Sportverein Rot-Weiß Rheinbreitbach 1929 e.V.
Schriftzug auf der Hans-Dahmen Halle

Vier Siege zum Saisonabschluss

Meisterschaft und Aufstieg für die erste Mannschaft, einen Platz im oberen Tabellendrittel für die zweite Vertretung und gute Mittelfeldplätze für die dritte Mannschaft und die Jugend – besser hätte die Tischtennissaison für die Teams des SV Rheinbreitbach kaum laufen können.  Und das trotz zahlreicher Ausfälle während der laufenden Spielzeit.  Zum Saisonfinale konnten alle SVR-Teams ihre Begegnungen noch einmal souverän gewinnen. 

Für die erste Mannschaft war die letzte Begegnung der Saison gegen  Bad Hönningen in der 1. Kreisklasse fast schon ein Spiegelbild der gesamten Spielzeit. Wolfgang Schwarz musste nach gerade überstandener Verletzung und trotz Trainingsrückstands an die Platte, weil von der Stammbesetzung erneut mehrere Spieler nicht zur Verfügung standen. Mit Arne Beines musste zudem einmal mehr ein Akteur der Zweiten aushelfen, damit überhaupt eine vollzählige Mannschaft am Start war. Glück nur, dass es um nichts mehr ging und auch die Hönninger, bei denen sogar zwei Jugendspieler aus der Anfängerklasse aushelfen mussten, ebenfalls große Aufstellungssorgen hatten. Immerhin hatten die Hausherren mit Timo Gladki den stärksten Rückrundenspieler der gesamten Klasse am Start, der dann auch prompt im oberen Paarkreuz seine beiden Einzel gegen Schwarz und Martin Jünger in souveräner Manier gewann. Im unteren Paarkreuz waren die Hönninger gegen die Gäste erwartungsgemäß absolut chancenlos.  Am Ende stand ein deutlicher 8:3 Erfolg des neuen Meister, der mit nur einer Saisonniederlage seine Ausnahmestellung in dieser Spielklasse unterstrich und seiner Favoritenrolle vollauf gerecht wurde. Der souveräne Titelgewinn sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es in der abgelaufenen Saison auch viel Schatten gab. Ob sich der angestrebte Erfolg in der nächsten Spielzeit noch einmal wiederholen lässt, scheint ohne Verstärkungen mehr als fraglich. Da in der Kreisliga das Niveau deutlich höher ist und zudem mit Sechsermannschaften gespielt wird, lassen sich Ausfälle dann nur noch schwer kompensieren.

Gut erholt nach der überraschend deutlichen Niederlage in Ockenfels zeigte sich die zweite SVR-Vertretung gegen Leubsdorf in der 2. Kreisklasse. Von Beginn an ließen die Hausherren nichts anbrennen und sicherten sich bereits nach den Eingangsdoppeln einen beruhigenden 2:0 Vorsprung. Auch in den nachfolgenden Einzeln gab es für die Gäste, die am Ende gerade einmal zwei gewonnene Sätze auf der Habenseite verbuchen konnten, wenig zu holen. Die SVR-Punkte zum 8:0 Kantersieg holten Reinhard Ahlke/Arne Beines und Klaus und David Riddering im Doppel sowie Klaus Riddering (2), Reinhard Ahlke (2), Heidi Wunner (1) und Beines (1) im Einzel. Nur aufgrund der um ein Spiel schlechteren Bilanz landete der Aufsteiger aus Rheinbreitbach in der Endabrechnung punktgleich mit Asbach auf dem fünften Tabellenplatz. „Vor allem in der Rückrunde haben wir gezeigt, dass wir mit allen Teams dieser Klasse mithalten können“, freute sich Mannschaftskapitänin Heidi Wunner nicht nur über das unerwartet gute Abschneiden, sondern auch darüber, dass mit Arne Beines und David Riddering zwei Akteure aus dem eigenen Nachwuchs maßgeblich an diesem Erfolg beteiligt waren.

Deutlich steigern gegenüber dem Vorjahr konnte sich die dritte SVR-Mannschaft. Dazu trug insbesondere Ludwig Südkamp bei, der in der gesamten Rückrunde nur eine Niederlage kassierte. Zum Saisonfinale gab es gegen Leubsdorf einen 8:4 Heimerfolg, mit dem das Quartett seinen Platz im unteren Mittelfeld der Tabelle festigte. Für die Hausherren punkteten Ludwig Südkamp/Lars Lohmann im Doppel sowie Ludwig Südkamp (3), Wolfgang Bornheim (2) und Patrick Knopp (2) im Einzel.        

Wenig Mühe hatte die SVR-Jugend in der Anfängerklasse gegen Epgert. Die Punkte beim deutlichen 7:0 Erfolg, der in der Endabrechnung nur zwei Zähler hinter dem Spitzenreiter den vierten Tabellenplatz bedeutet, holten Timm Kuppi/Sarah Thelen und Benjamin Ohlert/Paul Ahlke im Doppel sowie Ohlert (2), Kuppi, Thelen und Ahlke in den Einzeln.

Aufstieg unter Dach und Fach – 8:4 Sieg in Waldbreitbach

Steuerte einen Einzelsieg zum SVR-Erfolg in Waldbreitbach bei: David Riddering

Die Aufstiegsfeier  fiel eher verhalten aus. Zumal niemand ernsthaft damit gerechnet hatte, dass ausgerechnet der VfL Waldbreitbach auf der Schlussetappe der Saison noch einmal zum Stolperstein des SV Rheinbreitbach in der 1. Tischtennis-Kreisklasse werden könnte. Obwohl die Gäste erneut nicht ihre stärkste Formation aufbieten konnten, endete die Partie mit einem 8:4 Erfolg für das SVR-Quartett, das mit nunmehr 32:0 Punkten Meisterschaft und Aufstieg in die Kreisliga endgültig perfekt machte.

Mit Horst Baermann und Wolfgang Schwarz standen in Waldbreitbach nur zwei etatmäßige Stammspieler der Rheinbreitbacher zur Verfügung, da kurzfristig auch noch David Unkels ausgefallen war.  So kamen erstmals Klaus und David Riddering gemeinsam in einem Spiel der ersten Mannschaft zum Einsatz. Insbesondere David, der noch eine Jugendstartberechtigung hat, knüpfte nahtlos an die zuletzt gezeigten guten Leistungen an. Nach einem etwas holperigen Start im Eingangsdoppel an der Seite seines Vaters, das knapp verloren ging, zeigte er besonders in seinem zweiten Einzel, dass er inzwischen auch locker bei den „Großen“ mithalten kann und sorgte dafür, dass sich die Rheinbreitbacher zur Hälfte des Spiels deutlich absetzen konnten.

Zuvor hatten Schwarz und Baermann mit einer souveränen Vorstellung im Doppel und in den nachfolgenden Einzeln im oberen Paarkreuz den neuen Meister endgültig auf Kurs gebracht. Danach war der Widerstand der Gastgeber, die bis zum letzten Spieltag weiter um den Klassenerhalt bangen müssen, endgültig gebrochen. Klaus Riddering setzte schließlich mit seinem Einzelsieg den Schlusspunkt. Auch wenn der Titel den Rheinbreitbachern damit nicht mehr zu nehmen ist, bleibt die Saison weiter spannend. Zumal der neue Meister im letzten Heimspiel der Saison gegen den derzeitigen Zweiten aus Windhagen noch einmal entscheidend ins Rennen um den zweiten Aufstiegsplatz eingreifen kann. „Ich gehe einmal davon aus, dass wir gegen Windhagen noch einmal mit stärkster Mannschaft antreten“, so Schwarz, der die Meisterschaftsrunde unbedingt mit blütenweißer Weste beenden will.

Unterdessen haben die auch Damen mit Verspätung ihre Titelträgerin bei den Vereinsmeisterschaften ermittelt. Es gewann Heidi Wunner vor Gaby Karp und Regina Thelen.

Die Luft ist raus - Drei Niederlagen für SVR-Teams

Konnte trotz zweier Einzelsiege die erste Saisonniederlage in Windhagen nicht verhindern: David Unkels

Auch wenn es zwei Spieltage vor Saisonende für die Teams des SV Rheinbreitbach nur noch um die „Goldene Ananas“ ging, waren gleich drei Niederlagen nicht eingeplant. Insbesondere die 8:6 Pleite der 1. Mannschaft beim SV Windhagen wirft einen kleinen Schatten auf eine ansonsten makellose Bilanz des neuen Meisters und Aufsteigers in die Kreisliga. Überraschend auch die deutliche Niederlage der 2. Mannschaft in der 2. Kreisklasse, die in Ockenfels mit 3:8 unterlag. Böse unter die Räder kam auch die dritte SVR-Vertretung, die an eigenen Platten mit 0:8 gegen Gladbach die Segel streichen musste.

Dass es auch in der 1. Kreisklasse für den neuen Meister keine Selbstläufer gibt, musste das SVR-Quartett beim vorletzten Saisonspiel in Windhagen erfahren. Gegen die klar favorisierten und bis dato verlustpunktfreien Gäste, die bis auf die Langzeitverletzten Wolfgang Schwarz und Jörg Westhoven ihre beste Mannschaft aufbieten konnten, zeigten die Windhagener beim 8:6 Sieg ihre stärkste Saisonleistung. Lange Zeit stand die Begegnung auf des Messers Schneide, ehe sich die hoch motivierten Hausherren in der Schlussphase mit drei Einzelsiegen in Folge den entscheidenden Vorteil herausspielen konnten. Wie eng es teilweise zuging, zeigt sich schon daran, dass gleich fünf Spiele über fünf Sätze gingen. Für die Windhagener ein Prestigeerfolg, der ihnen in der Endabrechnung aber nichts mehr nutzen wird, da Horhausen sein Spiel ebenfalls deutlich gewann und damit aufgrund des besseren Spielverhältnisses in die die Relegation um den zweiten Aufstiegsplatz geht. Für das SVR-Quartett, das die Saison mit einem Heimspiel gegen Bad Hönningen abschließt, punkteten Uwe Bierbaums/David Unkels im Doppel sowie Horst Baermann (1), Martin Jünger (1), Unkels (2) und Bierbaums (1) in den Einzeln.   

Unerwartet deutlich viel auch in der 2. Kreisklasse die Niederlage der zweiten SVR-Vertretung im Nachbarschaftsduell gegen Ockenfels aus. Eine Vorentscheidung zugunsten der Hausherren gab es bereits in den Eingangsdoppeln. Danach war bei den Gästen die Luft raus. In den nachfolgenden Einzeln konnten sie gegen allerdings stark auftrumpfende Ockenfelser – allen voran Norbert Flother - nie an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Für das SVR-Team um Heidi Wunner, das nach dieser Niederlage selbst mit einem klaren Sieg im abschließenden Duell gegen Leubsdorf nur noch geringe Chancen auf den 4. Tabellenplatz hat, holten Reinhard Ahlke sowie David und Klaus Riddering die Punkte.     

Nichts zu holen gab es auch für die dritte Rheinbreitbacher Mannschaft beim 0:8 gegen St. Georg Gladbach in der 3. Kreisklasse. Gerade einmal zwei gewonnen Sätze von Patrick und Paul Knopp standen am Ende auf der Habenseite der Hausherren, die ihr Saisonziel, einen Nichtabstiegsplatz, dank einer starken Hinrunde allerdings locker erreicht haben.

Niederlage im Pokalendspiel - In der Punktspielrunde weiter souverän

Erneut eine souveräne Vorstellung im SVR-Trikot: Martin Jünger

In der Tischtennis-Punktspielrunde zieht der SV Rheinbreitbach an der Tabellenspitze der  1. Kreisklasse weiter einsam seine Kreise. Gegen Tabellenschlusslicht Neuwied gab es einen 8:0 Heimerfolg und einen weiteren großen Schritt in Richtung Aufstieg. Ein ganz anderes Bild zeigte sich für die erfolgsverwöhnten SVR-Cracks im Endspiel des Herren C-Pokal, das mit einer klaren 0:4 Schlappe gegen den allerdings hoch favorisierten SV Windhagen endete. Ohne Chance war die zweite SVR-Vertretung in der 2.Kreisklasse , die beim 1:8 an eigenen Platten gegen Windhagen III die höchste Saisonniederlage kassierte. Nichts zu holen gab es auch für die Rheinbreitbacher Jugend, die sich bei den bislang noch ungeschlagenen Waldbreitbachern in der 2. Kreisklasse mit 7:4 geschlagen geben musste.

Dass zwischen nur einer Spielklasse Welten liegen können, bekamen die SVR-Tischtennisakteure am Wochenende zu spüren. Zwar hatten sich die Rheinbreitbacher beim Best-Of-Four-Pokalfinale in Windhagen selbst nur Außenseiterchancen ausgerechnet, dass die Überlegenheit der klassenhöheren Gastgeber aber so groß sein würde, war nicht unbedingt vorauszusehen. Dabei hatte es im Halbfinale gegen den FSV Dieblich für Wolfgang Schwarz, Niels Assenmacher und Uwe Bierbaums gar nicht einmal schlecht ausgesehen. Zwar gingen zwei Begegnungen über fünf Sätze, am Ende aber stand ein souveräner 4:0 Erfolg.

Im Finale gegen den haushohen Favoriten aus Windhagen, der in der Kreisliga verlustpunktfrei und mit einem überragenden Spielverhältnis die Tabellenspitze anführt, war dann allerdings nichts mehr zu holen. Gleich in der ersten Begegnung demonstrierten die Hausherren ihre drückende Überlegenheit. Gegen Sebastian Sauer, der in der vergangenen Saison noch in der Regionalliga spielte, schaffte Assenmacher in drei Sätzen ganze zwei Punkte. Ohne Chance in ihren Einzeln waren auch Schwarz und Bierbaums, die ebenfalls deutlich mit 0:3 Sätzen unterlagen. Immerhin gelang Assenmacher/Bierbaums im abschließenden Doppel noch ein Satzgewinn. „Windhagen hat mit dieser Mannschaft ganz sicher auch hervorragende Chancen bei den  Deutschen Meisterschaften“, so Schwarz, der mit seiner Mannschaft den Fokus nun ganz auf die letzten Spiele der Meisterschaftsrunde in der 1. Kreisklasse legen kann.  

Und da haben die Rheinbreitbacher trotz ihrer Verletztenmisere nach wie vor allerbeste Karten. Nach dem 8:0 Heimerfolg gegen Tabellenschlusslicht Neuwied können sich die Verfolger bei sechs Punkten Rückstand allenfalls noch theoretische Chancen ausrechnen. Auch wenn mit der Reserve des SV Windhagen, die sich zusammen mit Horhausen noch einen spannenden Kampf um den Relegationsplatz im Aufstiegsrennen liefert, im vorletzten Saisonspiel noch eine echte Bewährungsprobe auf die Rot-Weißen wartet. Gegen Neuwied punkteten Martin Jünger/David Unkels und Wolfgang Schwarz/Uwe Bierbaums im Doppel sowie Jünger (2), Schwarz (2), Unkels (1) und Bierbaums (1) in den Einzeln.

Unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurde die zweite SVR-Vertretung gegen Aufstiegsaspirant Windhagen in der 2. Kreisklasse. Die Gäste ließen von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie den Relegationsplatz sichern wollen und den Aufstieg weiter fest im Visier haben. Bei dem zuletzt überaus erfolgreichen SVR-Quartett merkte man deutlich, dass die Luft zum Saisonende ein Stück weit raus. Zumal das Saisonziel, ein Nichtabstiegsplatz, schon drei Spieltage vor Schluss mit Bravour erreicht wurde. Den einzigen Punkt für die beim 8:1 allerdings deutlich unter Wert geschlagenen Hausherren holte Reinhard Ahlke.

Knapp mit 7:4 unterlag die SVR-Jugend in der 2. Kreisklasse gegen Waldbreitbach. Dabei wäre durchaus ein Unentschieden im Bereich des Möglichen gewesen, denn zwei Einzel endeten zugunsten der Gastgeber erst im fünften Satz. Für den SVR, der nunmehr ins Mittelfeld der Tabelle zurückgefallen ist,  waren Benjamin Ohlert/Paul Ahlke in Doppel sowie Timm Kuppi, Ohlert und Ahlke im Einzel erfolgreich.

Assenmacher gelingt das Titel-Triple bei den Vereinsmeisterschaften

SVR-Vereinsmeisterschaften: Die Erstplazierten der Herrenkonkurrenz: David Riddering, Uwe Bierbaums, Abteilungsleiter Wolfgang Bornheim, Niels Assenmacher und David Unkels (v.l.n.r) Bild oben; Sieger und Platzierte bei den Schülern zusammen mit den Trainern Heidi Wunner und Wolfgang Bornheim (Bild Mitte); Sieger der Jugendklasse Arne Beines (links) vor David Riddering (Bild unten).

So dicht stand David Unkels noch nie vor seinem ersten Titelgewinn bei den Tischtennis-Vereinsmeisterschaften des SV Rheinbreitbach. Im fünften Satz des Endspiels hatte er gleich zwei Matchbälle, die  er jedoch beide vergab. Und so kam es, wie es in den letzten Jahren immer gekommen war: Niels Assenmacher nutzte nervenstark die Gunst der Stunde und holte sich erneut den Titel in der Erwachsenenkonkurrenz. Eine faustdicke Überraschung gelang David Riddering.  Der noch in der Jugend startberechtigte SVR-Nachwuchsspieler sicherte sich zusammen mit Uwe Bierbaums den dritten Platz in der Einzelkonkurrenz. Im Doppel gelang ihm an der Seite von Niels Assenmacher sogar der Titelgewinn. In der Jugend gelang Arne Beines erstmals der Sprung aufs oberste Treppchen.  Bei den A-Schülern durfte sich Timm Kuppi über den Siegerpokal freuen. Die Anfängerklasse gewann Kevin Jordan.

Eine Überraschung war es zwar nicht gerade, dass sich Niels Assenmacher zum dritten Mal in Folge mit dem Titel des Tischtennis-Vereinsmeisters schmücken darf. Im Gegensatz zu den Vorjahren, benötigte er diesmal allerdings eine gehörige Portion Glück. So musste er sich bereits in der Vorrunde gewaltig strecken, um diese halbwegs unbeschadet zu überstehen. Benötigte er im Spiel gegen Klaus Riddering schon viel Dusel - alle Sätze endeten ausnahmslos in der Verlängerung -, so kassierte er gegen Gabi Karp gar eine 2:3 Niederlage. Überraschungen gab es auch in der zweiten Vorrundengruppe. So unterlag Uwe Bierbaums gegen einen stark aufspielenden Wolfgang Bornheim glatt mit 0:3 und konnte sich letztlich nur aufgrund des besseren Satzverhältnisses für das Halbfinale qualifizieren. Hier war für ihn gegen Assemacher dann allerdings Endstation. Im zweiten Vorschlussrundenspiel behauptete sich David Unkels glatt mit 3:0 Sätzen gegen David Riddering, der in den Gruppenspielen zuvor nur eine Niederlage kassiert hatte. Spannend bis zum letzten Ballwechsel verlief dann das Endspiel. Im alles entscheidenden fünften Satz führte Unkels bereits mit 10:8, scheiterte dann jedoch an seinen eigenen Nerven.

Hochspannung war auch in der Doppelkonkurrenz garantiert. Wenngleich sich hier schnell herauskristallisierte, dass mit David Unkels/Patrick Knopp und Niels Assenmacher/David Riddering nur zwei Paarungen eine echte Titelchance hatten. Die Entscheidung fiel schließlich im direkten Aufeinandertreffen der beiden Doppel, wo sich Assenmacher/Riddering nach fünf hart umkämpften Sätzen am Ende knapp durchsetzen konnten.

In der Jugendkonkurrenz standen sich Arne Beines und David Riddering im Endspiel gegenüber. Beide spielen in dieser Saison erstmals bei den Erwachsenen und sind mittlerweile in der zweiten SVR-Vertretung Garanten dafür, dass sich das Team in der oberen Tabellenhälfte der 2. Kreisklasse festsetzen konnte. Nach einem auf beachtlichen Niveau stehenden Match mit vielen tollen Ballwechseln konnte sich Beines am Ende mit 3:1 durchsetzen und erstmals den Titel des Vereinsmeisters gewinnen.

Bei den Schülern war die Konkurrenz erwartungsgemäß am Größten. Am Ende konnten sich hier mit Timm Kuppi bei den A-Schülern und Kevin Jordan in der Anfängerklasse die Favoriten behaupten,  die bereits in der Punktspielrunde nicht zuletzt dank einer seit Jahren  hervorragenden Trainingsarbeit von Heidi Wunner und Wolfgang Bornheim mit beachtlichen Erfolgen aufhorchen ließen.   

 

Die Ergebnisse der Vereinsmeisterschaft im Einzelnen:

 

Herren

1. Niels Assenmacher

2. David Unkels

3. David Riddering

3. Uwe Bierbaums

 

Doppel

1. Niels Assenmacher/David Riddering

2. David Unkels/Patrick Knopp

3. Gabi Karp/Klaus Riddering

 

Jugend

1. Arne Beines

2. David Riddering

 

Schüler A

1. Timm Kuppi

2. Sarah Thelen

3. Benjamin Ohlert

3. Jacob Schniggenberg

 

Anfängerklasse

1. Kevin Jordan

2. David Jordan

3. Nico Ohlert

3. Gabriel Steege

 

 

Der Aufstieg rückt näher

Seit Jahren ein eingespieltes Team: David Unkels (links) und Uwe Bierbaums punkteten im Doppel auch gegen Asbach

Während die erste Mannschaft des SV Rheinbreitbach in der 1. Kreisklasse als Tabellenführer weiter einsam ihre Kreise zieht, spitzt sich das Rennen um den Relegationsplatz zu. Mit einem ungefährdeten 8:2 Heimerfolg gegen Asbach vergrößerten die SVR-Cracks den Vorsprung an der Tabellenspitze auf nunmehr sechs Zähler, weil sich Verfolger Windhagen beim 7:7 in Feldkirchen einen unerwarteten Ausrutscher leistete und nun wieder um den sicher geglaubten Relegationsplatz im Aufstiegsrennen bangen muss. Eine sensationelle Rückrunde spielt die zweite SVR-Vertretung in der 2. Kreisklasse. In Epgert gab es erneut einen 8:0 Erfolg, mit dem das Team um Heidi Wunner den vierten Tabellenplatz souverän verteidigte und weiter stärkste Rückrundenmannschaft ist.

Auf das Doppel Uwe Bierbaums/David Unkels ist Verlass. Waren die beiden schon im spannenden Pokalfight gegen Horhausen beim 4:3 Sieg die Matchwinner, so sorgten sie auch in der Punktspielrunde der 1. Kreisklasse gegen ein besonders in der Anfangsphase der Begegnung unerwartet starkes Team aus Asbach für die beruhigende Führung. Stark präsentierte sich in den nachfolgenden Einzeln dann insbesondere Gästespieler Jan Anhalt, der trotz 2:0 Satzrückstand gegen SVR-Spitzenbrett Horst Baermann nie aufsteckte und am Ende nach tollen Ballwechseln mit 3:2 überraschend aber nicht unverdient die Oberhand behielt. Damit hatten die Gäste allerdings ihr Pulver verschossen. David Unkels, Uwe Bierbaums und Klaus Riddering, der kurzfristig für den erkrankten Martin Jünger eingesprungen war, ließen ebenso wie Baermann in seinem zweiten Einzel nichts mehr anbrennen und sicherten den letztlich auch in dieser Höhe verdienten 8:2 Erfolg. Bei noch fünf  ausstehenden Spielen sollte der Aufstieg des SVR in die Kreisliga trotz der weiter anhaltenden Verletztenmisere nur noch Formsache sein.

Als bislang stärkstes Rückrundenteam war die zweite SVR-Vertretung in der 2. Kreisklasse zum Tabellenschlusslicht nach Epgert gereist. Und das neu gewonnene Selbstbewusstsein merkte man dem Quartett um Heidi Wunner auch deutlich an. Nur einmal benötigten die Gäste ein wenig Glück. Nach 2:0 Satzrückstand und einem Matchball gegen sich konnte Arne Beines sein Spiel am Ende aber doch noch gewinnen. Souverän einmal mehr die Vorstellung von Reinhard Ahlke, der in der Rückrunde noch immer ungeschlagen ist. Aber auch der nach einer langwierigen Verletzung wiedergenesene Klaus Riddering und Heidi Wunner ließen ihren Gegnern nicht den Hauch einer Chance. Am Ende hieß es nach nur gut einer Stunde Spielzeit 8:0 für die Gäste aus Rheinbreitbach, die damit ihren Platz im Vorderfeld der Tabelle festigen konnten.

Überraschend stark präsentierte sich dritte SVR-Mannschaft in der 3. Kreisklasse beim Aufstiegsaspiranten aus Windhagen. Obwohl wichtige Stammspieler fehlten, fiel die Entscheidung zugunsten der Hausherren zum knappen 8:5 Erfolg erst in den letzten beiden Einzeln. Zu Beginn sah es sogar nach einer faustdicken Überraschung aus als Patrick und Paul Knopp und Wolfgang Bornheim/Regina Thelen im Doppel sowie Patrick Knopp in seinem ersten Einzel für eine 3:0 Gäste-Führung sorgten. Danach konnten aber nur noch Wolfgang Bornheim und Regina Thelen punkten.

In der Nachwuchsrunde der 2. Kreisklasse gewann die SVR-Jugend gegen Windhagen nach spannendem Spielverlauf knapp mit 7:5.  Die Entscheidung fiel erst im letzten Doppel der Begegnung, das Timm Kuppi/Sarah Thelen mit 3:1 Sätzen für sich entscheiden konnten.  Die weiteren Punkte holten Benjamin Ohlert (1), Tim Kuppi (1), Sarah Thelen (2), Paul Ahlke (1), sowie Benjamin Ohlert /Paul Ahlke im Doppel.       

Mit Zittersieg ins Pokal-Halbfinale

Mit zwei Einzelsiegen sicherte Niels Assenmacher den Einzug ins Pokalhalbfinale

Mit einem knappen 4:3 Erfolg in Horhausen hat sich der SV Rheinbreitbach im Tischtennis für das Pokal-Halbfinale in der Herren-C-Klasse qualifiziert. Lange stand die Begegnung auf des Messers Schneide, bevor Uwe Bierbaums mit einem Fünfsatzsieg gegen Christof Müller in der letzten Begegnung  den Gästeerfolg unter Dach und Fach brachte. Eine erneut überzeugende Vorstellung zeigte die zweite SVR-Vertretung in der Punktspielrunde beim Aufstiegsaspiranten Anhausen/Meinborn. Nach dem 8:3 Auswärtserfolg sind die Rheinbreitbacher zurzeit bestes Rückrundteam in der 2. Kreisklasse.

Da die Rheinbreitbacher im Pokalspiel in Horhausen auf einige wichtige Akteure verzichten mussten, war von Beginn an klar, dass es nicht so leicht wie in der Punktspielrunde werden würde. Hier hatten die SVR-Cracks zwei Mal einen deutlichen Erfolg verbuchen können. Die Gastgeber witterten ihre Chance und starten sehr konzentriert. Alle drei Einzelspiele zu Beginn der Partie wurden erst im fünften Satz entschieden. Zwei Mal hatten dabei die Gastgeber die Nase vorn. Lediglich Niels Assenmacher konnte für die Rheinbreitbacher punkten. Mit einer souveränen Vorstellung schafften Uwe Bierbaums/David Unkels im Doppel aber postwendend wieder den Ausgleich.  Danach blieb es bis zum Schluss spannend. Nach einem erneuten Sieg von Assenmacher und einer Niederlage von Unkels fiel die Entscheidung in der allerletzten Begegnung. Hier bewies Bierbaums nach einem 2:1 Satzrückstand gute Nerven und sicherte mit einem 3:2 Erfolg den letztlich nicht unverdienten Gästesieg.

Immer besser in Tritt kommt die zweite SVR-Vertretung in der 2. Kreisklasse. Nach der klaren Hinspielniederlage an eigenen Platten hatte sich das Quartett um Heidi Wunner beim TV Anhausen-Meinborn allenfalls eine Außenseiterchance ausgerechnet. Hieß es nach den Eingangsdoppeln noch 1:1 – Klaus und David Riddering punkteten für Rheinbreitbach – so konnten sich die Gäste in den Einzeln schnell absetzen. Insbesondere Reinhard Ahlke zeigte dabei eine beeindruckende Leistung und gewann gegen Manfred Vonau und Friedhelm Krey, die beide in der Spielerrangliste der Klasse ganze vorne zu finden sind. Stark auch die Vorstellung von Jugendspieler David Riddering, der ebenso wie Heidi Wunner im unteren Paarkreuz ungeschlagen blieb. Einen weiteren Einzelsieg zum letztlich souveränen 8:3 Erfolg steuerte Klaus Riddering bei.  Durch den Sieg verbesserte sich der Aufsteiger aus Rheinbreitbach auf den 4. Tabellenrang und ist aller Abstiegssorgen ledig.

Vorsprung an der Tabellenspitze ausgebaut

Starker Auftritt in Oberbieber: Reinhard Ahlke, Arne Beines, David und Klaus Riddering

Obwohl sich das Lazarett der Rheinbreitbacher Tischtenniscracks weiter vergrößert hat, konnte der TTC Ockenfels in der 1. Kreisklasse daraus kein Kapital schlagen. 8:2 hieß es am Ende für die Gäste, die mit nunmehr 24:0 Punkten weiter unangefochten die Tabellenspitze anführen. Das Quartett  konnte den Vorsprung sogar auf fünf Zählern vergrößern, da Windhagen im unmittelbaren Verfolgerduell gegen Horhausen mit 8:6 die Oberhand behielt und damit neuer Zweiter ist. Einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt machte in der 2. Kreisklasse  die zweite SVR-Vertretung, die in Oberbieber mit 8:0 gewann. Mit ausgeglichenem Punktekonto sollte sie mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun haben.

Nachdem sich die erste SVR-Vertretung schon seit Monaten mit Verletzungssorgen plagt, sind die Sorgenfalten von Mannschaftskapitän Wolfgang Schwarz jetzt noch ein Stück größer geworden. Denn mit Jörg Westhofen fällt ein weiterer Stammspieler für längere Zeit aus. So kam Patrick Knopp, der eigentlich in der dritten Mannschaft gemeldet ist, im Nachbarschaftsduell gegen Ockenfels zu seiner Premiere in der Ersten. Und er machte seine Sache sehr ordentlich. Gegen Otmar Krebs musste er nach spannendem Spiel in vier Sätzen zwar noch die Segel streichen, gegen Lucas Rott aber zeigte er Nervenstärke und siegte am Ende knapp im fünften Entscheidungssatz. Eine starke Leistung zeigte insbesondere David Unkels, der seine beiden Einzel ohne Satzverlust in souveräner Manier für sich entscheiden konnte. Zwei Einzelsiege steuerten auch Wolfgang Schwarz und Horst Baermann zum letztlich ungefährdeten 8:2 Erfolg der Rheinbreitbach bei, die weiter mit blütenweißer Weste die Tabellenspitze anführen und den Aufstieg trotz der vielen Ausfälle fest im Blick haben.

Einen starken Auftritt zeigte die zweite SVR-Vertretung beim 8:0 Kantersieg in Oberbieber. Bereits in den Eingangsdoppeln legten Reinhard Ahlke/Arne Beines und Klaus und David Riddering den Grundstein für den souveränen Erfolg. Auch in den Einzeln ließ der Aufsteiger aus Rheinbreitbach nichts anbrennen. Reinhard Ahlke, der eine tolle Rückrunde spielt und weiter ungeschlagen ist, und Klaus Riddering im oberen Paarkreuz mit insgesamt vier Einzelsiegen, sowie die beiden noch in der Jugend startberechtigten Arne Beines und David Riddering, die jeweils ein Mal erfolgreich waren, sicherten den auch in dieser Höhe verdienten Erfolg. Die Überlegenheit der Gäste dokumentiert sich auch im klaren Satzverhältnis von 24:5 zu Gunsten der Rheinbreitbacher. Die dürften nach dem diesem Sieg mit jetzt 13:13 Zählern wohl endgültig aller Abstiegssorgen ledig sein.       

 

SVR siegte im Spitzenspiel 8:2 gegen Horhausen

Steuerte drei Einzelsiege gegen Asbach bei: David Riddering

Bereits am ersten Tischtennis-Rückrundenspieltag ist in der 1. Kreisklasse Koblenz/Neuwied eine Vorentscheidung im Titelrennen gefallen. Im Spitzenspiel behauptete sich Tabellenführer SV Rheinbreitbach souverän  mit 8:2 gegen TuS Horhausen und baute die Führung an der Tabellenspitze weiter aus. Eine kleine Sensation gelang der zweiten SVR-Vertretung in der 2. Kreisklasse beim 8:6 Erfolg gegen Titelaspirant Asbach. In der 3. Kreisklasse setzte sich Rheinbreitbach III  im Nachbarschaftsduell gegen Erpel deutlich mit 8:2 durch. Auf wenig Gegenwehr stieß auch die SVR-Jugend, die in Bad Hönningen einen ungefährdeten 7:2 Sieg verbuchte.

Nach dem klaren 8:2 Heimerfolg im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten TuS Horhausen steuert das Quartett um Wolfgang Schwarz in der 1. Kreisklasse weiter klar auf Titelkurs. Dennoch ärgerte sich der SVR-Mannschaftskapitän nach der Begegnung. Denn ausgerechnet er – ansonsten die Zuverlässigkeit in Person - war es, der den Gästen die beiden Punkte bescherte. „Eigentlich war gar nicht geplant, dass ich spiele“, so Schwarz, der sich seit Monaten mit einer hartnäckigen Verletzung herumplagt. „Da wir aber keine Mannschaft zusammenbekommen hätten, bin ich halt eingesprungen.“  Trotz seines Handicaps zeigte Schwarz gegen die Horhausener Spitzenbretter einen großen Kampf und unterlag in beiden Einzeln äußerst knapp im fünften Entscheidungssatz. Auch in anderen Spielen war es zeitweise spannend. So gewannen Uwe Bierbaums und David Unkels ihr Eingangsdoppel ebenso wie Unkels sein Einzel gegen Sebastian Schiffgens erst im fünften Satz. Dennoch war der Sieg der Hausherren nie in Gefahr. Dafür spricht am Ende auch das klare Satzverhältnis 28:15. Die SVR-Punkte holten Horst Baermann/Wolfgang Schwarz und Uwe Bierbaums/David Unkels im Doppel sowie Baermann (2),  Unkels (2) und Bierbaums (2) in den Einzeln.

Eine faustdicke Überraschung gelang der zuletzt schwächelnden zweiten SVR-Vertretung  gegen Asbach. Immerhin zählen die Gäste, gegen die es in der Hinrunde noch eine glatte 8:4 Niederlage gab, zum engeren Kreis der Aufstiegsaspiranten in der 2. Kreisklasse. Grundlage für den Erfolg waren die beiden gewonnenen Eingangsdoppel von Klaus und David Riddering und Heidi Wunner/Arne Beines sowie eine überragende Vorstellung von  David Riddering in den Einzeln, wo er gleich drei Mal erfolgreich war. Stark auch die Leistung von Arne Beines, der mit seinem glatten Dreisatzsieg gegen das Asbacher Spitzenbrett Bernd Külbel die Weichen für die Hausherren in der spannenden Schlussphase endgültig auf Sieg stellte. Einen weiteren Einzelsieg steuerte Klaus Riddering bei.

Ein gelungenes Saisondebüt feierte Ludwig Südkamp in der dritten Mannschaft. Im Nachbarschaftsduell gegen Erpel ließ er nichts anbrennen und blieb ebenso wie Lars Lohmann, mit dem er zudem noch im Doppel erfolgreich war, und Wolfgang Bornheim in den Einzeln ungeschlagen. Einen weiteren Einzelsieg zum deutlichen 8:2 Erfolg, mit dem sich die Rheinbreitbacher in der 3. Kreisklasse ins gesicherte Mittelfeld der Tabelle absetzen konnten, steuerte Patrick Knopp bei.

Auf wenig Gegenwehr stieß die SVR-Jugend in der 2. Kreisklasse in Bad Hönningen. Beim 7:2 Erfolg punkteten die Doppel  Timm Kuppi/Sarah Thelen und Benjamin Ohlert/Paul Ahlke sowie in den Einzeln Ohlert (1), Kuppi (1), Sarah Thelen (2) und  Ahlke (1).   

Unterdessen konnte Heidi Wunner ihrer umfangreichen Titelsammlung einen weiteren Erfolg hinzufügen. Beim traditionellen Grenzauer Seniorencup sicherte sie sich einmal mehr den Titel in der Klasse Ü 70. Nicht ganz so gut lief es für Wunner bei den Rheinlandmeisterschaften, wo sie sich mit einem dritten Rang im Einzel dennoch souverän für die Südwestdeutschen Meisterschaften qualifizierte.

Rheinbreitbach ohne Punktverlust Herbstmeister

Besser hätte der Spielplan nicht angesetzt werden können: Ausgerechnet im letzten Hinrundenspiel kam es zum Duell der bis dahin verlustpunktfreien Mannschaften vom TuS Horhausen und dem SV Rheinbreitbach. Wer dann allerdings ein Duell auf Augenhöhe erwartet hatte, wurde enttäuscht. Mit 8:1 gewannen die SVR-Akteure das vermeintliche Spitzenspiel und sicherten sich ungeschlagen die Herbstmeisterschaft in der  1. Kreisklasse Koblenz/Neuwied.

Das Beste zum Schluss. Gleich zwei Mal mussten die Rheinbreitbacher am Wochenende an die Platten. Und in beiden Spielen hatten alle beteiligten Teams noch die Chance auf die Herbstmeisterschaft. Insbesondere in der Partie gegen die ausschließlich aus Nachwuchsspielern bestehende zweite Vertretung aus Windhagen hatte das  – allerdings ersatzgeschwächte - SVR-Quartett deutlich mehr Mühe als erwartet. Sah es nach den beiden Doppelsiegen von Horst Baermann/Jörg Westhofen und Martin Jünger/Klaus Riddering zunächst nach einem sicheren Erfolg der Hausherren  aus, zeigten die spielstarken Gäste aus Windhagen in den nachfolgenden Einzeln, dass sie nicht von ungefähr zu den Spitzenmannschaften zählen. Beim Stand von 3:3 schien sogar eine Überraschung im Bereich des Möglichen, doch dann setzte sich die Routine und das Können der Hausherren durch.  Durch Erfolge von Jünger (2), Baermann (2) und Westhofen (2)  gewannen die Gastgeber am Ende doch noch klar mit 8:4.

Ein ganz anderes Bild ergab sich beim Spiel in Horhausen. Zwar sah es nach den Eingangsdoppeln, die 1:1 endeten, noch nach einem Duell auf Augenhöhe aus. Doch in den nachfolgenden Einzeln zeigte sich dann schnell, dass gegen die Gäste, die allesamt schon in der Landes- und Rheinlandliga gespielt haben, nicht viel zu holen war.  Zwar mussten sich Martin Jünger und Horst Baermann in ihren Einzeln gewaltig strecken, um am Ende knapp im fünften Entscheidungssatz die Oberhand zu behalten, alle andere Spiele aber gingen klar in drei Sätzen an die Rheinbreitbacher, für die Jünger (2), Baermann (2), Westhofen (2) und David Unkels (1) punkteten. Damit sicherten sich die SVR-Cracks mit 18:0 Punkten und einem überragenden Spielverhältnis von 72:8 nicht nur die Herbstmeisterschaft, sondern gelten auch in der Rückrunde als klare Aufstiegsfavoriten.

Für die zweite SVR-Vertretung endete die Hinrunde erwartungsgemäß mit einer 8:3 Niederlage beim Titelaspiranten aus Windhagen. Die Punkte für Rheinbreitbach holten Klaus und David Riddering im Doppel. Außerdem gewann die beiden jeweils ein Einzel. Mit 7:11 Zählern hat sich das Quartett um Heidi Wunner in der 2. Kreisklasse dennoch beachtlich geschlagen und rangiert nach der Hinrunde mit deutlichem Abstand zu den Abstiegsplätzen auf einen Rang im unteren Mittelfeld der Tabelle.

Obwohl die dritte SVR-Vertretung nur selten in stärkster Aufstellung antreten konnte, hat sie in der 3. Kreisklasse schon jetzt deutlich besser als in der Vorsaison abgeschnitten. Mit Erpel und Leubsdorf warten auf die zuletzt spielfreien Akteure um Routinier Wolfgang Bornheim zum Abschluss der Hinrunde noch zwei schlagbare Gegner.

Unglücklich verlief in der 2. Kreisklasse die Partie der 1. Jugendmannschaft in Epgert. Zwar endete das Spiel 6:6 Unentschieden, wurde dann aber mit 7:0 für die Hausherren gewertet, weil den Gästen ein Aufstellungsfehler unterlaufen war.      

Bad Hönningen im Spitzenspiel chancenlos

Überzeugt auch bei den Erwachsenen: SVR-Jugendspieler Arne Beines

Das Ergebnis fiel mit 8:1 am Ende sehr eindeutig aus. Und doch mussten sich die Tischtennisspieler des SV Rheinbreitbach im Duell gegen Bad Hönningen erstmals in dieser Saison gewaltig strecken, um einen der Mitkonkurrenten um die Aufstiegsplätze auf Distanz zu halten. Auch in der zweiten Wochenend-Begegnung mussten die SVR-Akteure beim 8:2 Sieg gegen Feldkirchen erkennen, dass der angestrebte Titelgewinn in der 1. Kreisklasse kein Selbstläufer ist. Eine nicht ganz unerwartete Heimniederlage  gegen Bad Hönningen kassierte die zweite Vertretung mit 8:4 in der 2. Kreisklasse. Wenig zu bestellen hatte auch die dritte Mannschaft, die in der 3. Kreisklasse an heimischen Platten gegen Asbach 8:1 unterlag. Die Jugendmannschaft gewann gegen Bad Hönningen mit 7:3.

In der 1. Kreisklasse läuft im Titelrennen alles auf einen Zweikampf zwischen Horhausen und Rheinbreitbach hinaus. Die SVR-Cracks untermauerten ihre Ambitionen am Wochenende durch zwei klare Heimerfolge und kletterten damit an die Tabellenspitze. Was sich bereits gegen  Feldkirchen andeutete, setzte sich gegen Bad Hönningen fort: Erstmals in dieser Saison wurden die Hausherren richtig gefordert. Das Ergebnis waren teils hochklassige Spiele, die allerdings nicht alle zu Gunsten der Rheinbreitbacher ausgingen. Während gegen Feldkirchen Horst Baermann und Jörg Westhofen unerwartete Niederlagen kassierten, zog David Unkels gegen ersatzgeschwächte Bad Hönninger den Kürzeren.

Für Mannschaftskapitän Wolfgang Schwarz, der wegen einer Verletzung selbst zum Zuschauen verurteilt war, kein Beinbruch: „Dass wir irgendwann das ein oder andere Einzel verlieren werden, war für mich von vornherein klar. Dafür sind insbesondere an den Spitzenbrettern einfach zu viele gute Spieler.“ Uneingeschränktes Lob fand Schwarz insbesondere für Martin Jünger. „Was der gegen Bad Hönningen für Bälle gespielt hat, ist schier unglaublich“, so Schwarz. Die SVR-Zähler gegen Feldkirchen holten Horst Baermann/Jörg Westhofen und David Unkels/Uwe Bierbaums in den Doppeln sowie Baermann (1), Westhofen (1), Unkels (2), Bierbaums (2) in den Einzeln. Gegen Bad Hönningen waren Baermann/Westhofen und Unkels/Bierbaums im Doppel sowie Jünger (2), Baermann (2), und Westhofen (2) in den Einzeln erfolgreich.

Bei der zweiten SVR-Vertretung konnte nur Arne Beines im Spiel gegen Bad Hönningen überzeugen. Insbesondere gegen Peter Zwiener, der die Einzelrangliste in der 2. Kreisklasse souverän anführt, zeigte der Rheinbreitbacher, der sogar noch in der Jugend spielen dürfte, eine tolle Vorstellung und unterlag erst im fünften Satz hauchdünn. Die Punkte für die Hausherren, für die durchaus mehr drin gewesen wäre, holten Heidi Wunner/Arne Beines im Doppel sowie Klaus Riddering (1) und Beines (2) in den Einzeln. 

Ohne Chance gegen Asbacher Land war die dritte Rheinbreitbacher Mannschaft in der 3. Kreisklasse bei der 8:1 Heimniederlage . Den Ehrenpunkt für die Gastgeber, die auf mehrere Stammkräfte verzichten mussten, holte Wolfgang Bornheim.

Den zweiten Tabellenplatz festigten die SVR-Nachwuchsspieler in der 2. Kreisklasse beim 7:3 Sieg gegen Bad Hönningen. Da der Gegner nicht vollständig angetreten war, gingen allein drei Punkte kampflos an die Hausherren. Die weiteren Zähler holten: Benjamin Ohlert (1), Tim Kuppi (1), Sarah Thelen (1) und Marco Sänger (1).

Rheinbreitbach untermauert Aufstiegsambitionen

Erstmals in dieser Saison im Einsatz: Martin Jünger

Nicht einmal eine Stunde benötigten die Tischtenniscracks des SV Rheinbreitbach für den Sieg gegen Tabellenschlusslicht Gladbach in der 1. Kreisklasse. Am Ende stand ein souveräner 8:0 Heimerfolg des haushohen Favoriten, der im gesamten Saisonverlauf noch nicht ein Spiel abgegeben hat. Nicht so gut lief es diesmal für die zweite Vertretung, die sich nach der 2:8 Heimniederlage gegen Anhausen-Meinborn als Aufsteiger mit nunmehr ausgeglichenen Punktekonto im Tabellenmittelfeld der 2. Kreisklasse wiederfindet. In der 3. Kreisklasse war die dritte SVR-Vertretung in Gladbach bei der 8:2 Niederlage chancenlos. Sieg und Niederlage gab es für die 1. Jugendmannschaft. Während das Quartett in der 2. Kreisklasse in Erpel überraschend deutlich mit 1:7 unter die Räder kam, rehabilitierte sich die Mannschaft in Maischeid beim 7:2 Sieg eindrucksvoll.   

Obwohl die Rheinbreitbacher Titelaspiranten erneut nicht ihre Stammbesetzung zur Verfügung hatten, waren die Gäste aus Gladbach ohne den Hauch einer Chance. Die Hausherren, bei denen in dieser Saison erstmals Martin Jünger zum Einsatz kam, überzeugten von Beginn mit einer konzentrierten Vorstellung. Bereits in den Eingangsdoppeln zeigte sich für die Gladbacher, dass nichts zu holen war. Sowohl Martin Jünger/David Unkels als auch Horst Baermann/Klaus Riddering ließen den überforderten Gästen nicht den Hauch einer Chance und siegten jeweils deutlich mit 3:0 Sätzen. Wie klar die Rheinbreitbacher das Spiel dominierten, zeigte insbesondere Baermann, der in den nachfolgenden Einzeln das Spitzenbrett der Gäste in einem Satz zu Null besiegte – im Tischtennis außergewöhnlich selten. Die Punkte für den SVR holten Jünger (2), Baermann (2), Unkels (1) und Riddering (1).     

Ohne Chance war die zweite SVR-Vertretung in der 2. Kreisklasse an eigenen Platten gegen Anhausen-Meinborn. Die Gäste schickten erstmals nach langer Zeit wieder ihre stärkste Mannschaft ins Rennen und demonstrierten eindrucksvoll, dass sie bei der Vergabe der Aufstiegsplätze noch ein Wörtchen mitreden wollen. Ein Prestigeerfolg gelang Klaus Riddering, der in einem spannenden Fünf-Satz-Spiel das Spitzenbrett der Gäste, Friedhelm Krey, besiegte. Den zweiten Rheinbreitbacher Zähler holte Arne Beines, der trotz seines Einzelsieges an die überragenden Leistungen in den letzten Begegnungen nicht ganz anknüpfen konnte.

Wenig ausrichten  konnte die dritte Mannschaft des SVR bei der deutlichen 8:2 Niederlage in Gladbach.  Trotz einer durchaus ansprechenden Leistung langte es für die Gäste nur zu zwei Einzelsiegen von Reinhard Ahlke und Patrick Knoop. Zu einem Spezialisten für spannende Fünf-Satz-Krimis entwickelt sich dabei Ahlke. Hatte er im Duell gegen Windhagen noch hauchdünn die Nase vorn, so unterlag er diesmal Andreas Müller in der Verlängerung des Entscheidungssatzes mit 16:14.

Zwei unterschiedliche Gesichter zeigte am Wochenende die 1. Jugendmannschaft in der 2. Kreisklasse. Bei der unerwartet hohen 7:1 Niederlage im Nachbarschaftsduell gegen Erpel konnte nur Paul Ahlke punkten, der in seiner ersten Punktspielsaison bereits einige tolle Spiele gezeigt hat und immer besser in Schwung kommt. Ganz anders der Spielverlauf in Maischeid. Hier zeigten die Gäste aus Rheinbreitbach beim 7:2 Sieg, dass sie nicht von ungefähr auf dem zweiten Tabellenplatz stehen. Die Punkte holten:  Timm Kuppi/Tim Niklas Ohlert und Benjamin Ohlert/Sarah Thelen in den Doppeln sowie B. Ohlert (1), Kuppi (1), Thelen (2), T. Ohlert(1) in den Einzeln. 

Im Schnelldurchgang gegen Waldbreitbach

Die Tischtennissaison 2014/15 steckt noch in ihrer Anfangsphase, da entwickelt sich die 1. Kreisklasse Koblenz/Neuwied bereits zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft. Während Windhagen, Horhausen, Bad Hönningen, Asbacher Land und Rheinbreitbach souverän den Ton in der vorderen Tabellenhälfte angeben,  geht es für die restlichen Mannschaften wohl vor allem darum, nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten. Zu den Kandidaten, für die es schwer wird die Klasse zu halten, gehört sicherlich auch Waldbreitbach, dass am Wochenende bei den weiter verlustpunktfreien Rheinbreitbachern mit 8:0 böse unter die Räder kam.

Selbst gegen ein ersatzgeschwächtes SVR-Team hatten die Gäste aus Waldbreitbach nicht den Hauch einer Chance. Bereits in den Eingangsdoppeln ließen die Hausherren, deren erklärtes Ziel der Aufstieg ist, keinen Zweifel daran aufkommen, wer als Sieger die Platte verlassen würde.

Ähnlich souverän agierten die Gastgeber, bei denen  nach Verletzungspause erstmals Wolfgang  Schwarz und Horst Baermann zum Einsatz kamen, auch in den nachfolgenden Einzeln. Obwohl der SVR mit Jörg Westhofen und Uwe Bierbaums auf zwei Stammkräfte verzichten musste, hatten die überforderten Waldbreitbacher  nicht den Hauch einer Chance. Ganze zwei Sätze standen nach gerade einmal einer Stunde Spielzeit als magere Ausbeute auf ihrem Konto.

Die SVR-Punkte holten Horst Baermann/David Unkels  und Wolfgang Schwarz/Klaus Riddering in den Doppeln sowie Baermann (2), Schwarz (2), Unkels (1) und Riddering (1) in den Einzeln.

Weitaus mehr Mühe hatten die SVR-Cracks in der 1. Runde des Pokals. Nur mit Mühe gelang in der Herren C- Klasse gegen Olympia Koblenz ein 4:3 Heimerfolg und damit der Einzug in die nächste  Runde.

Während die 2. SVR-Vertretung spielfrei war, konnte die 3. Mannschaft in der 3. Kreisklasse ihre ansteigende Form bestätigen. Auch ohne ihren derzeit besten Spieler Reinhard Ahlke gelang dem Quartett um Wolfgang Bornheim mit einem 7:7 an heimischen Platten gegen Waldbreitbach ein erneuter Achtungserfolg. Mit nunmehr 4:6 Zählern belegt das Team, das in der vergangenen Saison noch ohne jeden Punktgewinn abgeschlagen auf dem letzten Rang gelandet war, nun einen Platz im Mittelfeld der Tabelle.

Auftakt nach Maß

Als Aufsteiger noch ungeschlagen: Klaus Riddering, Heidi Wunner, Arne Beines, David Riddering (v.l.n.r.)

Den Tischtennismannschaften des SV Rheinbreitbach ist ein optimaler Start in die neue Saison gelungen. Während die 1. Mannschaft in der 1. Kreisklasse beim souveränen 8:0 Auswärtserfolg in Neuwied ihre Titelambitionen eindrucksvoll unter Beweis stellte, gelang der neu formierten 2. SVR-Vertretung nach dem Auftaktunentschieden in Linz beim 8:1 Heimsieg gegen Oberbieber in der 2. Kreisklasse erneut ein Überraschungscoup. Einen hervorragenden Start erwischte auch die 1. Jugendmannschaft in der 2. Kreisklasse. Dem 7:2 Erfolg gegen den TTC Leutesdorf ließen die Nachwuchsspieler einen 7:4 Heimerfolg gegen Leubsdorf folgen.

Hatte sich der VfL Neuwied insgeheim gegen eine ersatzgeschwächte Rheinbreitbacher Mannschaft – mit Wolfgang Schwarz und Horst Bärmann fehlten verletzungsbedingt gleich zwei Stammspieler aus dem oberen Paarkreuz - etwas ausgerechnet, so musste er diese Hoffnung schon nach den Eingangsdoppeln begraben. Sowohl Jörg Westhoven/Niels Assenmacher als auch Uwe Bierbaums/David Unkels zeigten in ihren Spielen eine souveräne Vorstellung und sicherten eine frühzeitige 2:0 Führung. Auch in den nachfolgenden Einzeln waren die Gastgeber absolut chancenlos. Auf der Habenseite verbuchten die überforderten Hausherren lediglich noch zwei Satzgewinne, so dass nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit bereits das Endergebnis von 8:0 feststand. 

Besser hätte der Saisonauftakt für die 2. Mannschaft des SVR nicht laufen können. Nach dem völlig unerwarteten 7:7 bei der als Geheimfavorit  gehandelten Linzer Höhe ließ das Quartett um Heidi Wunner nun an eigenen Platten in der 2. Kreisklasse einen 8:1 Sieg gegen Oberbieber folgen. Ausschlaggebend in beiden Spielen waren die Eingangsdoppel, die allesamt mit Rheinbreitbacher Erfolgen endeten. Dabei zeigten die beiden Jugendspieler Arne Beines und David Riddering, dass sie mittlerweile auch bei den Erwachsenen locker mithalten können. Bislang ohne Niederlage in Einzel und Doppel blieb in beiden Spielen Klaus Riddering. „Auch wenn niemand nach dem Umbau der Mannschaft mit diesen tollen Ergebnissen gerechnet hat, bleibt unser erstes Ziel als Aufsteiger der Klassenerhalt“, so Heidi Wunner.

Stark verbessert zeigte sich auch die 3. Mannschaft des SV Rheinbreitbach in der 3. Kreisklasse. Trotz der 8:4 Auftaktniederlage im Nachbarschaftsduell gegen Ockenfels ließ das Team um Wolfgang Bornheim gegenüber der letzten Saison eine klar aufsteigende Tendenz erkennen. Vor allem Neuzugang Reinhard Ahlke zeigte mit seinen zwei Einzelsiegen, dass er eine echte Verstärkung für den SVR ist.

Einen Auftakt nach Maß erwischte auch die SVR-Jugend. Dem überraschend deutlichen 7:2 Sieg gegen Leutesdorf  ließen Benjamin Ohlert, Tim Kuppi, Sarah Thelen und Paul Ahlke ein 7:4 gegen Leubsdorf folgen. Damit sicherten sich die SVR-Nachwuchsakteure erst einmal einen Platz im oberen Tabellendrittel.     

 

Das Ziel für den SVR heißt Aufstieg

Die neue Tischtennissaison wirft ihre Schatten voraus. Wenn Mitte September wieder die Punktspielrunde startet, heißt für die 1. Mannschaft des SV Rheinbreitbach das klar formulierte Ziel: erneuter Aufstieg. „Für uns kann die 1. Kreisklasse nur eine Zwischenetappe sein“, gibt sich SVR-Mannschaftskapitän Wolfgang Schwarz selbstbewusst.

Der Optimismus kommt nicht von ungefähr, denn mit Schwarz, Horst Bärmann, Martin Jünger, David Unkels, Niels Assenmacher, Uwe Bierbaums und Jörg Westhofen schickt der SVR eine äußerst erfahrene Mannschaft ins Meisterschaftsrennen, deren Akteure allesamt schon Rheinlandliga-Luft geschnuppert haben. Leicht wird es für den SVR dennoch nicht, denn auch einige andere Teams in der Spielklasse haben mächtig aufgerüstet. Insbesondere Windhagen und Bad Hönnigen verfügen über spielstarke Mannschaften und wollen dem Titelaspiranten aus Rheinbreitbach das Leben schwer machen.

Ganz anders ist die Ausgangssituation für die zweite SVR-Vertretung, die in der vergangenen Saison ebenfalls den Aufstieg schaffte. „Unser Ziel in der 2. Kreisklasse heißt eindeutig Klassenerhalt“, so Heidi Wunner, die zusammen mit Klaus Riddering das Grundgerüst der Mannschaft bildet. Mit Arne Beines und David Riddering sind zwei Jugendspieler hinzugekommen, die beide zwar bereits Bezirksligaerfahrung haben, sich aber wohl erst an die deutlich rauhere Luft bei den Senioren gewöhnen müssen.

Deutlich bescheidener formuliert Routinier Wolfgang Bornheim die Zielvorgabe der 3. Rheinbreitbacher Vertretung,  die wie in der Vorsaison in der 3. Kreisklasse an den Start geht. „Wir wollen einfach nur besser abschneiden als zuletzt“, so Bornheim. Ein durchaus realistisches Vorhaben. Mit Reinhard Ahlke und Roland Maurer konnte sich die Mannschaft deutlich verstärken. Und hat damit im Gegensatz zur letzten Saison, als die Mannschaft ohne Punktgewinn abgeschlagen Tabellenletzter wurde, durchaus das Potenzial, dem ein oder anderen Konkurrenten ein Bein stellen.

Für die neu formierte 1. Jugendmannschaft heißt in der 2. Kreisklasse wohl erst einmal Erfahrungen sammeln. Dennoch sollte der ein oder andere Sieg durchaus möglich sein.

Unterdessen konnte Heidi Wunner im Vorfeld der neuen Saison ihre ohnehin beachtliche Titelsammlung um einen weiteren großartigen Erfolg erweitern. Bei der 57. Auflage des renommierten Jakob-Müller-Gedächtnisturniers in Neustadt an der Weinstraße gewann sie gleich einen kompletten Medaillensatz. Bei den Damen in der Klasse Ü 75 holte sie in souveräner Weise den Einzeltitel, im Doppel musste sie sich zusammen mit Christa Gebhard aus Dresden erst im Endspiel Ü 70 knapp geschlagen geben und im Mannschaftswettbewerb gelang schließlich noch ein dritter Rang.   

Heidi Wunner unter den fünf weltbesten Tischtennisspielerinnen Ü 75

Auch wenn es am Ende zum ganz großen Wurf bei den Senioren-Tischtennis-Weltmeisterschaften in Neuseeland  nicht gereicht hat, hatte Heidi Wunner allen Grund zum Strahlen. Als beste Europäerin schaffte die Rheinbreitbacherin in Auckland als ungeschlagene Gruppensiegerin nicht nur den Sprung ins erlesene Hauptfeld, sondern hier mit zwei weiteren Siegen sogar den Sprung unter die weltbesten acht Spielerinnen der Altersklasse Ü 75. Am Ende war es ein grandioser fünfter Platz für die Ausnahmesportlerin des SV Rheinbreitbach. „Ich bin mit meiner Leistung total zufrieden“, resümierte Wunner, die sich auch riesig darüber freute „allein bei einem solchen Ereignis einmal dabei gewesen zu sein“.

„Nicht in meinen kühnsten Träumen hätte ich damit gerechnet, so weit zu kommen“, so Heidi Wunner nach ihrer denkbar knappen Fünfsatzniederlage im Viertelfinale gegen die Japanerin Katsuko Toda. Dabei hatte es fast danach ausgesehen, als könne sie das Steuer noch einmal herumreißen. Nach einem 0:2 Satzrückstand erhöhte sie das Risiko, spielte deutlich offensiver und konnte zum 2:2 ausgleichen. Dann allerdings lief plötzlich nicht mehr viel zusammen. Die Japanerin, die am Ende Dritte wurde, zog schnell davon und konnte letztlich deutlich mit 11:3 den entscheidenden Durchgang für sich verbuchen.

Das Glück, das ihr im Viertelfinale fehlte, hatte sie im Achtelfinale auf ihrer Seite. „Das war letztlich auch eine Frage der Nerven“, räumte Wunner nach ihrem Fünfsatzmatch gegen die ebenfalls aus Japan kommende Takao Kuboto ein. Bis zum letzten Ballwechsel stand das Spiel auf des Messers Schneide, das die Deutsche Einzel-Vizemeisterin schließlich mit dem letzten Ballwechsel12:10 für sich entscheiden konnte. Weit weniger Mühe hatte sie im ersten Spiel der Hauptrunde, das klar mit 3:0 Sätzen an die Rheinbreitbacherin ging.

Zuvor hatte die SVR-Spielerin in der Gruppenphase bei dem einwöchigen Turnier mit einer fantastischen Leitung bereits drei Einzelsiege eingefahren. Lediglich im ersten Spiel gegen die Australierin Margret McKathy hatte sie einige Mühe, behielt aber letztlich mit 3:2 die Oberhand.

Nicht ganz so gut verlief der Start in die Doppelkonkurrenz an der Seite von Hannelore Kaysser vom Tischtennisverband Württemberg. Mit einem gewonnen Spiel und zwei Niederlagen in der Gruppenphase kam hier das frühe Aus für die Rheinbreitbacherin. „Dafür, dass wir vorher keine Gelegenheit hatten, miteinander zu trainieren, habe  wir die Sache ganz gut gemacht“, zeigte sich die SVR-Spielerin dennoch zufrieden. Damit jedoch nicht genug. In der so genannten Trostrunde trumpften die beiden Tischtennis-Cracks dann noch einmal ganz groß auf, landeten Sieg auf Sieg und schafften sogar den Sprung ins Endspiel. Nach einem hochklassigen und spannenden Spiel konnten die beiden Deutschen das „kleine Finale“ schließlich mit 3:2 gegen zwei US-Amerikanerinnen knapp aber hochverdient für sich entscheiden. „Es war zwar nur das Finale der Trostrunde“, so Wunner, „aber in einer voll besetzten Halle noch am Endspieltag dabei zu sein, ist schon ein wahnsinniges Erlebnis.“

Qualifiziert  für die Weltmeisterschaft in Auckland hatten sich in den verschiedenen Altersklassen insgesamt 1.662  Senioren – 696 Frauen und 966 Männer aus 58 Nationen. Japan stellte mit 366 Teilnehmern das mit Abstand größte Kontingent, gefolgt von Deutschland mit 204, Australien mit 186, dem Gastgeber Neuseeland mit 144, China mit 127 sowie Indien mit 90 und Russland mit48 Teilnehmern. Unter den Teilnehmern fanden sich auch zahlreiche prominente Namen, wie etwa der schwedische Ex-Weltmeister und Einzel-Europameister, Peter Karlsson. Die älteste Teilnehmerin war übrigens die Deutsche Inge-Brigitte Hermann mit 93 Jahren, die nicht nur von einem Filmteam begleitet wurde, sondern auch Unterstützung von den Deutschen Tischtennisassen Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov bekam.

 

Heidi Wunner Deutsche Meisterin im Tischtennis

Aushängeschild des SVR: Heidi Wunner

Es fehlte nicht viel, dann wären die Deutschen Meisterschaften im Tischtennis bei den Senioren zum kompletten Triumph für die Rheinbreitbacherin Heidi Wunner geworden. Nach dem souveränen Gewinn des Doppeltitels an der Seite von Margret Tepper (Weseler SV) in der Klasse Ü 75 fehlte im Endspiel des Dameneinzels am Wochenende in Bielefeld nur eine Winzigkeit zum Titelgewinn. Ausgerechnet ein Aufschlagfehler brachte die Entscheidung zu Gunsten von Lore Eichhorn vom TV Schwetzingen im entscheidenden fünften Satz. In den verschiedenen Altersklassen waren insgesamt rund 500 Spieler am Start, darunter viele ehemalige Bundesliga- und Nationalmannschaftsspieler.

„Damit habe ich nie und nimmer gerechnet“, staunte die Spielerin des SV Rheinbreitbach selbst ein wenig über ihre herausragende Leistung bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften. Denn während sie in den vergangenen Jahren auf  europäischer Ebene bereits drei Mal das Podest erklommen hatte, langte es bei den Deutschen Meisterschaften bislang nur ein einziges Mal zu einem dritten Platz im Mixed.

„Schon in den Gruppenspielen der Einzelkonkurrenz habe ich gemerkt, dass es richtig gut lief“, so Wunner. Mit nur einem einzigen Satzverlust und drei gewonnen Spielen unterstrich sie schon in der Vorrunde eindrucksvoll, dass sie auch mit den arrivierten Spielerinnen locker mithalten kann. In der KO-Runde folgten dann zwei weitere deutliche 3:0 Erfolge, bevor sie dann im Duell gegen ihre Doppelpartnerin Margret Tepper im Halbfinale erstmals richtig gefordert wurde und Nervenstärke beweisen musste. Die Entscheidung fiel schließlich im fünften Satz. Der allerdings ging klar an die Rheinbreitbacherin, die ihr Spiel in der entscheidenden Phase umgestellt hatte und vor allem in der Offensive deutlich mehr riskierte.

Das Endspiel schließlich entwickelte sich zu einem echten Krimi, bei dem sich keine Spielerin bis zum letzten Ballwechsel einen entscheidenden Vorteil verschaffen konnte. Fast schon ein wenig tragisch endete die Begegnung schließlich im alles entscheidenden fünften Satz ausgerechnet nach einem leichten Aufschlagfehler von Wunner mit 11:9  für Eichhorn, die die Farben des baden-württembergischen Tischtennisverbandes vertrat. „Beim letzten Aufschlag hätte ich vielleicht etwas weniger riskieren sollen“, ärgerte sich die Rheinbreitbacherin, die sich aber auch über den zweiten Platz riesig freute.

Viel Zeit zum Nachdenken blieb ohnehin nicht, denn in der Doppelkonkurrenz zählte die SVR-Spielerin mit ihrer Partnerin Margret Tepper zum erweiterten Favoritenkreis. „Dass es am Ende so glatt laufen würde, hat mich dann doch schon ein wenig erstaunt“, so Wunner. Bis zum Endspiel gab es nur einen einzigen Satzverlust. Im Finale ließen Wunner und ihre Partnerin von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, wer als Sieger die Platte verlassen wird. Immer wieder brachten sie ihre Gegnerinnen mit druckvollem Angriffsspiel in Verlegenheit und sicherten sich mit einem klaren und auch in dieser Höhe verdienten 3:0 Erfolg den Doppeltitel gegen Erika Schätzler/Regina Isernhagen.

„Jetzt werde ich erst einmal ein paar Tage ausspannen“, so Wunner, die mit ihrem Doppeltitel und dem zweiten Platz im Einzel nun auch bei den Deutschen Meisterschaften ihren Medaillensatz komplettiert hat. Viel Zeit zum Ausruhen bleibt allerdings nicht, denn die nächsten Herausforderungen stehen bereits vor der Tür. Am Mittwoch geht es mit dem Flugzeug auf die andere Seite des Erdballs nach Neuseeland zu den Senioren-Weltmeisterschaften. „Das Turnier und die Zeit dort werde ich einfach nur genießen“, erzählt die 75-Jährige. Wer Wunner allerdings kennt, der weiß, dass sie ihre sportlichen Ambitionen nie so ganz aus den Augen verliert.

Rheinbreitbacher Gemeinderat ehrt Heidi Wunner

Eher selten fallen im Rheinbreitbacher Gemeinderat Entscheidungen so einmütig aus wie diesmal. „Als es darum ging, die herausragenden sportlichen Erfolge von Heidi Wunner im Tischtennis mit der Ehrentafel der Ortsgemeinde zu würdigen“, so Bürgermeister Karsten Fehr, „gab es bei allen Fraktionen sofortige Zustimmung.“

Auszeichnungen und Ehrungen ist Heidi Wunner gewohnt. Doch diesmal war es auch für sie noch einmal etwas ganz Besonderes. „Ihre tollen sportlichen Leistungen sind wirklich beeindruckend“, würdigte Fehr die 74-jährige Ausnahmesportlerin, die vor kurzem bei den Europameisterschaften der Senioren im Damendoppel Ü 70 mit einem zweiten Platz einmal mehr für Furore gesorgt hatte. Denn es war nicht der erste Podestplatz, den die Rheinbreitbacher Tischtennisspielerin auf europäischer Ebene erreicht hatte. Ihr bislang größter Coup gelang ihr 2005 mit dem Titelgewinn im Doppel. Nicht minder herausragend ihr dritter Platz in der Einzelkonkurrenz Ü 70 2011 im tschechischen Liberec. Hinzu kommen unzählige Platzierungen auf Bundes-, Landes- und Verbandsebene. Etwa 2012 eine zweiter Platz im Mixed bei den Deutschen Meisterschaften sowie viele Titel bei den Rheinland- und Südwestdeutschen Meisterschaften. Ihren jüngsten Erfolg verbuchte Heidi Wunner zuletzt bei den Internationalen Stadtmeisterschaften von Trier  als sie sowohl in der Einzel- als auch in der Doppelkonkurrenz die Nase vorn hatte.

„Nicht nur auf Grund ihrer herausragenden sportlichen Erfolge sind sie ein Aushängeschild für unsere Ortsgemeinde“, so Fehr. „Ohne ihre phantastische Trainingsarbeit wären in den vergangenen Jahren auch die vielen grandiosen Erfolge der Rheinbreitbacher Mannschaften im Tischtennis von Kreis- bis auf Bundesebene undenkbar gewesen.“  Selbst von gelegentlichen Rückschlägen habe sich die gelernte Physiotherapeutin nie wirklich beeindrucken lassen. Deshalb sei die höchste Auszeichnung, die die Ortsgemeinde Rheinbreitbach zu vergeben habe, die Ehrentafel, „für Heidi Wunner auch mehr als verdient“.

Heidi Wunner Deutsche Vizemeisterin im Mixed

Der Mixed-Titel bei einer Deutschen Meisterschaft hätte Heidi Wunner in ihrer imposanten Tischtennis-Titelsammlung noch gefehlt. Am Ende reichte es für das Aushängeschild des SV Rheinbreitbach bei den 33. Nationalen Deutschen Meisterschaften der Senioren im schleswig-holsteinischen Hude am Pfingstwochenende nicht ganz.  Doch auch der zweite Platz in der Mixed-Konkurrenz Ü 70 ist ein toller Erfolg. Insgesamt hatten sich mehr als 500 Teilnehmer für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert.

Auch wenn es für Heidi Wunner am Ende nur ein schwacher Trost gewesen sein dürfte: Der Mixed-Titel blieb wenigstens zum Teil beim Tischtennisverband Rheinland. Im Endspiel traf Wunner an der Seite von Helger Ohlig (TTG Torney/Engers) nämlich auf ihre langjährige Doppelpartnerin Karla Gutschmidt, die zusammen mit Uwe Wienpracht vom Berliner Tischtennisverband spielte. Nachdem Wunner/Ohlig den ersten Satz klar für sich entscheiden konnten, drehten ihre Gegner danach den Spieß um und gingen mit 2:1 in Führung. Nach einem deutlichen 11:2 Sieg im vierten Satz ging es schließlich in den alles entscheidenden fünften Durchgang. Denkbar knapp mit 11:8 ging dieser schließlich für Wunner/Ohlig verloren.

Viel Lospech hatten Wunner und Gutschmidt im Damendoppel. Bereits im Achtelfinale trafen sie auf die späteren Sieger Haag/Goldenbogen und mussten die Segel streichen. Immerhin gelang es ihnen den ersten Satz für sich zu entscheiden. In der Einzelkonkurrenz gab es für die Rheinbreitbacherin diesmal nichts zu holen. Zwei Niederlagen und ein Sieg bedeuteten in der Endabrechnung Platz drei in ihrer Gruppe und damit das vorzeitige Aus.

>> Home ###KLICKPFAD###
|###NAVI_BOTTOM###