugendkreisliga auf den zweiten Tabellenrang.

Auch ohne Martin Jünger und Niels Assenmacher hatten die Gäste aus Neuwied bei den heimstarken Rheinbreitbachern von Beginn an keine echte Siegchance. Zwei gewonnene Doppel von Uwe Bierbaums/David Unkels und Horst Baermann/Reinhard Ahlke legten den Grundstein für den deutlichen 9:3 Erfolg. Mit Baermann, der nach seiner Verletzung erstmals in dieser Saison dabei war und eine gewohnt souveräne Vorstellung zeigte, Bierbaums, Arne Beines und Klaus Riddering blieben gleich vier SVR-Akteure in ihren Einzeln ungeschlagen.

Deutlich verbessert zeigte sich insbesondere Uwe Bierbaums, der nach einigen unglücklichen Niederlagen zum Saisonauftakt offenbar zu alter Form zurückgefunden hat  und in seinen beiden Einzeln mit starken Bällen überzeugte. Seine erste Saisonniederlage in einem Einzel kassierte hingegen Ahlke. Nach einer 2:0 Satzführung fand sein Gegner Thomas Marth immer besser ins Spiel und dreht den Spieß am Ende doch noch um. „Einmal musste es ja passieren“, nahm der SVR-Mannschaftskapitän die knappe Niederlage, die ohnehin keinen Einfluss auf den Spielausgang hatte, gelassen.

Eine bärenstarke Vorstellung lieferte der SVR-Nachwuchs in Leubsdorf ab. Zwar konnten die Hausherren nach den Eingangsdoppeln die Begegnung noch offen gestalten, in den nachfolgenden Einzeln ließen die Gäste aber nie einen Zweifel daran aufkommen, wer als Sieger die Halle verlassen wird. Für Rheinbreitbach punkteten David Hoberg/Tim Schander im Doppel sowie Timm Kuppi (2), Hoberg (2), Schander (2) und Paul Ahlke (1) in den Einzeln. Mit 6:2 Zählern sprangen die SVR-Nachwuchsspieler damit vorübergehend hinter Tabellenführer Asbach sogar auf den zweiten Tabellenplatz.   

Gelungener Start in die neue Saison

Sorgten für den einen gelungenen Start in die neue Saison: Martin Jünger, David Riddering, Arne Beines, Uwe Bierbaums, Reinhard Ahlke und Niels Assenmacher (v.l.n.r.)

Die Tischtennisspieler des SV Rheinbreitbach können mit dem Auftakt in die neue Kreisliga-Saison zufrieden sein. Der deutlichen 9:3 Auftaktniederlage in Oberbieber folgten zwei Heimsiege gegen Ockenfels und Asbach und mit nunmehr 4:2 Punkten der Sprung ins obere Drittel der Tabelle. Nicht ganz so gut lief es für die zweite Mannschaft in der 3. Kreisklasse. Deutlichen Niederlagen gegen Leubsdorf, Asbach und Horhausen steht lediglich ein Unentschieden gegen Oberbieber entgegen. Besser machte es die Jugend in der Kreisliga. Nach dem 8:6 Auswärtserfolg in Oberbieber belegen die SVR-Nachwuchsspieler mit 4:2 Zähler den dritten Tabellenrang. 

 „Ein optimaler Start in die neue Saison“, zog SVR-Mannschaftskapitän Reinhard Ahlke nach den ersten drei Begegnungen in der Kreisliga Neuwied/Koblenz zufrieden Bilanz. „Da wir in allen drei Spielen auf wichtige Akteure verzichten mussten, haben wir uns mehr als beachtlich aus der Affäre gezogen“, so Ahlke, der als Saisonziel wie im vergangenen Jahr den Klassenerhalt ausgegeben hat.

Obwohl sich fast alle Mannschaften verstärkt haben, sollte dies gelingen. Zumal mittlerweile längst nicht mehr nur die Routiniers wie Martin Jünger, Reinhard Ahlke (beide noch ungeschlagen) oder Niels Assenmacher verlässlich für Punkte sorgen, sondern sich auch die beiden Nachwuchsspieler Arne Beines und David Riddering längst an die deutlich „rauhere“ Luft bei den Senioren gewöhnt haben. Sowohl gegen Ockenfels als auch gegen Asbach bewiesen beide Nervenstärke und steuerten in der spannenden Schlussphase wichtige Einzelerfolge bei.

Weniger gut lief es für die Rheinbreitbacher Tischtenniscracks bislang in den Doppeln. Insbesondere im Derby gegen Ockenfels konnte nicht ein Spiel gewonnen werden. In der vergangenen Saison noch eine SVR-Domäne gelangen erst zwei Siege bei sieben Niederlagen. „Hier haben wir sicher noch Luft nach oben“, glaubt auch Ahlke. Besserung ist jedoch in Sicht, da ab sofort auch wieder Rheinbreitbachs Spitzenspieler Horst Baermann zur Verfügung steht.  

Weniger gut lief es bislang für die zweite SVR-Vertretung. Ein Unentschieden gegen Oberbieber blieb bislang die einzige Ausbeute für das Team von Mannschaftskapitänin Heidi Wunner. Dem gegenüber stehen drei Niederlagen. Erfreulich allerdings das bisherigen Abschneiden der Jugendspieler, die in der Zweiten zum Einsatz kamen. Sowohl Timm Kuppi als auch David Hoberg zeigten eine ansprechende Leistung und trugen so dazu bei, dass die Niederlagen nicht noch höher ausfielen.

Nach der etwas holprigen Rückrunde in der ersten Kreisligasaison erwischten die Jugendspieler des SVR diesmal einen hervorragenden Start in die neue Spielserie. Mit Timm Kuppi, David Hoberg, Benjamin Ohlert, Tim Schander, Tim Niklas Ohlert und Paul Ahlke haben die Rheinbreitbacher ein ausgeglichenes und schlagkräftiges Team am Start, das sich in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert hat und durchaus im oberen Tabellendrittel mitmischen kann. Nach dem 8:6 Auswärtssieg in Oberbieber kletterten sie mit 4:2 Punkten sogar vorübergehend auf den dritten Tabellenrang.

Sensationelle Punkteteilung gegen Spitzenreiter Windhagen

Machte gegen Aufsteiger Windhagen sein bislang bestes Spiel im Trikot der ersten Mannschaft: SVR-Nachwuchsspieler David Riddering

Nach der glatten 0:9 Niederlage im Hinspiel hatten sich die Rheinbreitbacher Tischtennis-Cracks auch im Rückspiel an eigenen Platten gegen den bislang verlustpunktfreuen Kreisliga-Spitzenreiter wenig ausgerechnet. Zumal mit Horst Baermann, Niels Assenmacher und Klaus Riddering gleich drei Akteure fehlten. Dass die Gäste aus Windhagen nach einer 4:0 Zwischenführung am Ende der Begegnung mit dem 8:8 Unentschieden sogar noch gut bedient waren, gehört zu den Kuriositäten des letzten SVR-Heimspiels in dieser Saison. Einen 8:5 Erfolg verbuchte die zweite SVR-Vertretung in der 3. Kreisklasse gegen Leubsdorf, während die Jugend in der Kreisliga beim TV Moselweiß mit 8:4 die Segel streichen musste.

Eine solch verrückte und spannende Begegnung hat es in der Kreisliga schon lange nicht mehr gegeben. Als der Tabellenführer aus Windhagen gleich zu Beginn der Partie auf 4:0 davonzog, deutete alles auf eine Wiederholung des klaren Hinspielergebnisses hin. Drei verlorene Doppel – ansonsten eher eine Domäne der Rheinbreitbacher - und eine überraschende Einzelniederlage von Martin Jünger gegen Wolfgang Schwarz ließen die Chancen der Gastgeber nahezu auf den Nullpunkt sinken. Als David Unkels und Uwe Bierbaums danach auf 4:2 verkürzten, keimte zumindest Hoffnung auf, das Ergebnis in verträglichen Grenzen zu halten.

Doch dann schlug die Stunde des SVR-Nachwuchses. Arne Beines und David Riddering zeigten im unteren Paarkreuz, dass sie auch bei den „Großen“ locker mithalten können. Beide zeigten eine herausragende Leistung, blieben in den Einzeln ungeschlagen und sicherten allein vier SVR-Zähler. Nervenstärke zeigte dabei insbesondere Riddering, der in seinem zweiten Einzel  nach 0:2 Rückstand gleich vier Matchbälle abwehrte und mit seinem Sieg im fünften Entscheidungssatz das Unentschieden für den SVR endgültig sicherte. Zuvor hatten Unkels mit einem klaren Sieg gegen den Ex-Rheinbreitbacher Schwarz und Mannschaftskapitän Reinhard Ahlke dafür gesorgt, dass die Hausherren nach ihrer Aufholjagd auf Kurs blieben. „Ein solch verrücktes Spiel habe ich den letzten Jahren noch nie erlebt“, freute sich Ahlke trotz des verlorenen Schlussdoppels über den unerwarteten Punktgewinn im letzten Heimspiel der Saison, mit dem die Rheinbreitbacher ihren fünften Tabellenplatz festigten. Freuen konnten sich auch die Windhagener, die trotz des ersten Punktverlustes den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt machten.

Mit einem 8:5 Heimsieg im Nachbarschaftsduell gegen Leubsdorf verbesserte sich die zweite Rheinbreitbacher Vertretung ins Mittelfeld der Tabelle der 3. Kreisklasse. Für den SVR punkteten Lars Lohmann/Ludwig Südkamp im Doppel sowie Heidi Wunner (2), Lohmann (1), Südkamp (2) und Patrick Knopp (2).

Weniger gut lief es für die erste Jugendmannschaft in der Kreisliga beim TV Moselweiß. Nachdem dem Verlust beider Eingangsdoppel, kamen die Gäste zwar besser in Schwung, am Ende stand aber dann doch eine vermeidbare 8:4 Niederlage. Die Punkte für Rheinbreitbach, die mit einem gewonnen Spiel als Aufsteiger weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz liegen, holten Timm Kuppi (2), David Hoberg und Benjamin Ohlert.

Knapper Rheinbreitbacher Sieg beim Tabellenschlusslicht

Feierten ihren ersten Saisonerfolg in der Kreisliga: Benjamin Ohlert, David Hoberg, Tim Schander und Timm Kuppi (v.l.n.r.)

Ein knapper 9:7 Auswärtssieg am Wochenende beim Tabellenschlusslicht in Asbach, den fünften Tabellenplatz souverän abgesichert, erstmals seit langer Zeit wieder ein positives Punktekonto und mit dem Abstieg schon lange nicht mehr zu tun: Aus Sicht der Rheinbreitbacher Tischtennisspieler könnte die Saison in der Kreisliga zurzeit nicht besser verlaufen. Auch die Jugend feierte in der Kreisliga ein erstes Erfolgserlebnis. Im Kellerduell gegen Ockenfels behielt der SVR-Nachwuchs an eigenen Platten mit 8:5 die Oberhand und gab die rote Laterne an die Gäste ab.

Auch ohne Reinhard Ahlke,  Martin Jünger und David Riddering kam die erste Mannschaft des SV Rheinbreitbach in der Kreisliga zu einem  knappen aber verdienten 9:7 Sieg beim Tabellenschlusslicht Asbach. Um wie viel es für die Hausherren, die unbedingt die Klasse halten wollen, ging, zeigte sich schon daran, dass sie erstmals in dieser Saison ihre stärkste Vertretung am Start hatten. Dass es kein Spaziergang für die Gäste werden würde, wurde schon in den Eingangsdoppeln deutlich. Zwar konnten Horst Baermann/Niels Assenmacher und David Unkels/Uwe Bierbaums den SVR mit 2:0 in Führung bringen, beide Spiele gingen jedoch bis in den fünften Entscheidungssatz. Exakt den Vorsprung aus den Doppeln konnten die Rheinbreitbacher über die gesamte Spieldauer verteidigen, denn die anschließenden Einzel verliefen durchweg ausgeglichen.

Garanten für den Sieg waren einmal mehr Rheinbreitbachs Routiniers Baermann und Assenmacher, die sich in den Einzeln keine Blöße gaben und sichere Siege holten. Auch im entscheidenden Abschlussdoppel ließen die beiden von Beginn an keine Zweifel aufkommen, wer als Sieger die Platte verlassen würde. Die weiteren Einzelzähler holten Klaus Riddering und Arne Beines, während Unkels und Bierbaums diesmal leer ausgingen. Am Ende stand ein 9:7 Erfolg für den SVR, der vor den abschließenden Saisonspielen mit 16:14 Zähler erstmals seit langer Zeit wieder ein positives Punktekonto aufweist  und mit dem fünften Tabellenplatz das angestrebte Saisonziel schon jetzt übertroffen hat.

Spannend verlief auch das Nachbarschaftsduell der Jugendkreisliga zwischen Rheinbreitbach und Ockenfels. Beide Teams hatten in der Herbstrunde den Aufstieg geschafft, in der Kreisliga aber bislang noch keine Pluspunkte auf der Habenseite. Über weite Strecken verlief die Begegnung absolut ausgeglichen. Erst in den letzten beiden Einzeln sicherten sich die Gastgeber den knappen Sieg, der am Ende jedoch verdient war, zumal die Rheinbreitbacher mit 29:19 auch das klar bessere Satzverhältnis auf ihrer Seite hatte. Die SVR-Punkte holten: Timm Kuppi/Tim Schander im Doppel sowie Kuppi (2), David Hoberg (1), Benjamin Ohlert (2) und Schander (2) in den Einzeln.

Ungefährdeter 9:3 Erfolg gegen Neuwied

Ohne Niederlage im Einzel und Doppel: Horst Baermann und Martin Jünger

In der Tischtennis-Kreisliga bleibt es zumindest  im Abstiegskampf spannend. Während an der Spitze Windhagen einsam seine Kreise zieht, stecken mit Asbach, Urbach und Neuwied  gleich drei Teams tief im Abstiegsstrudel. Trotz der deutlichen 9:3 Niederlage gegen Rheinbreitbach konnte Neuwied als Drittletzter zwar seinen Drei-Punkte-Vorsprung auf Schlusslicht Asbach behaupten, hat aber von allen Teams das schwerste Restprogramm. Die zweite SVR-Vertretung kam in der 3. Kreisklasse in Epgert zu einem 7:7, die Jugend unterlag in Windhagen mit 8:5.

Sollte es noch einen Restzweifel am Klassenerhalt der Rheinbreitbacher in der Kreisliga gegeben haben, so wurden diese mit einem ungefährdeten 9:3 Erfolg in Neuwied beiseite gewischt. Während Horst Baermann/Martin Jünger und Klaus und David Riddering zu Beginn der Begegnung mit klaren Erfolgen die Doppelstärke des SVR  einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis stellten, zeigten Uwe Bierbaums/David Unkels ungewohnte Schwächen. Am Ende mussten sie sich zwar nach fünf Sätzen knapp geschlagen geben, entscheidenden Einfluss auf den Spielverlauf hatte die Niederlage aber nicht, zumal Baermann, Jünger, Bierbaums und Klaus Riddering in ihren Einzeln ungeschlagen blieben. Immerhin schaffte es der  Neuwieder Nachwuchsspieler Christian Nass mit einer starken spielerischen Leistung beide Spitzenbretter der Rheinbreitbacher in den fünften Satz zu zwingen. Glück hatte dabei  insbesondere Jünger, der sich in der Verlängerung hauchdünn mit 14:12 ins Ziel retten konnte.

Mit nunmehr 14:14 Zählern konnte der SVR den 5. Tabellenplatz festigen und hat damit bereits vier Tage vor Saisonabschluss den angestrebten Klassenerhalt erreicht. Zwar warten in den letzten Saisonspielen mit Spitzenreiter Windhagen und dem Tabellenzweiten Horhausen noch einige dicke Brocken auf das SVR-Sextett, den positiven Gesamteindruck können aber selbst Niederlagen gegen die Aufstiegsaspiranten nicht mehr trüben.

Spannend bis zum letzten Spiel verlief die Begegnung der zweiten Rheinbreitbacher Mannschaft gegen Epgert in der 3. Kreisklasse. Von Beginn an merkte man, dass für die Hausherren jeder Punkt im Abstiegskampf zählt.  Als sichere Bank erwiesen sich diesmal Ludwig Südkamp und Patrick Knopp im unteren Paarkreuz, die in den Einzeln allein vier Zähler zum letztlich gerechten 7:7 Unentschieden beisteuerten. Die weiteren Zähler holten Lars  Lohmann/Südkamp im Doppel sowie Heidi  Wunner und Lohmann im Einzel.  

Trotz einer 8:5 Niederlage gegen die bislang noch ungeschlagenen Windhagener  zeigte die Jugend des SVR in der Kreisliga eine starke Leistung. Mit etwas mehr Glück wäre sogar eine Punkteteilung möglich gewesen. Wie knapp es zuging, zeigt allein schon, dass gleich fünf Partien erst im fünften Entscheidungssatz entschieden wurden. Für Rheinbreitbach punkteten Timm Kuppi/Tim Schander im Doppel sowie David Hoberg (1), Benjamin Ohlert (2), Tim Schander (1) in den Einzeln. Damit wartet der Aufsteiger aus Rheinbreitbach weiter auf den ersten Sieg.

Erfolgreiches Wochenende für die SVR-Tischtenniscracks

Garanten für das erfolgreiche Tischtennis-Wochenende: SVR-Mannschaftskapitän Reinhard Ahlke (links) und Horst Baermann.

Damit hatte niemand gerechnet:  Nach einem 9:1 Heimerfolg gegen Urbach-Dernbach und einem sensationellen 8:8 beim Aufstiegsaspiranten Feldkirchen dürfte der SV Rheinbreitbach in der Tischtennis-Kreisliga schon frühzeitig aller Abstiegssorgen ledig sein. Auch die zweite SVR-Vertretung kann nach dem 8:0 Heimsieg in der 3. Kreisklasse im Nachbarschaftsduell gegen Tabellenschlusslicht Erpel den restlichen Saisonspielen gelassen entgegensehen. Lehrgeld hingegen musste die Jugend in der Kreisliga zahlen. Die 8:0 Heimniederlage des Aufsteigers gegen Asterstein spiegelt allerdings nicht den Spielverlauf wider.

Die taktische Aufstellung in den Doppeln machte sich für den SVR im Kreisliga-Duell gegen Urbach-Dernbach bezahlt. Alle drei Eingangsdoppel gingen an die Hausherren, die fortan wenig Mühe hatten, in den Einzeln die Führung kontinuierlich auszubauen. Einzig der Urbacher Spitzenspieler Jens Walterschen bereitete den Rheinbreitbachern im oberen Paarkreuz - wie schon im Hinspiel - einiges Kopfzerbrachen. Während David Unkels in vier Sätzen die Segel streichen musste, gelang Horst Baermann in einem spannenden Fünfsatz-Match ein knapper 3:2 Erfolg, der zugleich den Schlusspunkt unter eine ansonsten einseitige Partie setzte. Für die Hausherren punkteten in den Doppeln Klaus Riddering/Reinhard Ahlke, Horst Baermann/Niels Assenmacher sowie David Unkels/Uwe Bierbaums. In den Einzeln waren Baermann (2),  Assenmacher, Bierbaums, Ahlke und Arne Beines erfolgreich.

Im zweiten Wochenendspiel waren die SVR-Akteure ohne große Ambitionen nach Feldkirchen gefahren, zumal bereits im Hinspiel in eigener Halle wenig zu holen war. Doch schon nach den Eingangsdoppeln zeigte sich, dass die klar favorisierten Gastgeber sehr nervös agierten. Nachdem Riddering/Ahlke, die schon gegen Urbach-Dernbach zu überzeugen wussten, ihr Spiel klar gewannen, legten Arne Beines/David Riddering nach und brachten die Hausherren völlig überraschend in Führung. Als dann Uwe Bierbaums im Spitzeneinzel  deutlich 3:1 gegen Manuel Ehrentraut, der in der gesamten Saison zuvor erst eine Niederlage kassiert hatte, gewann, war schnell klar: Hier geht etwas. Zwei unerwartete Erfolge von Reinhard Ahlke, der sich erneut in glänzender Form präsentierte, und ein Sieg von Arne Beines ließen die Gäste sogar kurzzeitig von einem Sieg träumen. Zumal ein wiedererstarkter Klaus Riddering ebenfalls beide Einzel für sich entscheiden konnte und das  SVR-Sextett vor den letzten beiden Spielen mit 8:6 in Führung brachte. „Auch wenn die Sensation im Bereich des Möglichen lag, sind wir mit der Punkteteilung mehr als zufrieden, resümierte SVR-Mannschaftkapitän Ahlke nach der Begegnung. „Das Thema Abstieg dürfte bei einem  ausgeglichenem Punktekonto von 12:12 damit frühzeitig für uns erledigt sein.“

Das gilt auch für die zweite SVR- Vertretung, die in der 3. Kreisklasse gegen Tabellenschlusslicht Erpel zu einem 8:0 Heimerfolg kam. Während sich die Rheinbreitbacher mit nunmehr 7:11 Zähler ins untere Mittelfeld der Tabelle verbessern konnten, sieht es für das punktlose Tabellenschlusslicht Erpel zappenduster aus. Die Punkte für die Hausherren holten im Doppel Heidi Wunner/Gabi Karp und Lars Lohmann/Wolfgang Bornheim sowie Wunner (2), Lohmann (2) und Maurer (2) in den Einzeln.

Ohne ihre etatmäßige Nummer zwei David Hoberg war für die Rheinbreitbacher Jugend in der Kreisliga beim 0:8 gegen Asterstein wenig zu holen. Das Ergebnis spiegelt jedoch nicht den wahren Spielverlauf wider. Viel Pech hatte insbesondere Benjamin Ohlert, der beide Einzel erst hauchdünn im fünften Entscheidungssatz verlor.       

Viele Talente bei den Mini-Ortsmeisterschaften

Sieger und Platzierte bei den Ortsmeisterschaften der Minis in Rheinbreitbach zusammen mit SVR-Tischtennis-Abteilungsleiter Klaus Riddering

Viele spannende Spiele und jede Menge Talente – die Mini-Ortsmeisterschaften im Tischtennis in Rheinbreitbach hätten zwar einige Teilnehmer mehr vertragen können, dafür war das Niveau aller Spieler durchaus beachtlich. In der Jahrgangsklasse 2006 und jünger gewann Nico Ohlert, in der Jahrgangsklasse 2004 sicherte sich Paul Simunovic den Titel.  Ausrichter des Turnier war die Tischtennisabteilung des SV Rheinbreitbach.  

Allen Teilnehmern in der Hans-Dahmen-Halle merkte man an, dass sie nicht zum ersten Mal einen Tischtennisschläger in der Hand hielten und das Turnier unbedingt gewinnen wollten. Schon nach den ersten Einzeln zeigte sich, dass jeder das Potenzial hatte, den anderen zu schlagen.  So gab es nicht nur viele schöne Ballwechsel, sondern auch jede Menge Begegnungen, die bis zum Schluss auf des Messers Schneide standen.

Gespielt wurde jeder gegen jeden, so dass alle Teilnehmer die Chance hatten viele Spiele zu machen und ihr Können zu beweisen. Bei den Älteren erwies sich Paul Simunovic  als stärkster Akteur, der sich letztlich knapp vor Tom Schelo behaupten konnte. Mindestens ebenso spannend war es in der Jahrgangsklasse 2006 und jünger. Am Ende behielt Nico Ohlert die Oberhand vor Turhan Yildizbas, Jacob Ramershoven und Gabriel Steege. 

Die sechs Spieler qualifizierten sich alle für den Entscheid auf Regionsebene, der voraussichtlich ab März stattfinden wird. Danach geht es nach Entscheiden auf Bezirks- und Landesebene weiter bis zur Endrangliste auf Bundesebene, also quasi der Deutschen Meisterschaft für die Minis.  

Seit 1983 nahmen fast 1,4 Millionen Mädchen und Jungen an einem der bisher insgesamt über 50.000 Ortsentscheide teil. Damit ist das Turnier die erfolgreichste Nachwuchswerbeaktion im deutschen Sport.  Die Tischtennisabteilung des SV Rheinbreitbach hofft natürlich, dass der ein oder andere Nachwuchsspieler sein Talent an der Platte auch weiter  unter Beweis stellen möchte. Wer Lust und Interesse hat, ist beim Schüler- und Jugendtraining herzlich willkommen. Das Training findet in der Regel immer mittwochs und freitags von 17.00 bis 19.00 Uhr in der Hans-Dahmen-Halle statt. Man muss sich nicht gleich im Verein anmelden, sondern kann auch erst einmal nur reinschnuppern.

 

Tischtennis-Minimeisterschaften in Rheinbreitbach

Nur wer im Sport früh genug anfängt, kann es zu etwas bringen. Diese Binsenweisheit gilt insbesondere für Tischtennis – der schnellstens Rückschlagsportart der Welt. So manch ein Talent wurde in den vergangenen Jahren bei den Tischtennis-Mini-Meisterschaften entdeckt. Diese vom Deutschen Tischtennis Bund (DTTB) initiierte Veranstaltung findet nunmehr schon zum 34. Mal statt. Mitspielen können dabei alle Kinder, die ab dem 01. Januar 2004 geboren sind. Sie dürfen Mitglied in einem Tischtennisverein sein, jedoch keine Spielberechtigung eines DTTB-Mitgliedsverbandes besitzen, besessen oder beantragt haben. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne jede Verpflichtung.

Der Ortsentscheid in Rheinbreitbach findet am Samstag (7. Januar 2017) in der Hans-Dahmen-Halle statt. Anmeldungen sind in der Halle bis 11.45 Uhr möglich, begonnen wird pünktlich um 12.00 Uhr. Natürlich steht dabei der Spaß im Mittelpunkt. Mitzubringen sind neben Lust und guter Laune lediglich Hallensportschuhe (mit heller Sohle), sportliche Kleidung und – wer hat – ein Tischtennisschläger. Eine begrenzte Zahl von Schlägern kann in der Halle zur Verfügung gestellt werden. Ausrichter in Rheinbreitbach ist die Tischtennisabteilung des SVR.

Stichtage für die einzelnen Altersklassen sind bei den 8-Jährigen und Jüngeren der 01.01. 2008, für die 9-/10-Jährigen der 01.01. 2006 und für die 11-/12-Jährigen der 01.01. 2004. Für die Sieger in den jeweiligen Klassen gibt es Urkunden. Das ist aber noch nicht alles. Auf die Siegerinnen und Sieger warten – alles natürlich freiwillig – weitere Entscheide auf Kreis-, Bezirks- und Verbandsebene. Für die Altersklasse 10-Jährige und Jüngere bildet das Bundesfinale – also quasi die Deutsche Meisterschaft für Minis - den krönenden Abschluss.

Seit 1983 nahmen fast 1,4 Millionen Mädchen und Jungen an einem der bisher insgesamt über 50.000 Ortsentscheide teil. Damit ist das Turnier die erfolgreichste Nachwuchswerbeaktion im deutschen Sport. Wer am 7. Januar nicht kann:  Beim Tischtennistraining des SV Rheinbreitbach, das in der Regel immer mittwochs und freitags von 17.00 bis 19.00 Uhr in der Hans-Dahmen-Halle stattfindet, sind NachwuchsspielerInnen immer herzlich willkommen. Selbstverständlich kann man auch erst einmal nur Reinschnuppern, bevor man sich für einen Vereinsbeitritt entscheidet. Die ersten „Gehversuche“ an der Platte und das Training geschehen natürlich unter der Anleitung erfahrener Trainer, zu denen mit Heidi Wunner übrigens eine mehrfache Deutsche- und Europameisterin gehört.   

Der Nachwuchs drängt nach vorne

Alle Sieger und Platzierten bei den Tischtennis-Vereinsmeisterschaften der Erwachsenen und Jugendlichen zusammen mit SVR-Geschäftsführer Karl Peter Becker (2.v.l.).

Noch ist die ganz große Wachablösung bei den Tischtennis-Vereinsmeisterschaften des SV Rheinbreitbach ausgeblieben.  Mit Niels Assenmacher und Heidi Wunner konnten die beiden Vorjahressieger ihre Einzeltitel bei den Erwachsenen zwar erfolgreich verteidigen, dafür schafften mit Arne Beines und David Riddering gleich zwei Nachwuchsspieler den Sprung auf das Treppchen. Spannend wie selten verlief die Konkurrenz bei den Jugendlichen. Am Ende entschied das bessere Satzverhältnis hauchdünn zu Gunsten von Titelverteidiger Timm Kuppi.

Erstmals seit vielen Jahren wurden die Vereinsmeisterschaften der Jugendlichen und Erwachsenen an einem Tag ausgetragen. „Ein gelungenes Experiment“, zog Abteilungsleiter Klaus Riddering am Ende zufrieden Bilanz. Dies umso mehr, da die Jugendlichen allesamt auch noch in der Doppelkonkurrenz der Erwachsenen mitspielen konnten und sich dabei mehr als achtbar schlugen. Auch wenn mit Assenmacher und Wolfgang Bornheim hier letztlich zwei Routiniers das Losglück auf ihrer Seite und letztlich die Nase vorn hatten, mussten sie schon ihr ganzes Können aufbieten, um sich am Ende gegen Beines/Kuppi knapp zu behaupten.

In der Einzelkonkurrenz der Herren siegte Niels Assenmacher einmal mehr zwar souverän, mit Arne Beines und David Riddering zeigten aber gleich zwei Spieler aus dem SVR-Nachwuchsbereich, dass sie in den nächsten Jahren durchaus für eine Wachablösung sorgen können. Beide haben sich spielerisch in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert und zählen mittlerweile zum Stammpersonal der 1. Mannschaft in der Kreisliga.  

Bei den Damen dominierte einmal mehr Heidi Wunner. In der Neuauflage des Vorjahresendspiels behauptete sie sich sicher mit 3:0 gegen Gaby Karp und konnte damit nach ihrem ersten Titelgewinn 1975 zum mittlerweile 21. Mal  die Damenkonkurrenz für sich entscheiden.  

Mit Abstand am spannendsten verlief die Konkurrenz bei den Jugendlichen. Tolle Spiele, spektakuläre Ballwechsel und am Ende mit Timm Kuppi ein Sieger, der erst nach Auszählung des Satzverhältnisses feststand. Auf den weiteren Plätzen folgten mit Benjamin Ohlert, der zudem mit Klaus Riddering auch im Doppel bei den Erwachsenen noch einen dritten Platz erringen konnte,  und David Hoberg zwei Spieler, die auch in der Punktspielrunde zu überzeugen wussten.

Unterdessen gelang der Kreisligamannschaft in der Punktspielrunde mit 9:3 gegen Asbach ein weiterer wichtiger Erfolg auf dem Weg zum frühzeitigen Klassenerhalt. Nur in der Anfangsphase konnten die Gäste das Spiel halbwegs offen gestalten, danach setzen sich die Hausherren kontinuierlich ab und gewann am Ende auch in dieser Höhe verdient. Im abschließenden bedeutungslosen Hinrundenspiel gegen den in stärkster Aufstellung angetretenen Tabellenführer Windhagen ging der SVR mit der halben Jugendmannschaft an den Start und unterlag erwartungsgemäß mit 0:9. Mit einem ausgeglichenen Punktekonto und dem fünften Tabellenrang konnte das Team um Mannschaftskapitän Reinhard Ahlke die Erwartungen in der Hinrunde dennoch mehr als erfüllen.

 

Die Ergebnisse der Vereinsmeisterschaften im Einzelnen:

 

Herren

1. Niels Assenmacher

2. Arne Beines

3. David Riddering

 

Damen

1. Heidi Wunner

2. Gaby Karp

 

Doppel

1. Niels Assenmacher/Wolfgang Bornheim

2. Arne Beines/Timm Kuppi

3. Klaus Riddering/Benjamin Ohlert

 

Jugend

 

1. Timm Kuppi

2.  Benjamin Ohlert

3.  David Hoberg

 

 

Starke Rheinbreitbacher ließen Neuwied keine Chance

Mit zwei Einzelsiegen einer der Garanten des SVR-Erfolges gegen Neuwied: Martin Jünger

Lange ist es her, dass die Tischtennisspieler des SV Rheinbreitbach in der Kreisliga in vermeintlich stärkster Besetzung antreten konnten. Was passiert, wenn die Akteure um Mannschaftskapitän Reinhard Ahlke aus dem Vollen schöpfen können, bekam das abstiegsbedrohte Team des VfL Neuwied zu spüren. 9:2 hieß es am Ende für die Hausherren, die sich mit dem klaren Erfolg ins Mittelfeld der Tabelle vorschieben konnten. Eine grandiose Hinrunde spielte die SVR-Jugend. Dank eines klaren 8:3 Auswärtssieges im abschließenden Spiel bei der Linzer Höhe und der gleichzeitigen Niederlage von Mitkonkurrent Anhausen,  behauptete das Quartett um Spitzenspieler Timm Kuppi den zweiten Tabellenplatz.

Dass ausgerechnet das Rheinbreitbacher Spitzendoppel Martin Jünger/Horst Baermann in der Kreisliga gegen Neuwied patzte, konnten die Gastgeber leicht verschmerzen. Zumal Niels Assenmacher/David Riddering und Reinhard Ahlke/Klaus Riddering ihre Doppel souverän gewannen und die Gastgeber durch ungefährdete Erfolge von Jünger, Baermann, Assenmacher und Ahlke in den nachfolgenden Einzeln ihre Führung kontinuierlich ausbauen konnten. Auch die überraschende Niederlage von Klaus Riddering fiel da nicht mehr sonderlich ins Gewicht, da sich das obere und mittlere Paarkreuz erstmals seit langer Zeit wieder komplett schadlos hielt. Gleiches galt für Arne Beines im unteren Paarkreuz, der mit seiner bisherigen Einzelbilanz von 7:2 eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, dass er auch in der Kreisliga locker mithalten kann.

Mit nunmehr ausgeglichenem Punktekonto können die SVR-Akteure den kommenden Aufgaben gelassen entgegensehen. „Wenn alles halbwegs normal läuft, haben wir mit dem Abstieg in dieser Spielzeit nichts zu tun“, zeigte sich Ahlke zufrieden über den bisherigen Saisonverlauf. „Besonders“, so der SVR-Kapitän, „freut es mich, dass unsere beiden Youngster David Riddering und Arne Beines den Sprung geschafft haben und unsere bewährten Spitzenkräfte trotz beruflichem Stress immer dann zur Verfügung standen, wenn wir sie gebraucht haben.“

Damit hatte kaum noch jemand gerechnet. Durch einen ungefährdeten 8:3 Erfolg im letzten Saisonspiel der 1. Kreisklasse bei der Linzer Höhe waren die Jugendspieler des SVR zwar auf den zweiten Tabellenplatz gesprungen, um diesen allerdings zu halten, mussten sie auf Schützenhilfe hoffen. Der TTC Mülheim Urmitz tat ihnen diesen Gefallen und gewann überraschend bei Anhausen. Da bei den Jugendlichen nach der Hinrunde eine neue Klasseneinteilung vorgenommen wird, könnte der zweite Rang eventuell sogar noch zum Aufstieg langen und würde die fantastische Hinrunde des SVR-Nachwuchses krönen.  Mit Timm Kuppi und David Hoberg gelang gleich zwei Akteuren der Sprung in die Top Ten der Spielerrangliste. Aber auch die Bilanz von Benjamin Ohlert, Tim Schander und Paul Ahlke kann sich sehen lassen.

Auf dem drittletzten Tabellenrang und 5:9 Zählern beendete die zweite SVR-Mannschaft die Hinrunde in der 3. Kreisklasse. Auch wenn es im letzten Spiel gegen Windhagen eine deutliche 8:2 Niederlage gab, sollte das erklärte Ziel, den Klassenerhalt zu schaffen, kein Problem sein.

 

Nach Erfolg über Bad Hönningen weiter in der Erfolgsspur

Erstmals in dieser Tischtennissaison komplett am Start: Martin Jünger, David Unkels, Uwe Bierbaums, David Riddering, Arne Beines, Reinhard Ahlke, Klaus Riddering und Horst Baermann (v.l.n.r.)

Erstmals seit vielen Monaten konnten die Tischtennisspieler des SV Rheinbreitbach in der Kreisliga im Heimspiel gegen Bad Hönningen wieder in kompletter Besetzung antreten. Und das war gegen die starken Gäste auch nötig. Denn allein sieben Spiele wurden erst im fünften Entscheidungssatz entschieden. Obwohl am Ende auf dem Papier ein relativ klarer 9:4 der Hausherren stand, täuscht das Ergebnis ein wenig über den wahren Spielverlauf hinweg. Durch den Erfolg konnten sich die SVR-Akteure mit nunmehr ausgeglichenem Punktekonto ins Mittelfeld der Tabelle verbessern.

Schon in den Eingangsdoppeln deutete sich an, dass es ein Spiel auf Augenhöhe werden würde. Nachdem David Unkels/Uwe Bierbaums überraschend deutlich in drei Sätzen unterlagen, wurden die beiden anderen Doppel erst mit den allerletzten Ballwechseln im fünften Satz entschieden. Am Ende bewiesen sowohl Martin Jünger/Horst Baermann als auch Reinhard Ahlke/Klaus Riddering Nervenstärke und brachten den SVR mit 2:1 in Front.

Spannend blieb es auch in den nachfolgenden Einzeln. Insbesondere die Duelle von Hönningens Spitzenspieler Timo Gladki gegen Baermann und Jünger zeigten teilweise hochklassiges Tischtennis. Obwohl beide Male die Rheinbreitbacher Akteure im Endspurt hauchdünn den Kürzeren zogen, konnten die Gäste daraus kein Kapital schlagen. Zumal Unkels, Ahlke und Arne Beines für die Hausherren anschließend groß auftrumpften, in ihren Einzeln ungeschlagen blieben, und die Hönninger so auf Abstand hielten.

„Ein tolles Spiel, das richtig Spaß gemacht hat“, bilanzierte ein zufriedener SVR-Mannschaftskapitän Reinhard Ahlke nach der Begegnung. „Für uns heißt es jetzt aber nachlegen, denn trotz der beiden letzten Siege dürfte es im Abstiegskampf in diesem Jahr verdammt eng werden.“ Gelegenheit dazu bietet sich bereits im nächsten Spiel, wenn die Rheinbreitbacher wiederum an eigenen Platten auf Tourney-Engers treffen.

Einen unerwartet deutlichen Sieg gab es auch für die zweite SVR-Vertretung in der 3. Kreisklasse im Nachbarschaftsduell gegen Erpel. Obwohl mit Lars Lohmann und Ludwig Südkamp gleich zwei wichtige Spieler fehlten, stand am Ende ein 8:2 Erfolg für die Gäste aus Rheinbreitbach. Beste Akteurin war einmal mehr Heidi Wunner, die mit Wolfgang Bornheim im Doppel und zwei Zählern im Einzel gleich drei Punkte zum Sieg beisteuerte.

Nicht ganz so gut lief es für den SVR-Nachwuchs gegen Anhausen-Meinborn. Im Spitzenspiel der bislang noch ungeschlagenen Mannschaften in der 1. Kreisklasse behaupteten sich die Gastgeber am Ende knapp mit 8:5. Letztlich entscheidend für die Niederlage war der Verlust beider Eingangsdoppel. Für Rheinbreitbach  punkteten Tim Kuppi (3), David Hoberg (2).

Heidi Wunner Seniorensportlerin des Jahres im TTVR

Heidi Wunner: Tischtennissportlerin des Jahres im Rheinland

Sie ist mehrfache Deutsche- und Europameisterin, sie gewann in den letzten Jahren unzählige Turniere auf Rheinland- und Bundesebene und bei den Vereinsmeisterschaften ihres Heimatvereins SV Rheinbreitbach hat sie quasi  ein Dauer-Abo auf den Titel.  Für die 77-jährige Heidi Wunner ist der Tischtennissport wie ein Jungbrunnen.  Und man mag kaum glauben, dass ihre Titelsammlung überhaupt noch eine Lücke hatte. Diese allerdings ist jetzt auch geschlossen. Heidi Wunner wurde zur Sportlerin des Jahres 2015/16 im Tischtennisverband Rheinland gewählt.

 „Wenn jemand diese Ehrung verdient hat, dann ist es Heidi Wunner“, so TTVR-Präsident Heinz-Alfred Fuchs bei der Übergabe des Pokals. Und in der Tat muss man lange suchen, um jemanden zu finden, der seine Leidenschaft für den Tischtennissport so lebt wie die Rheinbreitbacherin. Dazu gehört bei ihr nicht nur das sportliche Kräftemessen. „Natürlich macht es mir immer noch Riesenspaß bei Turnieren oder in der Punktspielsaison anzutreten, aber ohne Training geht das natürlich nicht.“

Und genau das versucht Heidi Wunner seit vielen Jahren auch an den Tischtennis-Nachwuchs weiterzugeben, der bis heute von ihrem Können und ihren Tipps immens profitiert. Gleich mehrere Generationen von erfolgreichen Tischtennisspielern – nicht nur in Rheinbreitbach – verdanken ihr so einiges. Schließlich fungierte sie auch über viele Jahre  als Damenwartin des Tischtennisverbandes Rheinland.   

Selbst ist Heidi Wunner eher eine Spätstarterin im Tischtennis gewesen. Nach einem privaten Schicksalsschlag fand sie im Alter von 29 Jahren im Tischtennissport Ablenkung und neue Kraft. Als die gebürtige Niedersächsin 1975 nach Rheinbreitbach kam, machte sie prompt den Übungsleiterschein.  Und legte damit den Grundstein für eine außergewöhnliche Blütezeit für Rheinbreitbachs Tischtennis.

„Natürlich freue ich mich sehr über diese Ehrung“,  so die sympathische Seniorin, für die Tischtennis nach wie vor eine wichtige Rolle spielt. Denn neben den Turnieren und dem Jugendtraining ist sie auch noch im Punktspielbetrieb aktiv. Und kann sich richtig darüber freuen, wenn sie mit ihrem Können noch immer so manchen Jungspunt vor eine unlösbare Aufgabe stellt.

 Ziele hat sie natürlich auch noch. „Das Wichtigste ist gesund zu bleiben. Wenn das klappt, würde ich wahnsinnig gerne noch mal bei den Weltmeisterschaften Ü 80 antreten“, erzählt sie von ihren ehrgeizigen Plänen. Zuvor aber möchte sie gern noch einmal mit Rheinbreitbachs Jugend den Aufstieg schaffen. Die Vorzeichen in dieser Saison stehen nicht schlecht. Derzeit sind die von Heidi Wunner trainierten Nachwuchsspieler Tabellenführer.    

Erste Mannschaft mit deutlichem Aufwärtstrend

Steuerte drei Zähler zum Sieg in Urbach bei: SVR-Nachwuchsspieler Arne Beines

Nach einem überzeugenden 9:5 Sieg in Urbach-Dernbach schaffte die 1. Tischtennis-Herrenmannschaft des SV Rheinbreitbach nicht nur den ersten Saisonerfolg in der Kreisliga Koblenz/Neuwied, sondern kann den kommenden Aufgaben jetzt auch wieder deutlich gelassener entgegensehen. Ihrer Favoritenrolle gerecht wurde die Rheinbreitbacher Jugend beim 8:5 Heimerfolg gegen Mülheim-Urmitz, der zugleich die Tabellenführung in der 1. Kreisklasse.

In Urbach standen die Weichen für die SVR-Tischtenniscracks von Beginn an auf Sieg. Grundlage für den verdienten Erfolg war der überraschend deutliche Gewinn aller drei Eingangsdoppel. Aber auch in den nachfolgenden Einzeln zeigten die Akteure um Mannschaftskapitän Reinhard Ahlke, dass sie die beiden Niederlagen zum Saisonauftakt unbedingt vergessen machen wollten. „In dieser Verfassung haben wir mit dem Abstieg sicher nichts zu tun“, freute sich Ahlke über die ersten Zähler auf der Habenseite, mit denen erst einmal der Sprung aus dem Tabellenkeller gelang.

Bei nunmehr vier aufeinander folgenden Heimspielen haben es die SVR-Akteure jetzt selbst in der Hand, ins gesicherte Mittelfeld vorzurücken. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, zumal dann mit Horst Baermann  auch wieder das Rheinbreitbacher Spitzenbrett zur Verfügung steht.  Die Punkte in Urbach holten  David Unkels/Uwe Bierbaums, Klaus und David Riddering und Reinhard Ahlke/Arne Beines  in den Doppeln sowie Unkels (1), Bierbaums (1), K. Riddering (1), Beines (2) und D. Riddering (1) in den Einzeln.

Mehr Mühe als erwartet hatte die SVR-Jugend beim 8:5 Sieg an eigenen Platten gegen Mülheim-Urmitz. Wie knapp es zuging, lässt sich schon daran ablesen, dass allein drei Einzel über die volle Distanz von  fünf Sätzen gingen. Auch in den Einzeln wurden viele Sätze erst in der Verlängerung entschieden. Letztlich bewiesen die Hausherren neben Können aber auch gehörige Nervenstärke und sicherten sich mit dem Erfolg bei nunmehr 7:1 Punkten die Tabellenführung in der 1. Kreisklasse. Die Zähler für Rheinbreitbach holten David Hoberg/Tim Schander im Doppel sowie Timm Kuppi (2),  Hoberg (2), Paul Ahlke (1), Schander (2).

Rheinbreitbacher Tischtennisjugend mit erfolgreichem Saisonstart

Mit 7:1 Einzelsiegen derzeit in der Erfolgsspur: Neuzugang David Hoberg

Nach dem dritten Spieltag immer noch ungeschlagen, 5:1 Zähler auf der Habenseite und punktgleich mit Tabellenführer Wolken: Besser hätte der Start für die Rheinbreitbacher Tischtennisjugend in die Saison 2016/17 in der 1. Kreisklasse kaum laufen können. Wesentlich holpriger verlief der Auftakt für die beiden Herrenmannschaften. Während die 1. Mannschaft in der Kreisliga nach zwei Spieltagen noch ohne Sieg ist, feierte die zweite Vertretung in der 3. Kreisklasse nach zwei Auftaktniederlagen mit einem 8:4 Sieg gegen Bad Hönningen ihren ersten Heimerfolg.

Auf Rheinbreitbachs Jugend ist in dieser Saison Verlass. Wussten die SVR-Nachwuchsspieler nach dem 7:7 Unentschieden gegen Wolken zum Saisonauftakt noch nicht so recht einzuordnen, wie das Ergebnis zu werten ist, so zeigten die nachfolgenden Begegnungen, dass das Team durchaus eine gute Chance hat, oben mitzumischen. Mit Timm Kuppi, Benjamin Ohlert, Paul Ahlke, Timm Schander und dem spielstarken Neuzugang David Hoberg verfügt die Mannschaft über viel Potenzial, dass sie beim 8:3 Erfolg in Ockenfels und zuvor beim 8:5 Sieg in Bassenheim eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Weit weniger erfolgreich verlief der Saisonstart für die 1. Mannschaft in der Kreisliga. Mit Ockenfels und Horhausen traf das Team um Mannschaftskapitän Reinhard Ahlke allerdings gleich zu Saisonbeginn auf zwei Mannschaften, die zum Kreis der Aufstiegsaspiranten zählen. Außerdem mussten die Rheinbreitbacher mit Horst Baermann in beiden Begegnungen auf ihren derzeit spielstärksten Akteur verzichten. „Die deutlichen 9:1 und 9:3 Niederlagen sind für uns aber absolut kein Beinbruch“, so Ahlke, der als Saisonziel den Klassenerhalt ausgegeben hat. Der sollte auch gelingen, denn neben der Stammformation mit Baermann, David Unkels, Uwe Bierbaums, Reinhard Ahlke, Klaus und David Riddering sowie Arne Beines, stehen mit Martin Jünger und Niels Assenmacher weitere Spieler zur Verfügung, die allesamt ihre Qualität auch in deutlich höheren Spielklassen schon unter Beweis gestellt haben.

Nach zwei Auftaktniederlagen gelang der zweiten SVR-Vertretung gegen Bad Hönningen zuletzt ein überraschender 8:4 Heimerfolg. Dabei präsentierten sich besonders die beiden Spitzenbretter mit Heidi Wunner und Lars Lohmann in glänzender Verfassung und steuerten allein fünf Einzelpunkte zum knappen aber nicht unverdienten ersten Saisonsieg bei. Die weiteren Zähler holten Roland Maurer, Patrick Knopp sowie das Doppel Lohmann/Knopp.

“BeActive“! - Mitmachwoche beim SV Rot Weiß Rheinbreitbach

#BeActive heißt eine europäische Woche des Sports vom 12. bis 16. September 2016, an der sich der SV Rot Weiß Rheinbreitbach mit allen Abteilungen beteiligt. Alle Sportbegeisterten und solche, die es werden wollen, können kostenlos an der Reinschnupperwoche während der normalen Übungs- und Trainingsstunden teilnehmen und sich in verschiedenen sportlichen Disziplinen ausprobieren. Für den Hallensport bitte Turnschuhe mitbringen.

TISCHTENNIS (Hans-Dahmen-Halle)

Schüler/Jugend:  Mi. und Fr. 17 h – 19 h; Senioren: Mi. und Fr. 19 h – 22 

Heidi Wunner Deutsche Vizemeisterin im Einzel

Ein zweiter Platz im Einzel und ein dritter im Mixed waren die Ausbeute von Heidi Wunner bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Tischtennissenioren in Kassel. „Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden“, freute sich die Rheinbreitbacher Tischtennisspielerin über die beiden Medaillen. Am Start in Kassel waren insgesamt knapp 500 Teilnehmer in sieben Altersklassen.

Ein großes Tischtennisturnier ohne Heidi Wunner? Unvorstellbar. Zählen kann die inzwischen 77-Jährige ihre nationalen und internationalen Titel schon lange nicht mehr. „Aber es findet sich in der Vitrine immer noch ein Platz für die Pokale, Medaillen und Urkunden“, erzählt Wunner. Ans Aufhören verschwendet die emsige Athletin des SVR jedenfalls keinen Gedanken. Warum auch, wenn es immer noch hervorragend läuft. Ob in Bayern oder im Rheinland - nicht ein großes Turnier, dem Wunner mit ihrer unbändigen Leidenschaft für den Tischtennissport nicht ihren Stempel aufgedrückt hat.

So auch jetzt wieder bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften. Natürlich hat sich ihr Können auch bei der Konkurrenz längst herumgesprochen und wie selbstverständlich gehört sie in ihrer Altersklasse bei jedem Turnier immer zu den Favoritinnen. Auch wenn sie es manchmal unnötig spannend macht. Lief in der Gruppenphase der Einzelkonkurrenz mit zwei souveränen Siegen noch alles glatt, so unterliefen ihr in der anschließenden KO-Runde doch einige ungewohnte Leichtsinnsfehler. Gleich zwei Mal benötigte sie die volle Distanz von fünf Sätzen, um sich gegen allerdings starke Gegnerinnen für das Endspiel der Ü-75-Klasse zu qualifizieren. Hier traf sie  auf Renate Metge vom TTC Rödinghausen, die sie in der Gruppenphase noch besiegt hatte. „Irgendwie bin ich diesmal nicht richtig ins Spiel gekommen“, zeigte sich Wunner selbstkritisch. Am Ende hieß es 3:1 für ihre Konkurrentin, was der Freude über die Vizemeisterschaft allerdings keinen Abbruch tat.

Spannend machte es Heidi Wunner auch im Mixed. An der Seite ihres langjährigen Partners Siegfried Lembke gelang ihr erneut der Einzug ins Halbfinale. Am Ende gab es eine knappe und unglückliche 3:2 Niederlage, die den dritten Platz bedeutete. „Klar hätte ich gern einen Titel mitgenommen“, so die engagierte und immer noch ehrgeizige Jugendwartin des SVR, „aber zwei mal Edelmetall ist ja schließlich auch nicht schlecht.“  Viel Zeit zum Nachdenken und zur Fehleranalyse bleibt ohnehin nicht. Zurzeit ist Heidi Wunner schon wieder unterwegs ins spanische Alicante, wo die diesjährigen Senioren-Weltmeisterschaften stattfinden.

Assenmacher benötigte diesmal viel Glück

Der Titelgewinn von Niels Assenmacher bei den Tischtennis-Vereinsmeisterschaften des SV Rheinbreitbach hing diesmal an einem dünnen Faden. Im Endspiel gelang ihm gegen David Unkels zwar ein glatter 3:1 Erfolg, zuvor benötigte er aber jede Menge Dusel, um überhaupt ins Endspiel zu gelangen. Im Doppel sicherten sich Uwe Bierbaums und Wolfgang Bornheim den Titel. Die Damenkonkurrenz war einmal mehr eine klare Angelegenheit für Heidi Wunner. Bei den Schülern und Jugendlichen dominierten Nico Ohlert und Timm Kuppi.

 

Das hätte für Niels Assenmacher diesmal bei den SVR-Tischtennis-Vereinsmeisterschaften auch leicht ins Auge gehen können. Nachdem der Abonnementssieger der letzten Jahre gleich in seinem ersten Gruppenspiel gegen Uwe Bierbaums eine Niederlage kassierte, stand die Begegnung gegen SVR-Nachwuchsspieler Arne Beines erneut auf der Kippe. Gleich drei Matchbälle musste er abwehren, um sich am Ende hauchdünn hinter Bierbaums als Gruppenzweiter überhaupt für die Finalrunde zu qualifizieren.

In der anderen Gruppe sicherte sich Klaus Riddering ungeschlagen den Gruppensieg vor David Unkels.  In zwei spannenden Halbfinalspielen setzten sich schließlich Assenmacher und Unkels durch, so dass es zu einer Neuauflage des Vorjahresfinales kam. Hier behielt Assenmacher deutlich mit 3:1 die Oberhand. Damit blieb erstmals nach langer Zeit keiner der vier Erstplatzierten ohne Niederlage.

Spannend ging es auch in der Doppelkonkurrenz zu. Schnell war klar, dass nur die Vorjahressieger Niels Assenmacher/David Riddering und Uwe Bierbaums/Wolfgang Bornheim eine Chance auf den Sieg hatten. Und so fiel die Entscheidung letztlich im direkten Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten, das Bierbaums/Bornheim überraschend aber verdient zu ihren Gunsten entscheiden konnten. 

Keine Überraschung gab es in der Damenkonkurrenz. Souverän behauptete sich hier einmal mehr Heidi Wunner. Einen Platztausch gegenüber dem Vorjahr gab es auf den weiteren Plätzen. Den zweiten Platz sicherte sich Regina Thelen, die sich diesmal vor Gabi Karp durchsetzen konnte. 

Eindeutig fiel das Ergebnis bei den Schülern und Jugendlichen aus. In der Jugendkonkurrenz sicherte sich Timm Kuppi ohne Satzverlust souverän den Titel.  Spannender war es auf den nachfolgenden Plätzen. Die weitere Reihenfolge wurde erst durch das Satzverhältnis entschieden. Zweite wurde schließlich  Sarah Thelen vor Paul Ahlke und Tim Schander.

Ohne Niederlage behauptete sich Nico Ohlert bei den Schülern. Knappe Spiele gab es im Kampf um die nachfolgenden Plätze zu. Zweiter wurde Jacob Ramershoven vor Nils Jahn und Alina Pastors.

 

 

Die Ergebnisse im Einzelnen:

 

Herren

1. Niels Assenmacher
2. David Unkels
3. Klaus Riddering
    Uwe Bierbaums

Doppel

1. Wolfgang Bornheim/Uwe Bierbaums
2. David Riddering/Niels Assenmacher
3. Heidi Wunner/David Unkels

 

Damen

 

1. Heidi Wunner

2. Regina Thelen

3. Gabi Karp

 

Jugend

1. Timm Kuppi
2. Sarah Thelen
3. Paul Ahlke
4. Tim Schander

Schüler

1. Nico Ohlert
2. Jacob Ramershoven
3. Nils Jahn
4. Alina Pastors
5. Gabriel Steege
6. Paul Alexander


Rheinbreitbach bot dem neuen Meister lange Paroli

Überraschte mit einer starken Vorstellung gegen den neuen Meister aus Waldbreitbach: SVR-Nachwuchsspieler David Riddering

Trotz der 9:6 Heimniederlage im letzten Saisonspiel gegen den neuen Meister und Aufsteiger Waldbreitbach war Rheinbreitbachs Mannschaftskapitän Martin Jünger nicht unzufrieden. „Wir mussten erneut mehrere Stammspieler ersetzen. Dafür haben unsere Nachwuchsspieler die positiven Akzente gesetzt und gezeigt, dass sie auch in der Kreisliga mithalten können.“ Wenig zu holen gab es für die Rheinbreitbacher Tischtenniscracks auch in der Endrunde des Pokals. Im Halbfinale bedeutete die unerwartet deutliche 0:4 Niederlage gegen Weißenthurm das frühzeitige Aus. Grund zur Freude gab es für den SVR dennoch.  Mit einem 8:5 Auswärtssieg in Ockenfels sicherte sich die zweite Mannschaft nicht nur souverän die Vizemeisterschaft in der 2. Kreisklasse, sondern kann in einem Relegationsspiel gegen den vorletzten der 1. Kreisklasse sogar noch den Aufstieg schaffen. Niederlagen kassierten zum Saisonfinale die dritte Mannschaft mit 4:8 bei der Linzer Höhe und die Jugendmannschaft, die gegen Asterstein 0:8 und gegen Maischeid 3:8 unterlag.

Wie schon in den letzten Begegnungen mussten die Rheinbreitbacher im letzten Rückrundenspiel der Kreisliga gegen Tabellenführer Waldbreitbach gleich drei Stammspieler ersetzen.  Dass es letztlich spannender wurde als erwartet, war vor allem ein Verdienst der beiden Nachwuchsspieler Arne Beines und David Riddering. Als die Gäste nach den beiden Eingangsdoppeln und den nachfolgenden Einzeln erwartungsgemäß klar in Führung gingen, ließen sie sich davon wenig beeindrucken und sorgten mit einer tollen Leistung in zwei spannenden Fünfsatz-Krimis, dass der bereits sicher gewähnte Aufstieg der Waldbreitbacher doch noch einmal in Gefahr geriet. Als anschließend auch noch Jörg Westhofen im oberen Paarkreuz und Niels Assenmacher im mittleren Paarkreuz punkteten und auf 6:7 verkürzten, lag eine faustdicke Überraschung in der Luft. Erst in den letzten beiden Einzeln der Partie sicherten sich die Gäste Sieg und Meistertitel. Der SVR beendete die Saison auf den dritten Rang, nachdem er bis zum letzten Hinrundenspieltag noch ungeschlagen die Tabelle angeführt hatte.

Enttäuschend verlief für die Rheinbreitbacher einen Tag später das Final-Four im Pokal in Windhagen. Im Halbfinale gab es für Jörg Westhofen, Wolfgang Schwarz und Niels Assenmacher gegen Weißenthurm eine glatte 0:4 Niederlage und damit das frühzeitige Aus für alle Pokalträume. Am Ende standen gerade einmal zwei gewonnene Sätze für die SVR-Tischtenniscracks. Für Schwarz, den es nach Windhagen zieht, war es gleichzeitig das letzte Spiel für die Rheinbreitbacher.

Grund zum Jubeln hat hingegen die zweite SVR-Vertretung.  Am letzten Rückrundenspieltag gab es im Nachbarschaftsduell der 2. Kreisklasse gegen Ockenfels einen 8:5 Auswärtssieg, der in der Endabrechnung nicht nur den zweiten Tabellenplatz, sondern gleichzeitig auch die Qualifikation für das Spiel um den zweiten Aufstiegsplatz gegen Bad Hönningen bedeutet, bei dem die Rheinbreitbacher am 30. April um 19.00 Uhr Heimrecht haben. Ausschlaggebend für den knappen aber nicht unverdienten Sieg waren einmal mehr die Erfolge in den Eingangsdoppeln von Arne Beines/Reinhard Ahlke und David und Klaus Riddering. In der Doppelrangliste der gesamten Saison landeten Vater und Sohn Riddering auf dem zweiten Beines/Ahlke auf dem vierten Rang. In der Saison-Einzelrangliste schaffte  Ahlke mit insgesamt 33 Siegen den Sprung unter die vier besten Spieler der Klasse.

Ihr Saisonziel, den Abstieg zu vermeiden, schaffte die dritte SVR-Vertretung in der 3. Kreisklasse mit Bravour. Zwar gab es zum Abschluss bei der Linzer Höhe eine 8:4 Niederlage, der Platz im unteren Mittelfeld der Tabelle geriet dadurch aber nicht mehr in Gefahr. Die Punkte für Rheinbreitbach holten:  Heidi Wunner/Ludwig Südkamp im Doppel sowie Wunner, Südkamp und Hans Olbrück im Einzel.

Nichts zu holen gab es für die Rheinbreitbacher Jugend in den letzten beiden Saisonspielen der 1. Kreisklasse. Gegen  Asterstein  setzte es für den Aufsteiger eine 0:8 Schlappe, gegen Maischeid punkteten beim 3:8 an eigenen Platten Timm Kuppi/Sarah Thelen im Doppel und Thelen sowie Tim Schander in den Einzeln.     

Wolfgang Bornheim mit Ehrennadel ausgezeichnet

Wolfgang Bornheim ist auf der Jahreshauptversammlung des SV Rheinbreitbach für seine „langjährige ehrenamtliche Tätigkeit“ mit der Ehrennadel des Vereins in Silber ausgezeichnet worden. „Leute seines Schlages, die sich so wie Wolfgang für die Belange des Vereins engagieren, findet man heute leider nur noch selten“, so der Vereinsvorsitzende Michael Schneider bei der Ehrung.

Wolfgang Bornheim ist ein Urgestein des SV Rheinbreitbach, der seit Anfang der 1960er Jahre bis heute zu den aktiven Tischtennisspielern des Vereins gehört. Bis vor wenigen Wochen leitete er über 15 Jahre die Geschicke der Tischtennisabteilung des Vereins, bevor er jetzt den Stab an Klaus Riddering übergab. In seine Ägide als Abteilungsvorsitzender fallen auch die größten sportlichen Erfolge. Dazu gehört der Aufstieg der 1. Herrenmannschaft in die 1. Rheinlandliga ebenso wie der fünfte Platz im Pokal der Herren bei den Deutschen Meisterschaften oder die zahlreichen Erfolge von SVR-Aushängeschild Heidi Wunner bei Deutschen- und Europameisterschaften. Daneben gab es unzählige Erfolge Rheinbreitbacher Tischtennisspieler  auf Kreis- und Bezirksebene. Als Vereinsvertreter trat er auch auf regionaler Ebene im Tischtennisverband Rheinland vehement für die Interessen des Tischtennissports in Rheinbreitbach ein.

In den letzten Jahren richtete er zusammen mit Heidi Wunner das Hauptaugenmerk verstärkt auf die Jugendarbeit. Lohn war der Aufstieg der Jugendmannschaft in die Bezirksliga. Die Finger vom aktiven Wettkampfsport kann er bis heute nicht lassen.  Zum Aufhören gibt es auch keinen Grund. Noch immer zählt Wolfgang Bornheim mit seiner Routine und Gelassenheit in der 3. Vertretung des SV Rheinbreitbach zu den Stützen der Mannschaft in der 3. Kreisklasse.

Jetzt zählt der Pokal

Gleich drei Stammspieler musste die 1. Mannschaft des SVR bei der 9:4 Heimniederlage in der Kreisliga gegen Feldkirchen ersetzen. V.l.n.r.: Patrick Knopp, Heidi Wunner, Ludwig Südkamp, Niels Assenmacher, Horst Baermann und Jörg Westhofen.

Das Saisonende in den Tischtennisklassen der Region Koblenz-Neuwied naht. Und das lässt sich auch an den Ergebnissen ablesen.  Wo es noch um Auf- oder Abstieg geht, wird nach wie vor die stärkste Mannschaft aufgeboten, im Niemandsland der Tabelle hingegen werden die Spiele kaum noch ernst genommen. So leistete sich der SV Rheinbreitbach als Tabellendritter in der Kreisliga im vorletzten Heimspiel der Saison gegen Feldkirchen den „Luxus“,  gleich mit drei Spielern aus der dritten Mannschaft anzutreten.  Fast schon erwartungsgemäß setzte es eine 4:9 Niederlage. Ganz anders die Situation im Pokal. Beim TV Mülhofen spielte Rheinbreitbach in Top-Besetzung und sicherte sich mit einem 4:1 Auswärtserfolg die Teilnahme an der Endrunde der besten vier Teams auf Regionsebene in der C-Klasse. Seine Aufstiegschancen wahrte die zweite SVR-Vertretung. Beim 8:2 Heimerfolg gegen Gladbach in der 2. Kreisklasse ließ das Team um Mannschaftskapitän David Riddering von Beginn an nichts anbrennen und hat es am letzten Spieltag im Nachbarschaftsduell gegen Ockenfels nun selbst in der Hand, den Relegationsplatz um den Aufstieg zu sichern.

Mit Horst Baermann, Jörg Westhofen und Niels Assenmacher standen den Rheinbreitbachern im vorletzten Saisonspiel der Kreisliga gegen Feldkirchen noch  gerade einmal drei Stammspieler zur Verfügung. Als dann alle drei Eingangsdoppel verloren wurden, war das Spiel im Grunde schon entschieden, bevor es richtig begonnen hatte.  In den Einzeln konnte die Hausherren zwar noch ein wenig Schadensbegrenzung betreiben, zu mehr als Siegen von Jörg Westhofen, Horst Baermann (1) und Niels Assenmacher (2) langte es gegen die in stärkster Formation angetretenen Gäste aber nicht. Selbst bei einer Niederlage am letzten Spieltag gegen Waldbreitbach, für das es immerhin noch um den Titel geht, ist den SVR-Akteuren der dritte Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen.

Wesentlich besser lief es für die Rheinbreitbacher im Pokal. Mit einem 4:1 Auswärtssieg in Mülhofen sicherten sich Baermann, Westhofen und Wolfgang Schwarz erneut die Teilnahme an der Endrunde der vier besten Teams auf Regionsebene in der C-Klasse. 

Nichts anbrennen ließ die zweite SVR-Vertretung in der 2. Kreisklasse im letzten Heimspiel der Saison gegen die abstiegsbedrohten Gladbacher. Mit Andreas Hoffmann hatten die Gäste sogar einen ihrer früheren Top-Spieler reaktiviert, um sich endgültig aller Abstiegssorgen zu entledigen. Hoffmann gelangen zwar zwei Einzelsiege, mehr war gegen die konzentriert aufspielenden Hausherren jedoch nicht zu holen. Nachdem sich die Rheinbreitbacher beide Eingangsdoppel sicherten, bauten sie die Führung in den Einzeln kontinuierlich zum letztlich ungefährdeten 8:2 Erfolg aus. Im abschließenden Saisonspiel in Ockenfels genügt dem SVR-Quartett nun bereits ein Unentschieden, um den zweiten Tabellenplatz und damit den Relegationsplatz zu sichern. Die SVR-Punkte holten die Doppel Reinhard Ahlke/Arne Beines sowie Klaus und David Riddering und in den Einzeln Ahlke (1), K. Riddering (1), Beines (2), D. Riddering (2).

Wichtige Weichenstellungen für den Tischtennissport in Rheinbreitbach gab es bei der Abteilungsversammlung. Zum neuen Abteilungsleiter wurde Klaus Riddering gewählt. Er tritt die Nachfolge von Wolfgang Bornheim an, der zuvor viele Jahre das Amt ausgeübt hatte und auf eigenen Wunsch für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung stand. Neuer Geschäftsführer wurde Horst Baermann. Das Jugendtraining wird künftig federführend von Wolfgang Schwarz betreut. Ihm zur Seite stehen weiterhin die langjährige Jugendwartin Heidi Wunner, Ludwig Südkamp, Reinhard Ahlke und Arne Beines. Wichtigste Aufgabe des Jugendtrainer-Teams wird es in den kommenden Jahren sein, den Nachwuchsbereich intensiv zu fördern, um auch weiterhin ein schlagkräftiges Team in der Punktspielrunde an den Start zu bringen. Interessierte Kinder und Jugendliche aus Rheinbreitbach und Umgebung – auch Anfänger – sind zum Training der Tischtennisabteilung mittwochs und freitags ab 17.00 Uhr in der Hans-Dahmen-Halle jederzeit herzlich willkommen.     

Das Aus im Aufstiegsrennen

Ansonsten die Zuverlässigkeit in Person blieb SVR-Mannschaftskapitän Martin Jünger diesmal sieglos.

Da waren es mit Waldbreitbach und Weißenthurm-Kettig nur noch zwei Titelkandidaten. Nach zwei Niederlagen in Folge haben sich die Tischtenniscracks des SV Rheinbreitbach in der Kreisliga wohl endgültig aus dem Kreis der Aufstiegsaspiranten verabschiedet. Kam die deutliche 9:3 Heimniederlage gegen Weißenthurm-Kettig nicht ganz unerwartet, so war das 5:9 im Nachbarschaftsduell gegen Ockenfels schon ein wenig überraschend. „Natürlich ist die Saison noch nicht zuende“, so SVR-Manschaftskapitän Martin Jünger. „Aber bei  jetzt drei Punkten Rückstand auf das Führungsduo müsste schon ein kleines Wunder geschehen“, sieht das SVR-Urgestein die Situation realistisch. Immerhin bleibt mit der zweiten Mannschaft im Kampf um den Aufstieg ein heißes Eisen im Feuer. Das Quartett um Mannschaftskapitän David Riddering gewann in der 2. Kreisklasse in Leubsdorf mit 8:4 und festigte den zweiten Tabellenplatz.

Auch in der Kreisliga geht ohne Training nichts. Das mussten die SVR-Cracks schmerzlich bei der überraschenden 9:5 Niederlage in Ockenfels erfahren. Insbesondere Niels Assenmacher, nach langer Pause erstmals wieder mit von der Partie, fand nie zu seinem gewohnten Spiel und kassierte im unteren Paarkreuz zwei Niederlagen. Einen schwarzen Tag erwischte auch Rheinbreitbachs Spitzenspieler Martin Jünger, der im Einzel gegen Michael Job und Hans-Günter Schmitz den Kürzeren zog, und ebenfalls sieglos blieb. Auch wenn viele Spiele auf des Messers Schneide standen – so gewannen die Hausherren gleich fünf Spiele hauchdünn im fünften Entscheidungssatz – war der Sieg letztlich nicht unverdient.  

Wenig zu holen gab es für den SVR gegen Weißenthurm-Kettig. Konnten die Rheinbreitbacher das Hinspiel noch knapp zu ihren Gunsten entscheiden, so waren sie gegen die in der Winterpause noch einmal verstärkten Gäste absolut chancenlos. Einzige Ausbeute blieben ein gewonnenes Doppel von Jörg Westhofen/Wolfgang Schwarz sowie zwei Einzelsiege von Westhofen und David Unkels. Auch wenn mit Waldbreitbach ein Titelaspirant noch in Rheinbreitbach gastiert, dürfte die zweite Niederlage binnen Wochenfrist bei nunmehr drei Zählern Rückstand auf das Spitzenduo das Aus im Aufstiegsrennen bedeuten. Daran änderte auch der anschließende 9:7 Heimerfolg gegen die Windhagener Reserve wenig, mit dem die SVR-Cracks immerhin ein wenig Schadensbegrenzung betreiben konnten.  Für Rheinbreitbach punkteten Westhofen/Schwarz (2) und Unkels/Bierbaums im Doppel sowie Westhofen (1), Schwarz (2), Unkels (1), Assenmacher (1) und Bierbaums (1).

Besser machte es die zweite Rheinbreitbacher Vertretung in der 2. Kreisklasse. Beim 8:4 Erfolg in Leubsdorf sah es zunächst allerdings nicht nach einem klaren Erfolg aus, denn völlig überraschend sicherten sich die Gastgeber beide Eingangsdoppel. In den Einzeln war dann für die Leubsdorfer nicht mehr viel zu holen. Während sich Reinhard Ahlke und Klaus Riddering im oberen Paarkreuz schadlos hielten, unterlagen Arne Beines und David Riddering überraschend gegen Beatrix Ahrens. Durch den Erfolg bleiben die Rheinbreitbacher Tabellenzweiter und haben bei noch drei ausstehenden Spielen zumindest den Relegationsplatz weiter fest im Blick.

Stark ersatzgeschwächt musste in der 3. Kreisklasse die dritte Rheinbreitbacher Mannschaft gegen Tabellenführer Erpel antreten. Beide Zähler bei der 2:8 Heimniederlage holte Patrick Knopp. Nicht viel besser erging es der Jugendmannschaft in der 1. Kreisklasse, die aufgrund zahlreicher Ausfälle nur mit drei Spielern antreten konnte. Dennoch zogen sich Timm Kuppi, der seine beiden Einzel gewann, Sarah Thelen und Tim Schander bei der 3:8 Niederlage achtbar aus der Affäre.  

Übrigens: Die Tischtennis-Abteilung des SV Rheinbreitbach ist immer auf der Suche nach talentiertem Nachwuchs. Wer Spaß und Freude am Tischtennissport hat, ist ebenso zu den Trainingszeiten willkommen wie derjenige, der einfach mal reinschnuppern möchte. Ansprechpartner sind Wolfgang Bornheim und Heidi Wunner.

Weiter auf Aufstiegskurs

Sorgten mit zwei gewonnenen Doppel für den Sieg in Torney-Engers: Wolfgang Schwarz und Jörg Westhofen.

Den Tischtennisspielern des SV Rheinbreitbach war die Erleichterung nach dem hauchdünnen 9:7 Erfolg in der Kreisliga gegen Torney-Engers förmlich ins Gesicht geschrieben. „Das war zum zweiten Mal hauchdünn“, resümierte Mannschaftskapitän Martin Jünger, nachdem Wolfgang Schwarz und Jörg Westhofen gleich ihren ersten Matchball im abschließenden Doppel zum 11:8 im entscheidenden fünften Satz verwandelten. Durch den knappen Erfolg festigten die Rot-Weißen den zweiten Tabellenplatz und bleiben weiter auf Aufstiegskurs. Weniger spannend machte es die 2. SVR-Vertretung  in der 2. Kreisklasse. Mit 8:3 gab es im Nachbarschaftsduell gegen Ockenfels einen ungefährdeten Sieg, der dem Quartett weiter alle Chancen im Aufstiegsrennen offen lässt. Während die 3. Mannschaft in Windhagen in der 3. Kreisklasse 8:2 unterlag, gelang der Jugendmannschaft beim TuS Rhens ein unerwartet deutlicher 8:2 Sieg.

„Allmählich haben wir unser Glück aufgebraucht“, resümierte SVR-Spitzenspieler Martin Jünger nach dem zweiten knappen Erfolg innerhalb von Wochenfrist. Wie bereits im letzten Spiel gegen Oberbieber mussten die SVR-Akteure in Torney zwei  Stammspieler ersetzen.  Als dann die Hausherren gleich zwei der drei Eingangsdoppel für sich entscheiden konnten – lediglich Wolfgang Schwarz/Jörg Westhofen gewannen -, war klar, dass es am Ende eine knappe Angelegenheit werden würde. Zumal die Gäste in den nachfolgenden Einzeln gleich drei Spiele im fünften Satz unglücklich verloren. Besonders bitter war dabei dass 15:17 von Uwe Bierbaums, der nach einer bislang überragenden Saison seine erste Einzelniederlage überhaupt kassierte. Als beim 7:7 bereits alles nach einer Punkteteilung aussah, gelang Arne Beines nach einem erneuten Fünfsatz-Krimi der Befreiungsschlag. Den Schlusspunkt zum glücklichen Erfolg setzten dann im abschließenden Doppel noch einmal Schwarz/Westhofen.      

Deutlich besser machten es die SVR-Akteure einen Tag später gegen Urbach-Dernbach. Auch ohne ihren Spitzenspieler Martin Jünger gelang ein ungefährdeter 9:3 Erfolg. Die Gastgeber zeigten zwar eine durchaus ansprechende Leistung und hatten in einige Phasen der Begegnung auch ein wenig Pech, mussten aber letztlich die Überlegenheit der Rheinbreitbacher anerkennen.  Neben Jörg Westhofen, Uwe Bierbaums und Wolfgang Schwarz blieb auch Ludwig Südkamp, der als Stammspieler der dritten Mannschaft kurzfristig  eingesprungen war, im Einzel ungeschlagen.  Außerdem punkteten im Einzel Horst Baermann und David Unkels.

Wenig Mühe hatte die zweite SVR-Vertretung beim 8:3 Sieg in der 2. Kreisklasse in Ockenfels. Gegen die stark ersatzgeschwächten Gastgeber, bei denen das komplette untere Paarkreuz fehlte, gewannen die Rheinbreitbacher beide Eingangsdoppel  und bauten diese Führung in den nachfolgenden Einzeln kontinuierlich aus. Auf Ockenfelser Seite war nach langer Verletzungspause erstmals Sebastian  Matlock wieder mit von der Partie, der ebenso wie Routinier  Robert Adams gegen die beiden Rheinbreitbacher Spitzenbretter eine starke Vorstellung zeigte. Für Rheinbreitbach, das mit dem Sieg den zweiten Tabellenplatz untermauerte,  punkteten: Reinhard Ahlke/Arne Beines sowie Klaus und David Riddering im Doppel und Ahlke (2), Beines (2), David Riddering (2) im Einzel.

Ohne Chance war die dritte SVR-Vertretung bei der 8:2 Niederlage in der 3. Kreisklasse in Windhagen.  Dabei hatte es zunächst sogar nach einer kleinen Überraschung gegen den Tabellenvierten ausgesehen, denn sowohl  Ludwig Südkamp/Patrick Knopp als auch Heidi Wunner/Gabi Karp konnten ihre Eingangsdoppel gewinnen.

Eine tolle Leistung zeigte in der 1. Kreisklasse die SVR-Jugendmannschaft beim TuS Rhens. Obwohl ersatzgeschwächt ließen sie sich als Aufsteiger wenig beeindrucken und sicherten sich mit einem deutlichen 8:2 Erfolg die ersten Rückrundenpunkte. Die Zähler für Rheinbreitbach holten Timm Kuppi/Saran Thelen im Doppel sowie Kuppi (2), Thelen (1), Paul Ahlke (2) und Tim Schander (2).

Erfolgreicher Start in die Rückrunde

Auch ohne drei Stammspieler gelang der ersten Mannschaft des SV Rheinbreitbach in der Tischtennis-Kreisliga ein erfolgreicher Start in die Rückrunde. Gegen die abstiegsbedrohten Neuwieder gab es einen ungefährdeten 9:4 Auswärtssieg, mit dem der SVR den zweiten Tabellenrang festigte. Keine Blöße gab sich auch die zweite SVR-Vertretung in der 2. Kreisklasse, die beim 8:3 Erfolg bei der Linzer Höhe weniger Mühe als erwartet hatte und die Tabellenführung verteidigte. Nicht ganz so gut verlief der Rückrundenstart für die dritte Mannschaft in der 3. Kreisklasse. Bei der 8:1 Niederlage in Maischeid  hatte sie nicht den Hauch einer Chance. 

Obwohl mit David und Klaus Riddering  zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft eingesetzt werden mussten, war der Erfolg gegen den Tabellenvorletzten aus Neuwied in der Kreisliga nie in Gefahr. Bereits in den Eingangsdoppeln unterstrichen die Gäste aus Rheinbreitbach ihre deutliche Überlegenheit. Auch in den nachfolgenden Einzeln vergrößerten die SVR-Cracks beständig ihren Vorsprung, so dass am Ende ein deutlicher 9:4 Erfolg stand. Da auch die beiden anderen Spitzenteams aus Waldbreitbach und Weißenthurm ihre Rückrundenauftaktspiele klar gewannen, bleibt es bei einem spannenden Dreikampf um den Titel, der letztendlich wohl erst am allerletzten Spieltag entschieden wird. Die SVR-Punkte holten im Doppel Wolfgang Schwarz/Uwe Bierbaums und Jörg Westhofen/Horst Baermann sowie in den Einzeln Baermann (2), Schwarz (2), Bierbaums (2) und Westhofen (1).

Mit einem 8:3 Sieg bei der Linzer Höhe verteidigte die zweite Mannschaft des SVR die Tabellenführung in  der 2. Kreisklasse. Die Gäste erwischten einen Auftakt nach Maß und führten nach dem Gewinn beider Eingangsdoppel und zweier Siege durch Reinhard Ahlke und Klaus Riddering an den Spitzenbrettern bereits mit  4:0, bevor die Linzer ihren ersten Zähler holen konnten.  Ernsthaft in Gefahr geriet der deutliche Erfolg jedoch zu keinem Zeitpunkt. Dem derzeit besten SVR-Akteur Reinhard Ahlke war es schließlich vorbehalten, mit einem souveränen Dreisatzsieg gegen Arthur Schady den Schlusspunkt in der Begegnung zu setzen. Für Rheinbreitbach punkteten: Reinhard Ahlke/Arnes Beines und David und Klaus Riddering im Doppel sowie Reinhard Ahlke (3), Klaus Riddering (1), Arne Beines (1) und David Riddering (1) im Einzel.

Zumindest in dieser Höhe unerwartet war die 8:1 Auswärtsniederlage der dritten Mannschaft in Maischeid. Erst beim Stande von 7:0 gelang Ludwig Südkamp der Ehrenpunkt für Gäste, die trotz der Niederlage weiter ihren Platz im gesicherten Mittelfeldplatz der Tabelle behaupteten.   

Rheinbreitbacher Jugend schafft Aufstieg

Damit hatte niemand mehr so richtig gerechnet:  Die Jugendmannschaft des SVR belegt nach Abschluss der Herbstrunde den zweiten Tabellenplatz und spielt ab sofort in der 1. Kreisklasse.

Mit drei herausragenden Spielen zum Abschluss der Saison – darunter ein 8:6 Erfolg bei der bis dato führenden Mannschaft vom TTC Olympia Koblenz – schafften die Nachwuchsspieler des SV Rheinbreitbach als Tabellenzweiter doch  noch den Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Der Titel des Herbstmeisters wurde sogar nur um Haaresbreite verfehlt. Ein mehr gewonnenes Spiel entschied letztlich zu Gunsten des TuS Rhens

Benjamin Ohlert, Timm Kuppi, Sarah Thelen und Paul Ahlke dürfte das indes wenig stören. Sie spielten eine herausragende Serie. Insbesondere Benjamin Ohlert trumpfte dabei groß auf und landete mit einer Bilanz von 23:3 Siegen auf dem zweiten Platz der Spielerrangliste. In den letzten elf Begegnungen blieb er ungeschlagen.

Stark auch das Doppel Sarah Thelen/Timm Kuppi. Mit 7:0 Siegen blieben sie ohne Niederlage und sicherten sich in der Doppelwertung souverän den ersten Platz.      

Gleich zwei heiße Eisen im Kampf um die Aufstiegsplätze

Mit zwei ungefährdeten Heimerfolgen in der Kreisliga weiter im Titelrennen dabei: Martin Jünger, Uwe Bierbaums, David Unkels, Wolfgang Schwarz, Reinhard Ahlke und Horst Baermann (v.l.n.r.)

Mit zwei  Heimsiegen verabschiedete sich am Wochenende die 1. Tischtennismannschaft des SV Rheinbreitbach in der Kreisliga in die kurze Winterpause. Im Nachbarschaftsduell gegen Ockenfels gewann das Team um Mannschaftskapitän Martin Jünger mit 9:4, gegen Torney/Engers gab es einen 9:1 Erfolg. Damit übernahm der SVR mit zwei Verlustpunkten zumindest vorübergehend die Tabellenführung. Eine kleine Sensation schaffte die zweite SVR-Vertretung in der 2. Kreisklasse. Gegen den bislang verlustpunktfreien Tabellenführer aus Windhagen  gelang ein glatter 8:3 Heimsieg, der den SVR-Akteuren plötzlich sogar wieder Chancen im Titelrennen ermöglicht. 

Spannung pur bis zum letzten Hinrunden-Spieltag in der Tischtennis-Kreisliga Koblenz/Neuwied um den Titel des Herbstmeisters. Nachdem die Rheinbreitbacher am Wochenende mit zwei souveränen Heimsiegen vorlegten und damit die Hinserie mit 16:2 Punkten und nur einer Niederlage abschlossen, kommt es am letzten Spieltag vor der Weihnachtspause noch einmal zum unmittelbaren Aufeinandertreffen zwischen den beiden anderen Titelaspiranten aus Waldbreitbach und Weißenthurm/Kettig.  

„Wir haben unsere Hausaufgaben erledigt und können jetzt nur abwarten, für was es am Ende der Hinrunde reicht“, so SVR-Routinier Wolfgang Schwarz. Daran, dass die Gastgeber im Kampf um die beiden möglichen Aufstiegsplätze ein gewichtiges Wörtchen mitsprechen wollen, ließen sie am Wochenende jedenfalls keinen Zweifel aufkommen. Obwohl mit Jörg Westhofen erneut ein wichtiger Stammspieler passen musste, konnten die Gäste daraus kein Kapital schlagen. Nach einem etwas holprigen Start gegen Ockenfels, die nach den Eingangsdoppeln und den ersten beiden Einzeln sogar mit 3:2 in Führung lagen, fanden die Rheinbreitbacher schnell zurück in die Spur. Nach fünf aufeinander folgenden Einzelsiegen, war bei den Gästen die Luft raus. Immerhin gelang es Michael Job nach einer tollen Leistung beide SVR-Spitzenspieler zu bezwingen. Stark auf Rheinbreitbacher Seite die Vorstellung von Reinhard Ahlke, der kurzfristig eingesprungen war und mit dem seinem Einzelsieg einen Zähler zum letztlich ungefährdeten 9:4 Erfolg beisteuerte. Die SVR-Punkte holten:  Jünger/Baermann und Bierbaums/Unkels im Doppel sowie Martin Jünger (1), Horst Baermann (2), David Unkels (2), Uwe Bierbaums (1), Reinhard Ahlke (1).

Ohne Chance war im zweiten Wochenendspiel der Rheinbreitbacher das abstiegsgefährdete Team von Torney/Engers. Nach nicht einmal zwei Stunden stand der ungefährdete 9:1 Sieg der Hausherren fest, für die Jünger/Baermann und Unkels/Bierbaums im Doppel sowie Jünger (2), Schwarz (1), Baermann (1), Unkels (1), Bierbaums (1) und Klaus Riddering im Einzel punkteten. Als einziger SVR-Spieler blieb Uwe Bierbaums in der gesamten Hinrunde ungeschlagen. In der Spielerrangliste schafften zudem Martin Jünger und Horst Baermann eine Top-Ten-Platzierung.

Mit einer tollen Vorstellung katapultierte sich die zweite SVR-Vertretung in der 2. Kreisklasse zurück ins Titelrennen. Gegen das hoch favorisierte und bislang verlustpunktfreie Team aus Windhagen zeigten die Rheinbreitbacher ihre mit Abstand beste Saisonleistung und siegten am Ende verdient mit 8:3. Nach dem überraschenden Gewinn beider Eingangsdoppel im fünften Entscheidungssatz bauten die Hausherren ihre Führung kontinuierlich aus. Dabei unterstrichen Reinhard Ahlke im oberen Paarkreuz sowie die beiden Nachwuchsspieler Arne Beines und David Riddering ihre derzeit herausragende Form.  Die SVR-Punkte holten David und Klaus Riddering und Reinhard Ahlke/Arne Beines im Doppel sowie Ahlke (2), Klaus Riddering (1), Beines (2), David Riddering (1) im Einzel. Mit nunmehr drei Unentschieden und vier Siegen ist Rheinbreitbach damit als einzige Mannschaft der Klasse noch ungeschlagen.

Weniger gut lief es für die ersatzgeschwächte dritte Mannschaft. Im Nachbarschaftsderby gegen Erpel gab es in der 3. Kreisklasse nicht nur eine klare 8:1 Niederlage, sondern auch den Rutsch ins untere Tabellendrittel.

SVR unterliegt ersatzgeschwächt im Spitzenspiel gegen Waldbreitbach

Im Doppel und im Einzel in allen bisherigen Saisonspielen eine sichere Bank: SVR-Urgestein Uwe Bierbaums.

„Es gibt Spiele, da läuft einfach nichts zusammen“, ärgerte sich Uwe Bierbaums trotz seiner zwei Einzelsiege nach der unglücklichen 9:6 Niederlage im Topspiel der Kreisliga in Waldbreitbach.  Dass die Rheinbreitbacher Tischtenniscracks ausgerechnet in dieser Begegnung so einen „gebrauchten“ Tag erwischten, ist doppelt ärgerlich. Nicht nur, weil damit die Waldbreitbacher in der Tabelle am SVR vorbeizogen, sondern vor allem auch, weil weitaus mehr möglich gewesen wäre.

Schon vor der Begegnung in Waldbreitbach standen die Vorzeichen für den Tabellenführer aus Rheinbreitbach nicht gerade günstig.  Mit Niels Assenmacher und Jörg Westhofen mussten kurzfristig zwei Stammspieler ersetzt werden, so dass Wolfgang Schwarz, der wegen einer Erkältung eigentlich pausieren wollte, in die Bresche springen musste. Der Versuch einer Spielverlegung scheiterte am Veto der Gastgeber. Bereits in den Eingangsdoppeln machte sich dieses Manko bemerkbar. Zwar zogen sich Schwarz und Klaus Riddering, eigentlich Stammspieler in der Zweiten, gegen das Waldbreitbacher Spitzendoppel  Stefan Kunze/Michael Hertling achtbar aus der Affäre, mehr als ein Satzgewinn war jedoch nicht drin. Während David Unkels/Uwe Bierbaums ihr Doppel einmal mehr souverän gewannen, klebte Horst Baermann und Martin Jünger das Pech förmlich am Schläger. Nach tollem Kampf und zwei vergebenen Matchbällen unterlagen sie im fünften Entscheidungssatz hauchdünn mit 12:10.

In den nachfolgenden Einzeln sorgten insbesondere Baermann und Bierbaums mit gewohnt starker Leistung dafür - beide ohne Niederlage -, dass die Gäste immer auf Schlagdistanz blieben. Tolle Spiele zeigte Martin Jünger im oberen Paarkreuz. Nach einem knappen Sieg  im ersten Einzel gegen Christian Hertling, gab es im Duell gegen Waldbreitbachs Spitzenspieler Kunze gleich zuhauf spektakuläre Ballwechsel und Hochspannung bis zum Schluss. Mit 13:11 im fünften Satz behielt der Waldbreitbacher, der bis dato in allen bisherigen Begegnungen nur einen einzigen Satz abgegeben hatte, schließlich die Oberhand und bleibt in dieser Saison weiterhin ungeschlagen. Die Entscheidung in diesem Spitzenspiel,  fiel erst im letzten Einzel, das Klaus Riddering gegen Jürgen Steinebach mit 3:1 Sätzen verlor.  

Trotz der knappen Niederlage brauchen sich die Rheinbreitbacher nicht zu grämen. Zum einen gibt es noch ein Rückspiel und zum anderen hat auch der Tabellenzweite in einem Relegationsspiel noch eine Aufstiegschance. Und zumindest diesen zweiten Tabellenplatz hat das SVR-Sextett weiter fest im Blick.

Eine Überraschung gelang der zweiten SVR-Vertretung beim 7:7 in Anhausen/Meinborn in der 2. Kreisklasse. Auch ohne seinen Spitzenspieler Reinhard Ahlke zeigte das Quartett um Mannschaftskapitänin Heidi Wunner, das als einziges SVR-Team weiterhin ungeschlagen ist, eine konzentrierte Gesamtleistung und entführte verdientermaßen einen Zähler bei einem der Titelaspiranten. Allein fünf der sieben SVR-Punkte holten David und Klaus Riddering, die im Doppel und jeweils zwei Mal im Einzel erfolgreich waren. Die beiden anderen Zähler steuerten Wunner und Arne Beines bei. Mit nunmehr 9:3 Zähler bleiben die SVR-Akteure auf Tuchfühlung zum Spitzenreiter aus Windhagen, der im nächsten Spiel in Rheinbreitbach antreten muss.   

Ihre erste  Saisonniederlage kassierte die SVR-Jugend in Asbach. Trotz dreier Einzelsiege von Benjamin Ohlert sicherten sich die Gastgeber mit einem 8:4 Sieg beide Punkte und verhinderten damit die Tabellenführung der Rheinbreitbacher, für die neben Ohlert noch Sarah Thelen punktete.       

Rheinbreitbacher Tischtenniscracks auf Aufstiegskurs

Nach dem 8:6 Erfolg in Neuwied weiter ungeschlagen in der 2. Kreisklasse: Reinhard Ahlke, Heidi Wunner, David und Klaus Riddering (v.l.n.r.).

Insgeheim hatten die Tischtennisspieler des SV Rheinbreitbach schon damit geliebäugelt, auch in dieser Saison um den Titel mitzuspielen. Dass es für den Aufsteiger  in der Kreisliga indes bislang so gut läuft, ist auch für Routinier Wolfgang Schwarz eine kleine Überraschung. „Mit Weißenthurm und Windhagen  haben wir zuletzt zwar Auswärts gegen zwei Aufstiegsaspiranten mit 9:6 gewonnen, die meisten Spiele waren allerdings sehr eng“, so Schwarz, der den SVR nach wie vor „als einer unter vielen Kandidaten um eine vordere Position“ sieht. Immerhin: 10:0 Punkte stehen nunmehr auf dem Konto der SVR-Akteure, die zusammen mit Waldbreitbach souverän die Tabelle anführen. Zwei Spiele weniger auf dem Konto hat die zweite SVR-Vertretung, ist nach dem 8:6 Auswärtssieg in Neuwied in der 2. Kreisklasse aber ebenfalls noch ungeschlagen. Während die dritte Mannschaft nach der unglücklichen 8:6 Niederlagen gegen Windhagen in der 3. Kreisklasse ins untere Tabellendrittel abgerutscht ist, bleibt die zuletzt spielfreie Jugend in der 2. Kreisklasse weiter verlustpunktfrei.

Konnte das SVR-Sextett in den Koppelspielen gegen Weißenthurm und Windhagen erstmals in dieser Saison mit stärkster Mannschaft antreten und dabei eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass es auch in diesem Jahr bei der Titelvergabe ein Wörtchen mitreden kann, musste beim 9:4 Heimsieg gegen Urbach-Dernbach mit Lars Lohmann sogar ein Spieler der dritten Mannschaft aushelfen.  „Das hätte leicht auch ins Auge gehen können“, ärgerte sich Wolfgang Schwarz. Nicht ganz zu Unrecht, denn nach den Eingangsdoppeln führten die Gäste überraschend mit 2:1.

Auch in den nachfolgenden Einzeln erwiesen sich die Urbacher vor allem im mittleren und unteren Paarkreuz als durchweg gleichwertige Gegner. Erwartungsgemäß ohne Chance war  Lohmann. Aber auch David Unkels hatte in seinem ersten Einzel mehr Mühe als ihm lieb war und unterlag Knut Kulpe im fünften Satz knapp mit 2:3. Besser machten es Martin Jünger, Horst Baermann, Wolfgang Schwarz und Uwe Bierbaums, die alle ungeschlagen blieben. Ärgster Konkurrent an der Tabellenspitze bleibt Waldbreitbach, dass wie der SVR mit 10:0 Zählern ebenfalls eine blütenweiße Weste vorweisen kann.

Mehr Mühe als erwartet hatte die zweite Mannschaft bei der Neuwieder Reserve. Nach ausgeglichenen Eingangsdoppeln, sah es wie in den vorangegangenen beiden Begegnungen gegen Linz und Ockenfels lange Zeit wieder nach einer Punkteteilung aus. Dank einer starken Vorstellung von Klaus und David Riddering, die insgesamt fünf Einzelsiege beisteuerten, langte es am Ende aber doch noch zum knappen 8:6 Erfolg gegen die in dieser Saison erstmals in stärkster Besetzung angetretenen Neuwieder. Für Rheinbreitbach punkteten: Heidi Wunner/Reinhard Alke im Doppel sowie Klaus Riddering (3), David Riddering (2), Heidi Wunner (1) und Reinhard Ahlke (1) in den Einzeln.  

Ausschlaggebend für die knappe 8:6 Heimniederlage der dritten SVR-Mannschaft gegen Windhagen waren die beiden verlorenen Eingangsdoppel. Dabei wäre durchaus mehr drin gewesen. Insbesondere Lars Lohmann hatte in seinem letzten Einzel viel Pech und unterlag im fünften Entscheidungssatz hauchdünn mit 9:11.  

Erfolgreicher Start in die neue Saison

Souveräne Vorstellung zum Saisonstart im Doppel: Jörg Westhoven (links) und Wolfgang Schwarz

Besser hätte der Saisonauftakt für die Mannschaften des SV Rheinbreitbach in die neue Tischtennissaison kaum verlaufen können.  Insbesondere die 1. Mannschaft ließ in ihren beiden Wochenendspielen keine Zweifel daran aufkommen, dass sie bei der Vergabe der Aufstiegsplätze in der Kreisliga auch in diesem Jahr ein gewichtiges Wörtchen mitreden will. Zwei 9:1 Heimerfolge gegen Neuwied und Oberbieber bescherten dem Team um Mannschaftkapitän Martin Jünger gleich einmal die Tabellenführung.  Die zweite SVR-Vertretung begnügte sich im Nachbarschaftsderby gegen Ockenfels mit einem 7:7 Unentschieden, während die Jugend in der 2. Kreisklasse gegen Leubsdorf zu einem souveränen 8:4 Heimerfolg kam.

Mit zwei 9:1 Kantersiegen demonstrierte die SVR-Vertretung eindrucksvoll, dass sie als Aufsteiger auch in der stark besetzten Kreisliga um die Aufstiegsplätze mitspielen kann. „Jetzt müssen wir in den nächsten Spielen allerdings erst einmal nachlegen“, so Team-Kapitän Martin Jünger, der im oberen Paarkreuz mit einer blitzsauberen Leistung  in den Einzeln die Grundlage für die Erfolge legte.

Stark auch die Vorstellung von Wolfgang Schwarz/Jörg Westhofen und Jünger/Horst Baermann in den Doppeln, die von Beginn an konzentriert aufspielten und in beiden Begegnungen schon zu Beginn für eine beruhigende Führung der Hausherren sorgten. Nervenstärke bewies Arne Beines, der  aus der zweiten Mannschaft kurzfristig eingesprungen war, sein erstes Einzel im fünften Satz der Verlängerung gewann und insgesamt zwei Punkte für die SVR-Vertretung beisteuerte. Für die Gastgeber punkteten: Westhofen/Schwarz (2), Baermann/Jünger (2), Uwe Bierbaums/Beines (1) in den Doppeln sowie Jünger (4), Schwarz (1), Baermann (2), Westhofen (2), Bierbaums (2) und Beines (2) in den Einzeln.

Durchaus zufrieden zeigte sich Manschaftskapitänin Heidi Wunner nach der Punkteteilung der 2. Mannschaft im Auftaktmatch der 2. Kreisklasse gegen Ockenfels. Mit einer souveränen Vorstellung in den Eingangsdoppeln sicherten sich die Hausherren zwar schnell eine 2:0 Führung, die aber in den nachfolgenden Einzeln schon bald wieder dahin war. Insbesondere im oberen Paarkreuz war für die SVR-Akteure gegen starke Gäste diesmal nichts zu holen. Trotz einer überzeugenden Leistung und zweier Einzelsiege von Wunner  blieb die Begegnung bis zum Schluss spannend und endete letztlich mit einem gerechten 7:7 Unentschieden. Die Punkte für Rheinbreitbach holten: Reinhard Ahlke/Klaus Riddering und Heidi Wunner/Arne Beines in den Doppeln sowie Ahlke (1), Riddering (1), Beines (1) und Wunner (2) in den Einzeln.            

Einen gelungenen Saisonauftakt feierte die Jugendmannschaft in der 2. Kreisklasse. Beim 8:4 Heimsieg gegen Leubsdorf holten Benjamin Ohlert/Paul Ahlke und Timm Kuppi/Sarah Thelen im Doppel sowie Ohlert (3), Kuppi (2) und Thelen (1) in den Einzeln die Punkte.

Gold und Bronze für Heidi Wunner bei den Tischtennis-Europameisterschaften

Neue Europameisterin im Doppel und dritte im Einzel: Heidi Wunner

Geliebäugelt hatte Heidi Wunner bei den Tischtennis-Europameisterschaften der Senioren im finnischen Tampere schon ein wenig mit einer vorderen Platzierung.  Schließlich zählt die Rheinbreitbacherin nicht nur auf nationaler Ebene in ihrer Altersklasse schon seit vielen Jahren zu den absoluten Ausnahmesportlerinnen. „Dass es dann gleich zusammen mit meiner langjährigen Partnerin Karla Gutschmidt für den Titel im Doppel und einem dritten Platz in der Einzelkonkurrenz Ü 75 gereicht hat, ist natürlich ein fantastische Sache“, freute sich Wunner nach der anstrengenden Turnierwoche. Zwölf Jahre  nach ihrem EM-Doppelerfolg in Baratislawa gelang ihr damit erneut der Sprung ganz oben aufs Treppchen. Ihre tolle Form unterstrich Wunner auch in der Einzelkonkurrenz. Erst im Halbfinale scheiterte sie knapp an der Französin Nicole Pilliere. „Aber auch mit diesem dritten Platz bin ich mehr als zufrieden“, so die Spielerin des SV Rheinbreitbach.

Dabei hatte es zu Beginn der Konkurrenzen, bei denen knapp 2.000 Sportler  in den Altersklassen Ü 40 bis Ü 85 – darunter unzählige ehemalige Nationalspieler  und Bundesligaakteure - am Start waren, für Wunner  recht holperig begonnen. Im Einzel hatte sie gegen ihre deutsche Mitkonkurrentin  Brunhilde Tilkowski in der Gruppenphase zunächst große Mühe,  konnte das Spiel nach 2:1 Satzrückstand aber noch drehen. Auch im Doppel sah es zunächst nicht gut aus. Gleich im ersten Spiel der Gruppenphase kassierten Wunner/Gutschmidt,  die beide dem Tischtennisverband Rheinland angehören, im deutsch-deutschen Duell gegen Karin Niemeyer/Brunhilde Tilkowski  eine 3:1 Niederlage.

„Für uns war das wie eine Initialzündung“, so Wunner, „denn bereits in der Gruppenphase auszuscheiden, hatten wir eigentlich nicht auf unserem Plan. Und fortan steigerten sich die beiden in einen wahren Spielrausch. Während Wunner mit ihrem eher kontrollierten und defensiven Spiel die Bälle vorbereitete, nutzte Gutschmidt jede Gelegenheit, um mit druckvollen Schlägen in den Angriffsmodus zu wechseln.  Ein Rezept das blendend aufging. In die Hauptrunde starteten sie mit einem ungefährdeten  3:0 Erfolg  gegen eine deutsch-österreichische Kombination, in der Vorschlussrunde folgte ein 3:1 Sieg gegen das irisch-englische Doppel Pauline Steel/Audrey Robinson.

Im Endspiel trafen sie dann auf die Britinnen Betty Bird/Carol Judson. Die beiden Deutschen starteten von Beginn an hoch konzentriert und konnten ihre anfängliche Nervosität schnell ablegen. „Auch wenn wir nach einer 2:0 Führung den dritten Satz ziemlich deutlich verloren haben, hatte ich eigentlich nie das Gefühl, dass etwas schief gehen könnte“, erzählt Wunner. Auch wenn es im vierten Satz noch einmal recht eng wurde, gewannen die beiden Deutschen mit 11:8 und sicherten sich am Ende unter dem verdienten Applaus der zahlreichen Zuschauer in der Messehalle verdientermaßen den Europameistertitel im Doppel.  

Viel Zeit, den Erfolg auszukosten, gab es für die Rheinbreitbacherin indes nicht. Schließlich stand ja auch noch die Einzelkonkurrenz auf dem Programm. Und hier sorgte Wunner nach einer ungeschlagenen Gruppenphase in der Hauptrunde gleich einmal für zwei weitere Ausrufezeichen. Mit tollen Ballwechseln und zwei überragenden Spielen gegen die Britin Carol Judson und die Dänin Else Ronnow, schaffte sie den Sprung ins Halbfinale. Hier allerdings war dann Endstation. Nach zwei deutlich verlorenen ersten beiden Sätzen gegen die stark auftrumpfende Französin Nicole Pilliere, fand Wunner zwar besser ins Spiel, sicherte sich mit 11:6 den dritten Durchgang, musste sich am Ende aber dann doch dem druckvollen Spiel ihrer Gegnerin geschlagen geben und sicherte sich wie schon 2011 erneut eine Bronzemedaille im Einzel.

„Für mich war die Woche in Finnland natürlich ein grandioses Erlebnis“, freute sich Wunner, die beim SV Rheinbreitbach seit vielen Jahren den Tischtennisnachwuchs trainiert. Aber nicht nur die Jugendlichen ihres Heimatvereins können stolz auf ihre Trainerin sein. Schließlich gehört die SVR-Spielerin unter den 611 Startern des Deutschen Tischtennisbundes in Tampere zu den 13, die mit einer Goldmedaille im Gepäck den Heimflug antreten konnten.

Heidi Wunner Deutsche Meisterin im Mixed

Heidi Wunner sicherte sich bei den Deutschen Tischtennis-Meisterschaften der Senioren in Bielefeld den Titel im Mixed zusammen mit Siegfried Lemke. Im Damen-Doppel wurde sie Dritte.

Am Ende der Titelkämpfe um die Deutsche Meisterschaften bei den Tischtennis-Senioren in Bielefeld wusste Heidi Wunner zunächst nicht so recht, ob sie sich ärgern oder freuen sollte. Immerhin hatte sie im Mixed den Titel gewonnen und im Damendoppel der Ü-75-Klasse zudem einen fantastischen dritten Platz geholt. Und dennoch ärgerte sich die Rheinbreitbacherin über ihr unglückliches Ausscheiden im Viertelfinale der Einzelkonkurrenz gegen die spätere Titelgewinnerin Karin Niemeyer.

„Ein Titelgewinn bei Deutschen Meisterschaften ist immer etwas ganz Besonderes“,  freute sich die Rheinbreitbacherin bei der Siegerehrung im Mixed. Und spätestens als sie zusammen mit ihrem  brandenburgischen Partners Siegfried Lemke ganz oben auf dem Podest stand, war auch der Ärger über die verpasste Chance im Einzel schnell wieder verflogen. „Wir haben nicht nur gut miteinander harmoniert, sondern im Finale und zuvor im Halbfinale auch Nervenstärke gezeigt“, so Wunner. Die war auch nötig, denn beide Spiele standen lange Zeit auf des Messers Schneide und endeten erst im fünften Entscheidungssatz. Insbesondere im Finale war die Partie bis zum letzten Ballwechsel ausgeglichen. Beim Stande von 10:8 riskierte Wunner aus einer bedrängten Situation heraus einen Angriffsball, erwischte damit ihre Gegner auf dem falschen Fuß und sicherte damit den Titelgewinn gegen das hamburgisch/niedersächsische Doppel Karin Niemeyer/Dieter Lippelt, die beide anschließend auch in der Einzelkonkurrenz erfolgreich waren.

Auch in der Damen-Doppelkonkurrenz wusste Heidi Wunner an der Seite ihrer langjährigen Partnerin Karla Gutschmidt mit dem dritten Platz vollauf zu überzeugen. Nach einem ungefährdeten 3:0 Erfolg im Viertelfinale, mussten sich die beiden im Halbfinale Lore Eichhorn/Margret Tepper geschlagen geben. Am Ende stand zwar eine 0:3 Niederlage, alle Sätze waren jedoch spannend und bis zum Schluss hart umkämpft.             

In der Damen-Einzelkonkurrenz verhinderte letztlich auch die Auslosung der Partien eine bessere Platzierung der Rheinbreitbacher Ausnahmesportlerin. Bereits im Viertelfinale traf Wunner auf die spätere Siegerin Karin Niemeyer vom Tischtennisverband Hamburg. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten und dem Verlust der ersten beiden Sätze fand Wunner immer besser in die Begegnung und verkürzte auf 2:1. Im vierten Satz führte sie bereits mit 10:8, sah wie die sicherere Gewinnerin aus, leistete sich dann jedoch zwei Leichtsinnsfehler, die letztlich dann die hauchdünne Niederlage einleiteten.

„Natürlich freue ich mich riesig über die beiden Plätze auf dem Podium“, so Wunner, die ihrer ohnehin schon umfangreichen nationalen und internationalen Titelsammlung einen weiteren grandiosen Erfolg hinzufügen konnte. Der Blick von Heidi Wunner geht aber bereits wieder nach vorn. Im Sommer stehen im finnischen Tampere die Europameisterschaften auf dem Programm.

Heidi Wunner unter den fünf weltbesten Tischtennisspielerinnen Ü 75

Auch wenn es am Ende zum ganz großen Wurf bei den Senioren-Tischtennis-Weltmeisterschaften in Neuseeland  nicht gereicht hat, hatte Heidi Wunner allen Grund zum Strahlen. Als beste Europäerin schaffte die Rheinbreitbacherin in Auckland als ungeschlagene Gruppensiegerin nicht nur den Sprung ins erlesene Hauptfeld, sondern hier mit zwei weiteren Siegen sogar den Sprung unter die weltbesten acht Spielerinnen der Altersklasse Ü 75. Am Ende war es ein grandioser fünfter Platz für die Ausnahmesportlerin des SV Rheinbreitbach. „Ich bin mit meiner Leistung total zufrieden“, resümierte Wunner, die sich auch riesig darüber freute „allein bei einem solchen Ereignis einmal dabei gewesen zu sein“.

„Nicht in meinen kühnsten Träumen hätte ich damit gerechnet, so weit zu kommen“, so Heidi Wunner nach ihrer denkbar knappen Fünfsatzniederlage im Viertelfinale gegen die Japanerin Katsuko Toda. Dabei hatte es fast danach ausgesehen, als könne sie das Steuer noch einmal herumreißen. Nach einem 0:2 Satzrückstand erhöhte sie das Risiko, spielte deutlich offensiver und konnte zum 2:2 ausgleichen. Dann allerdings lief plötzlich nicht mehr viel zusammen. Die Japanerin, die am Ende Dritte wurde, zog schnell davon und konnte letztlich deutlich mit 11:3 den entscheidenden Durchgang für sich verbuchen.

Das Glück, das ihr im Viertelfinale fehlte, hatte sie im Achtelfinale auf ihrer Seite. „Das war letztlich auch eine Frage der Nerven“, räumte Wunner nach ihrem Fünfsatzmatch gegen die ebenfalls aus Japan kommende Takao Kuboto ein. Bis zum letzten Ballwechsel stand das Spiel auf des Messers Schneide, das die Deutsche Einzel-Vizemeisterin schließlich mit dem letzten Ballwechsel12:10 für sich entscheiden konnte. Weit weniger Mühe hatte sie im ersten Spiel der Hauptrunde, das klar mit 3:0 Sätzen an die Rheinbreitbacherin ging.

Zuvor hatte die SVR-Spielerin in der Gruppenphase bei dem einwöchigen Turnier mit einer fantastischen Leitung bereits drei Einzelsiege eingefahren. Lediglich im ersten Spiel gegen die Australierin Margret McKathy hatte sie einige Mühe, behielt aber letztlich mit 3:2 die Oberhand.

Nicht ganz so gut verlief der Start in die Doppelkonkurrenz an der Seite von Hannelore Kaysser vom Tischtennisverband Württemberg. Mit einem gewonnen Spiel und zwei Niederlagen in der Gruppenphase kam hier das frühe Aus für die Rheinbreitbacherin. „Dafür, dass wir vorher keine Gelegenheit hatten, miteinander zu trainieren, habe  wir die Sache ganz gut gemacht“, zeigte sich die SVR-Spielerin dennoch zufrieden. Damit jedoch nicht genug. In der so genannten Trostrunde trumpften die beiden Tischtennis-Cracks dann noch einmal ganz groß auf, landeten Sieg auf Sieg und schafften sogar den Sprung ins Endspiel. Nach einem hochklassigen und spannenden Spiel konnten die beiden Deutschen das „kleine Finale“ schließlich mit 3:2 gegen zwei US-Amerikanerinnen knapp aber hochverdient für sich entscheiden. „Es war zwar nur das Finale der Trostrunde“, so Wunner, „aber in einer voll besetzten Halle noch am Endspieltag dabei zu sein, ist schon ein wahnsinniges Erlebnis.“

Qualifiziert  für die Weltmeisterschaft in Auckland hatten sich in den verschiedenen Altersklassen insgesamt 1.662  Senioren – 696 Frauen und 966 Männer aus 58 Nationen. Japan stellte mit 366 Teilnehmern das mit Abstand größte Kontingent, gefolgt von Deutschland mit 204, Australien mit 186, dem Gastgeber Neuseeland mit 144, China mit 127 sowie Indien mit 90 und Russland mit48 Teilnehmern. Unter den Teilnehmern fanden sich auch zahlreiche prominente Namen, wie etwa der schwedische Ex-Weltmeister und Einzel-Europameister, Peter Karlsson. Die älteste Teilnehmerin war übrigens die Deutsche Inge-Brigitte Hermann mit 93 Jahren, die nicht nur von einem Filmteam begleitet wurde, sondern auch Unterstützung von den Deutschen Tischtennisassen Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov bekam.

 

Heidi Wunner Deutsche Meisterin im Tischtennis

Aushängeschild des SVR: Heidi Wunner

Es fehlte nicht viel, dann wären die Deutschen Meisterschaften im Tischtennis bei den Senioren zum kompletten Triumph für die Rheinbreitbacherin Heidi Wunner geworden. Nach dem souveränen Gewinn des Doppeltitels an der Seite von Margret Tepper (Weseler SV) in der Klasse Ü 75 fehlte im Endspiel des Dameneinzels am Wochenende in Bielefeld nur eine Winzigkeit zum Titelgewinn. Ausgerechnet ein Aufschlagfehler brachte die Entscheidung zu Gunsten von Lore Eichhorn vom TV Schwetzingen im entscheidenden fünften Satz. In den verschiedenen Altersklassen waren insgesamt rund 500 Spieler am Start, darunter viele ehemalige Bundesliga- und Nationalmannschaftsspieler.

„Damit habe ich nie und nimmer gerechnet“, staunte die Spielerin des SV Rheinbreitbach selbst ein wenig über ihre herausragende Leistung bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften. Denn während sie in den vergangenen Jahren auf  europäischer Ebene bereits drei Mal das Podest erklommen hatte, langte es bei den Deutschen Meisterschaften bislang nur ein einziges Mal zu einem dritten Platz im Mixed.

„Schon in den Gruppenspielen der Einzelkonkurrenz habe ich gemerkt, dass es richtig gut lief“, so Wunner. Mit nur einem einzigen Satzverlust und drei gewonnen Spielen unterstrich sie schon in der Vorrunde eindrucksvoll, dass sie auch mit den arrivierten Spielerinnen locker mithalten kann. In der KO-Runde folgten dann zwei weitere deutliche 3:0 Erfolge, bevor sie dann im Duell gegen ihre Doppelpartnerin Margret Tepper im Halbfinale erstmals richtig gefordert wurde und Nervenstärke beweisen musste. Die Entscheidung fiel schließlich im fünften Satz. Der allerdings ging klar an die Rheinbreitbacherin, die ihr Spiel in der entscheidenden Phase umgestellt hatte und vor allem in der Offensive deutlich mehr riskierte.

Das Endspiel schließlich entwickelte sich zu einem echten Krimi, bei dem sich keine Spielerin bis zum letzten Ballwechsel einen entscheidenden Vorteil verschaffen konnte. Fast schon ein wenig tragisch endete die Begegnung schließlich im alles entscheidenden fünften Satz ausgerechnet nach einem leichten Aufschlagfehler von Wunner mit 11:9  für Eichhorn, die die Farben des baden-württembergischen Tischtennisverbandes vertrat. „Beim letzten Aufschlag hätte ich vielleicht etwas weniger riskieren sollen“, ärgerte sich die Rheinbreitbacherin, die sich aber auch über den zweiten Platz riesig freute.

Viel Zeit zum Nachdenken blieb ohnehin nicht, denn in der Doppelkonkurrenz zählte die SVR-Spielerin mit ihrer Partnerin Margret Tepper zum erweiterten Favoritenkreis. „Dass es am Ende so glatt laufen würde, hat mich dann doch schon ein wenig erstaunt“, so Wunner. Bis zum Endspiel gab es nur einen einzigen Satzverlust. Im Finale ließen Wunner und ihre Partnerin von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, wer als Sieger die Platte verlassen wird. Immer wieder brachten sie ihre Gegnerinnen mit druckvollem Angriffsspiel in Verlegenheit und sicherten sich mit einem klaren und auch in dieser Höhe verdienten 3:0 Erfolg den Doppeltitel gegen Erika Schätzler/Regina Isernhagen.

„Jetzt werde ich erst einmal ein paar Tage ausspannen“, so Wunner, die mit ihrem Doppeltitel und dem zweiten Platz im Einzel nun auch bei den Deutschen Meisterschaften ihren Medaillensatz komplettiert hat. Viel Zeit zum Ausruhen bleibt allerdings nicht, denn die nächsten Herausforderungen stehen bereits vor der Tür. Am Mittwoch geht es mit dem Flugzeug auf die andere Seite des Erdballs nach Neuseeland zu den Senioren-Weltmeisterschaften. „Das Turnier und die Zeit dort werde ich einfach nur genießen“, erzählt die 75-Jährige. Wer Wunner allerdings kennt, der weiß, dass sie ihre sportlichen Ambitionen nie so ganz aus den Augen verliert.

Rheinbreitbacher Gemeinderat ehrt Heidi Wunner

Eher selten fallen im Rheinbreitbacher Gemeinderat Entscheidungen so einmütig aus wie diesmal. „Als es darum ging, die herausragenden sportlichen Erfolge von Heidi Wunner im Tischtennis mit der Ehrentafel der Ortsgemeinde zu würdigen“, so Bürgermeister Karsten Fehr, „gab es bei allen Fraktionen sofortige Zustimmung.“

Auszeichnungen und Ehrungen ist Heidi Wunner gewohnt. Doch diesmal war es auch für sie noch einmal etwas ganz Besonderes. „Ihre tollen sportlichen Leistungen sind wirklich beeindruckend“, würdigte Fehr die 74-jährige Ausnahmesportlerin, die vor kurzem bei den Europameisterschaften der Senioren im Damendoppel Ü 70 mit einem zweiten Platz einmal mehr für Furore gesorgt hatte. Denn es war nicht der erste Podestplatz, den die Rheinbreitbacher Tischtennisspielerin auf europäischer Ebene erreicht hatte. Ihr bislang größter Coup gelang ihr 2005 mit dem Titelgewinn im Doppel. Nicht minder herausragend ihr dritter Platz in der Einzelkonkurrenz Ü 70 2011 im tschechischen Liberec. Hinzu kommen unzählige Platzierungen auf Bundes-, Landes- und Verbandsebene. Etwa 2012 eine zweiter Platz im Mixed bei den Deutschen Meisterschaften sowie viele Titel bei den Rheinland- und Südwestdeutschen Meisterschaften. Ihren jüngsten Erfolg verbuchte Heidi Wunner zuletzt bei den Internationalen Stadtmeisterschaften von Trier  als sie sowohl in der Einzel- als auch in der Doppelkonkurrenz die Nase vorn hatte.

„Nicht nur auf Grund ihrer herausragenden sportlichen Erfolge sind sie ein Aushängeschild für unsere Ortsgemeinde“, so Fehr. „Ohne ihre phantastische Trainingsarbeit wären in den vergangenen Jahren auch die vielen grandiosen Erfolge der Rheinbreitbacher Mannschaften im Tischtennis von Kreis- bis auf Bundesebene undenkbar gewesen.“  Selbst von gelegentlichen Rückschlägen habe sich die gelernte Physiotherapeutin nie wirklich beeindrucken lassen. Deshalb sei die höchste Auszeichnung, die die Ortsgemeinde Rheinbreitbach zu vergeben habe, die Ehrentafel, „für Heidi Wunner auch mehr als verdient“.

Heidi Wunner Deutsche Vizemeisterin im Mixed

Der Mixed-Titel bei einer Deutschen Meisterschaft hätte Heidi Wunner in ihrer imposanten Tischtennis-Titelsammlung noch gefehlt. Am Ende reichte es für das Aushängeschild des SV Rheinbreitbach bei den 33. Nationalen Deutschen Meisterschaften der Senioren im schleswig-holsteinischen Hude am Pfingstwochenende nicht ganz.  Doch auch der zweite Platz in der Mixed-Konkurrenz Ü 70 ist ein toller Erfolg. Insgesamt hatten sich mehr als 500 Teilnehmer für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert.

Auch wenn es für Heidi Wunner am Ende nur ein schwacher Trost gewesen sein dürfte: Der Mixed-Titel blieb wenigstens zum Teil beim Tischtennisverband Rheinland. Im Endspiel traf Wunner an der Seite von Helger Ohlig (TTG Torney/Engers) nämlich auf ihre langjährige Doppelpartnerin Karla Gutschmidt, die zusammen mit Uwe Wienpracht vom Berliner Tischtennisverband spielte. Nachdem Wunner/Ohlig den ersten Satz klar für sich entscheiden konnten, drehten ihre Gegner danach den Spieß um und gingen mit 2:1 in Führung. Nach einem deutlichen 11:2 Sieg im vierten Satz ging es schließlich in den alles entscheidenden fünften Durchgang. Denkbar knapp mit 11:8 ging dieser schließlich für Wunner/Ohlig verloren.

Viel Lospech hatten Wunner und Gutschmidt im Damendoppel. Bereits im Achtelfinale trafen sie auf die späteren Sieger Haag/Goldenbogen und mussten die Segel streichen. Immerhin gelang es ihnen den ersten Satz für sich zu entscheiden. In der Einzelkonkurrenz gab es für die Rheinbreitbacherin diesmal nichts zu holen. Zwei Niederlagen und ein Sieg bedeuteten in der Endabrechnung Platz drei in ihrer Gruppe und damit das vorzeitige Aus.

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