Sportverein Rot-Weiß Rheinbreitbach 1929 e.V.
Schriftzug auf der Hans-Dahmen Halle

Mit blütenweißer Weste zum Titel

36:0 Punkte und ein überragendes Spielverhältnis von 144:15. Für die Tischtennisspieler des SV Rheinbreitbach hätte die Saison in der 2. Kreisklasse nicht besser laufen können. Wie überlegen der Aufstieg in die 1. Kreisklasse geschafft wurde, zeigte noch einmal der letzte Spieltag. Im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Bad Hönningen, der nun in die Relegation muss, siegten die SVR-Cracks klar mit 8:1. Einen ausgezeichneten dritten Tabellenplatz schaffte die zweite SVR-Vertretung in der 3. Kreisklasse, die zum Saisonabschluss im Nachbarschaftsduell gegen Ockenfels einen deutlichen 8:2 Heimerfolg verbuchte. Weniger gut lief es hingegen für die dritte Mannschaft, die in Epgert mit 8:1 unterlag und damit in der gesamten Saison ohne Punktgewinn blieb.

Es hätte das krönende Finale zum Saisonabschluss werden können. Immerhin war es den Bad Hönningern als einzigem Team in dieser Saison gelungen, den Rheinbreitbachern eine Niederlage beizubringen. Im Pokal allerdings, als sie knapp mit 4:3 gewannen. Warum die Gastgeber im Prestigeduell gegen den neuen Meister auf gleich drei Stammspieler verzichteten, hinterließ bei den Gästen nur ein verständnisloses Achselzucken. So blieb aus der Stammformation nur Thomas Gollos, der mit einem Fünfsatzsieg gegen David Unkels auch prompt für den Ehrentreffer des Tabellenzweiten bei der 1:8 Heimniederlage sorgte. Trotz der Niederlage haben auch die Hönninger noch eine Aufstiegschance. Dazu müssen sie allerdings in der Relegation gegen Waldbreitbach gewinnen.   

Neben ihrer imponierenden Spielbilanz konnte das SVR-Quartett in der abgelaufenen Saison noch einige zusätzliche eindrucksvolle Rekorde verbuchen. Mit 32 Siegen bei nur einer Niederlage schaffte Wolfgang Schwarz die beste Einzelbilanz aller 54 gewerteten Akteure. Mit David Unkels, Martin Jünger und Niels Assenmacher gelang gleich drei weiteren SVR-Spielern der Sprung in die Top Ten. In der Doppelrangliste belegten Wolfgang Schwarz/Jörg Westhofen vor Uwe Bierbaums/David Unkels beide vorderen Plätze.

In der 3. Kreisklasse zeigte die zweite SVR-Vertretung gegen Ockenfels eine starke Vorstellung und sicherte sich einen auch in dieser Höhe verdienten 8:2 Heimerfolg. Nach klaren Dreisatzsiegen von Klaus Riddering/David Riddering und Heidi Wunner/Roland Maurer in den Eingangdoppeln bauten die Hausherren in den nachfolgenden Einzeln die Führung kontinuierlich aus. Während Klaus und David Riddering ungeschlagen blieben und jeweils zwei Erfolge beisteuerten, waren Wunner und Maurer jeweils ein Mal erfolgreich. Mit 23:13 Punkten landeten die Rheinbreitbacher in der Endabrechnung auf dem dritten Tabellenplatz. In der Einzelrangliste schaffte Klaus Riddering unter 66 gewerteten Spielern mit einem dritten Platz als einziger SVR-Spieler eine Top-Ten-Platzierung. Zusammen mit Ludwig Südkamp wurde er in der Doppelrangliste mit nur einer Niederlage zudem Zweiter.

Weniger erfolgreich verlief die Saison für die dritte Mannschaft. Beim Finale in Epgert gab es noch einmal eine deftige 8:1 Niederlage. Für den Ehrenpunkt sorgte Wolfgang Bornheim, der mit sieben Einzelsiegen auch erfolgreichster Spieler seines Teams im gesamten Saisonverlauf war.   

Der Meisterschaftssekt kann kaltgestellt werden

Das Familiendoppel Riddering legt den Grundstein zum Erfolg gegen Waldbreitbach

Drei Spieltage vor Saisonende ist die Meisterschaft in der 2. Kreisklasse Koblenz/Neuwied für die Tischtennisspieler des SV Rheinbreitbach so gut wie perfekt. Nach dem 8:2 Heimerfolg am Wochenende gegen Anhausen-Meinborn beträgt der Vorsprung gegenüber dem ärgsten Konkurrenten Bad Hönnigen weiter vier Zähler. Hinzu kommt das mit Abstand beste Spielverhältnis. Auch die zweite Mannschaft hat in die Erfolgsspur zurück gefunden. 8:5 gewann das Quartett um Heidi Wunner gegen Waldbreitbach und festigte den Platz im oberen Tabellendrittel der 3. Kreisklasse. Die dritte Vertretung hingegen unterlag der Linzer Höhe mit 8:3 und behält die rote Laterne.

Die Rheinbreitbacher Tischtenniscracks mussten gegen Anhausen-Meinborn gleich auf drei Spieler aus der Stammbesetzung verzichten. Entsprechend motiviert gingen die abstiegsbedrohten Gäste in die Partie. Gleich im Eingangsdoppel bekamen Martin Jünger und Niels Assenmacher zu spüren, dass es auch in dieser Spielklasse keine Selbstläufer gibt. Mit 3:2 fiel die Niederlage gegen das Spitzendoppel der Gäste zwar denkbar knapp aus, dennoch blieben die beiden Rheinbreitbacher weit unter ihren Möglichkeiten. Als dann auch noch Wolfgang Schwarz gegen seinen Angstgegner Manfred Vonau gleich im ersten Einzel in einem spannenden Fünf-Satz-Spiel seine erste Saisonniederlage kassierte, schien eine Überraschung durchaus im Bereich des Möglichen. Danach aber brachen die Gäste ein. Bis auf einen Satzverlust von Assenmacher gab es für die Anhausener auch gegen den stark  ersatzgeschwächten Titelaspiranten nichts mehr zu holen. Die Punkte für die Hausherren holten: Wolfgang Schwarz/Silvia Kursch im Doppel sowie in den Einzeln Schwarz (1),  Jünger (2), Assenmacher (2), Kursch (2).

Einen Vorgeschmack auf die kommende Saison gab es für die zweite SVR-Vertretung, die in der Begegnung gegen Waldbreitbach mit Arne Beines und David Riddering ihre beiden zurzeit besten Nachwuchsspieler einsetzte. Die beiden Jugendbezirksligaspieler, die in der kommenden Saison zu den Senioren aufrücken sollen, unterstrichen eindrucksvoll, dass sie auch dort mithalten können. Beim 8:5 Sieg gegen den bisherigen Tabellendritten aus Waldbreitbach zeigte das SVR-Quartett um Heidi Wunner von Beginn an eine couragierte Leistung. Ein eher seltenes Heimdebüt feierte dabei David Riddering. An der Seite seines Vaters Klaus legte er mit einem glatten 3:0 Sieg im Familiendoppel den Grundstein für den letztlich verdienten 8:5 Erfolg. Stark auch die Vorstellung von Roland Maurer im unteren Paarkreuz, der im Einzel ungeschlagen blieb und zwei Siege beisteuerte. Die weiteren SVR-Zähler holten Klaus Riddering (2), Heidi Wunner (2), Arne Beines (1).

Gut gespielt und doch verloren, so lautete das Fazit der dritten Rheinbreitbacher Vertretung gegen die Linzer Höhe. Insbesondere Wolfgang Bornheim zeigte bei der 3:8 Niederlage eine starke Leistung. Mit dem Doppelerfolg an der Seite von Hans Olbrück und einem Einzelsieg gegen Bernd Lehnard war er an zwei der drei SVR-Punkte beteiligt. Den anderen Punkt für das Tabellenschlusslicht gewann Patrick Knopp.

Den ersten Punktgewinn in der Rückrunde schaffte die zweite SVR-Jugendmannschaft in der 2. Kreisklasse. Beim 7:7 gegen die Linzer Höhe punkteten Tim Niklas Ohlert/Timm Kuppi im Doppel sowie Ohlert (2), Kuppi (2) und Pablo Zimmer (2).

Endspurt im Titelrennen

Abschiedsvorstellung für den SVR: Alexander Lorbeck

Vier Spieltage vor Saisonende haben die Tischtennisspieler des SV Rheinbreitbach erneut eindrucksvoll ihre Titelambitionen unter Beweis gestellt. Gegen die ebenfalls im oberen Tabellendrittel angesiedelte Mannschaft der Linzer Höhe gab es einen glatten 8:0 Auswärtssieg.  Damit konnte der SVR seine blütenweiße Bilanz auf 28:0 Zähler ausbauen. Während die erste Mannschaft an der Tabellenspitze einsam ihre Kreis zieht, schwächelt die zweite Vertretung auf der Zielgeraden. Gegen den Aufstiegsaspiranten Asbach III setzte es in der 3. Kreisklasse eine empfindliche 8:1 Niederlage.

Trotz des deutlichen 8:0 Erfolgs (24:0 Sätze) gegen Linz gab es für das Quartett um Wolfgang Schwarz in der 2. Kreisklasse einen kleinen Wermutstropfen:  Alexander Lorbeck, ein Rheinbreitbacher Urgestein, gab seine Abschiedsvorstellung im SVR-Trikot, da es ihn beruflich in den Düsseldorfer Raum verschlagen hat. Als kleines Abschiedsgeschenk steuerte der ehemalige Oberligaspieler gegen die überforderten Gastgeber zwei souveräne Einzelsiege gegen Arthur Schady und Holger Schieweling bei.  Die weiteren SVR-Zähler holten Uwe Bierbaums/David Unkels  und Schwarz/Niels Assenmacher im Doppel sowie Schwarz (2), Bierbaums (1) und Unkels (1) in den Einzeln. Für Lorbeck steht in der kommenden Saison allerdings bereits adäquater Ersatz bereit: Horst Bärmann, der aus beruflichen Gründen mehrere Jahre nicht für den SVR spielen konnte,  wird den Aufstiegsaspiranten ab Herbst verstärken.  Damit stehen fast alle Spieler wieder zur Verfügung, die einst mit dem SVR den Aufstieg bis in die Rheinlandliga schafften.

Weniger erfolgreich verlief das Wochenende für die zweite SVR-Vertretung, die in der 3. Kreisklasse gleich zwei Mal in Asbach zu Gast war. Dank einer starken Vorstellung von Klaus Riddering, der allein an vier von sieben Rheinbreitbacher Punkten beteiligt war, langte es gegen Asbach IV am Ende gerade noch zu einem 7:7 Unentschieden. Gegen die dritte Asbacher-Vertretung, die sich noch berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg macht, gab es hingegen eine empfindliche 8:1 Niederlage. Den Ehrenpunkt für Rheinbreitbach holten Riddering und Ludwig Südkamp im Doppel. Um das angestrebte Saisonziel, den dritten Tabellenplatz, noch zu erreichen,  muss das SVR-Quartett um Heidi Wunner jetzt alle noch ausstehenden drei Heimspiele gewinnen.

Die beiden SVR-Jugendmannschaften  waren am Wochenende spielfrei.

SVR-Teams im Schnelldurchgang

Holte in der Jugendbezirksliga in Rhens beide SVR-Zähler: David Riddering

Da staunten selbst die Gegner nicht schlecht. Nicht einmal eine Stunde benötigte die 1. Mannschaft des SV Rheinbreitbach, um am Wochenende in der 2. Kreisklasse gegen Tabellenschlusslicht Maischeid mit einem 8:0 Erfolg die Tabellenführung in souveräner Weise zu verteidigen. Auch die zweite Vertretung entledigte sich ihrer Aufgabe im Schnelldurchgang und schickte in der 3. Kreisklasse die Erpeler Reserve ebenfalls mit einer 8:0 Niederlage wieder auf die Heimreise. Weniger gut lief es für die 1. Jugend in der Bezirksliga, die bei der 2:8 Niederlage beim Titelaspiranten TuS Rhens ohne Chance war.

Obwohl sich Maischeid zur Rückrunde gleich auf zwei Positionen verstärkt hatte, war für das Quartett beim Tabellenführer der 2. Kreisklasse in Rheinbreitbach nichts zu holen. Von Beginn an zeigten Wolfgang Schwarz, David Unkels, Jörg Westhoven und Uwe Bierbaums wer Herr im Hause ist und verteidigten in souveräner Manier ihre blütenweiße Weste. Am Ende stand für die hoffnungslos überforderten Gäste, deren Rückstand zum rettenden Ufer nun bereits fünf Punkte beträgt, nicht ein gewonnener Satz.

Kurzen Prozess macht auch die zweite SVR-Vertretung gegen Erpel. Nur ein einziges Mal gerieten die Hausherren leicht in Bedrängnis, als Roland Maurer und Heidi Wunner in ihrem Eingangdoppel kurz schwächelten und erst im fünften Entscheidungssatz den Sieg unter Dach und Fach brachten. Die weiteren Zähler holten Klaus Riddering/Ludwig Südkamp  im Doppel sowie Riddering (2), Wunner (2), Südkamp (1) und Maurer (1) in den Einzeln. Trotz des klaren Erfolgs bleiben die Rheinbreitbacher auf dem vierten Tabellenplatz und müssen im Aufstiegskampf weiter auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen.

Ohne Chance war die 3. Mannschaft trotz Heimvorteil gegen Tabellenführer Windhagen. Immerhin standen bei der 0:8 Niederlage am Ende sechs gewonnene Sätze auf der Habenseite der Gastgeber, die weiter auf den ersten Punktgewinn warten.

Lehrgeld zahlen musste die 1. Jugend in der Bezirksliga gegen TuS Rhens. Eine klasse Partie zeigte lediglich David Riddering, der bei der 8:2 Schlappe gegen den Aufstiegsaspiranten seine beide Einzel überraschend glatt mit jeweils 3:0 Sätzen gewinnen konnte und damit die Niederlage in erträglichen Grenzen hielt.    

Wolfgang Schwarz brillierte bei den Rheinlandmeisterschaften

Rheinlandmeister Wolfgang Schwarz und Vize Heidi Wunner

Herausragende Erfolge für die Rheinbreitbacher Tischtennisspieler: Bei den Rheinlandmeisterschaften in Engers sicherte sich Wolfgang Schwarz völlig überraschend den Einzeltitel  bei den Herren Ü 50. Gleich zwei Mal schaffte Heidi Wunner den Sprung aufs Siegerpodest. Bei den Seniorinnen Ü 75 wurde sie hinter ihrer Dauerrivalin Karla Gutschmidt Zweite. Im Doppel  wurde sie an der Seite von Gutschmidt bei den Seniorinnen Ü 40 Dritte.

Eigentlich hatte SVR-Tischtennisspieler Wolfgang Schwarz die stark besetzten Rheinlandmeisterschaften am Wochenende als lockere Trainingseinheit für den Rückrundenstart in die Punktspielrunde der Mannschaftsmeisterschaft geplant. Doch dann kam alles ganz anders. Bereits in den Gruppenspielen deutete sich an, dass er sich in dem starken 32 Teilnehmer umfassenden Feld keineswegs zu verstecken brauchte. Insbesondere mit einem klaren 3:0 Erfolg gegen den späteren Dritten Stephan Söhngen aus Altenkirchen setzte er ein Ausrufezeichen, das auch die fast ausschließlich in höheren Klassen spielende Konkurrenz aufhorchen ließ. Mit 3:0 Siegen und 9:1 Sätzen gelang ihm schließlich der souveräne Sprung ins Viertelfinale.

Dort traf der SVR-Spieler auf den Weißenthurmer Klaus Hörter. Trotz eines 2:0 Satzrückstandes bewies  der Rheinbreitbacher Nervenstärke und sicherte sich am Ende doch noch einen letztlich verdienten 3:2 Erfolg. Deutlich klarer endete die Begegnung in der Vorschlussrunde gegen Peter Keul aus Torney, der beim 0:3 nicht den Hauch einer Chance hatte. Im Endspiel gegen den Altenkirchener Uwe Kaspari, der in der gerade abgelaufenen Hinrunde immerhin noch in der Verbandsliga gespielt hat, hatte Schwarz zunächst Schwierigkeiten seinen Rhythmus zu finden. Nach verlorenem ersten Satz stellte er sein Spiel um und erhöhte das Risiko. Das machte sich bezahlt, denn am Ende langte es zu einem sicheren 3:1 Erfolg und damit zur Rheinlandmeisterschaft.

Einen weiteren Titel konnte Heidi Wunner ihrer imponierenden Medaillensammlung diesmal nicht hinzufügen, dafür sicherte sie sich aber gleich zwei Plätze auf dem Siegerpodest.  Bei den Seniorinnen Ü 75 musste sie sich Karla Gutschmidt im Endspiel  nach einer packenden Partie 3:1 geschlagen geben, dafür gelang ihr an der Seite von Gutschmidt in der Doppelkonkurrenz der Seniorinnenklasse Ü 40 mit dem dritten Rang ein echter Überraschungscoup. Nach dem Sieg in der Einzelkonkurrenz beim Turnier in Grenzau konnte Wunner damit im noch jungen Jahr bereits zum zweiten Mal ihre Ausnahmestellung in der Damenkonkurrenz eindrucksvoll unter Beweis stellen.     

Assenmacher und Wunner SVR-Tischtennis-Vereinsmeister

Für Heidi Wunner und Niels Assenmacher scheint bei den Tischtennis-Vereinsmeisterschaften des SV Rheinbreitbach der Einzeltitel fest gebucht zu sein. Trotz starker Konkurrenz ließen sich beide nicht beirren und sicherten sich in souveräner Weise  den Platz auf dem Siegerpodest. Auch wenn es für eine Wachablösung noch etwas zu früh ist, unterstrichen die SVR-Jugendspieler, dass in den nächsten Jahren mit ihnen zu rechnen ist. In herausragender Form präsentierte sich dabei insbesondere Endrit Lladrovci, der sich erstmals in der Siegerliste verewigen konnte. In den verschiedenen Schülerklassen konnten David Jordan, Benjamin Ohlert, Timm Kuppi und Sarah Thelen den Titel erringen. 

Auch wenn die ganz große Überraschung bei den SVR-Vereinsmeisterschaften ausgeblieben ist, so waren es vor allem die Jugendspieler, die eindrucksvoll zeigten, dass sie auch bei den Erwachsenen mithalten können. Für Endrit Lladrovci, Arne Beines und David Riddering, die erstmals auch bei den Senioren mitspielten, langte es für den Sprung aufs Treppchen zwar noch nicht ganz, manch einer der etablierten SVR-Spieler musste allerdings schon sein ganzes Können aufbieten, um den Nachwuchs noch einmal in Schach zu halten. Nach spannenden und teilweise hochklassigen Duellen schaffte Wolfgang Schwarz, der sich in der Vorschlussrunde gegen Klaus Riddering behaupten konnte, den Sprung ins Endspiel. Trotz engagierter Leistung war er hier gegen Assenmacher am Ende allerdings chancenlos.

Deutlich spannender verlief das Endspiel bei den Damen. SVR-Aushängeschild Heidi Wunner musste schon ihre ganze Routine in die Waagschale werfen, um am Ende knapp gegen Gaby Karp die Oberhand zu behalten. Im Doppelendspiel konnte Gaby Karp dann an der Seite von Niels Assenmacher den Spieß umdrehen und sich gegen Heidi Wunner/Uwe Bierbaums in die Siegerliste eintragen.

Herausragenden Tischtennissport bot die Konkurrenz der Jugendspieler. Zwar gab es nur ein relativ kleines Teilnehmerfeld, dafür aber standen fast alle Duelle im Spielsystem „Jeder gegen Jeden“ auf des Messers Schneide. Am Ende sicherte sich Endrit Lladrovci ungeschlagen vor Arne Beines und Furkan Balaban den Titel. 

In den verschiedenen Schülerklassen gab es wenig Überraschungen.  Bei den Bambinis siegte David Jordan vor Hannes Schrader, den Titel bei den C-Schülern gewann erwartungsgemäß Benjamin Ohlert, bei den B-Schülern platzierte sich Timm Kuppi vor Tim Ohlert, Samir Wolf und Fabio Brunetto ganz oben auf dem Treppchen. Bei den Schülerinnen hatte Sarah Thelen die Nase vorn.

Sieger und Platzierte bei den SVR-Vereinsmeisterschaften

SVR-Herren verlustpunktfrei Herbstmeister

Mit einem 8:0 Heimerfolg gegen die Linzer Höhe sicherte sich erste Tischtennis-Mannschaft des SV Rheinbreitbach vorzeitig die Herbstmeisterschaft in der 2. Kreisklasse. Da der Tabellenzweite Bad Hönningen völlig überraschend eine 8:4 Niederlage in Feldkirchen kassierte, beträgt der Vorsprung an der Tabellenspitze nunmehr bereits vier Punkte. Eine gehörige Portion Glück benötigte die zweite SVR-Vertretung gegen starke Asbacher in der 3. Kreisklasse, um am Ende knapp mit 8:5 die Oberhand zu behalten.  Ihr erstes Erfolgserlebnis feierte in der Bezirksliga die 1. Jugendmannschaft mit einem 8:3 Sieg in Sinzingen. Weniger gut lief es für die zweite Vertretung in der 1. Kreisklasse, die im Verfolgerduell gegen Rengsdorf mit 6:8 unterlag. Eine Niederlage kassierte auch die dritte Jugendmannschaft beim 2:8 in Urbach.

Mit blütenweißer Weste  errangen die Herren des SV Rheinbreitbach in der 2. Kreisklasse fast schon  erwartungsgemäß die Herbstmeisterschaft. Im letzten Spiel der Hinrunde unterstrichen die SVR-Cracks noch einmal ihre Ausnahmestellung und ließen dem Quartett von der Linzer Höhe, das sich vor der Begegnung selbst noch kleine Aufstiegshoffnungen machen durfte, beim 8:0 Erfolg nicht den Hauch einer Chance. Die SVR-Punkte holten Martin Jünger/Niels Assenmacher und Wolfgang Schwarz/Jörg Westhoven im Doppel sowie Jünger (2), Schwarz (2), Assenmacher (1) und Westhoven(1) in den Einzeln. Obwohl die Mannschaft nur selten in ihrer Stammformation antreten konnte, langte es am Ende der Hinrunde nicht nur zur souveränen Tabellenführung, mit Wolfgang Schwarz und Jörg Westhoven blieben gleich zwei SVR-Akteure in den Einzeln ohne Niederlage. Auch in der Doppelrangliste behaupteten sich Schwarz und Westhoven ganz vorn.

Spannender als erwartet machte es die zweite SVR-Vertretung in der 3. Kreisklasse im Duell gegen Asbach. Lange Zeit verlief die Begegnung ausgeglichen. Insbesondere die souveräne Vorstellung von Klaus Riddering, der allein drei Einzelsiege beisteuerte, und an der Seite von Ludwig Südkamp auch noch das Eingangsdoppel gewann, sowie ein Kraftakt von Heidi Wunner, die im letzten Einzel der Begegnung einen 0:2 Satzrückstand aufholte, sicherten letztlich einen knappen 8:5 Erfolg. Damit wahrte das Quartett, das derzeit mit 14:2 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz liegt, seine Aufstiegschancen.   

Mit einem 8:3 Sieg in Sinzingen feierte die 1. Jugendmannschaft des SVR ihren ersten Saisonerfolg und darf sich zumindest wieder theoretische Chance auf den Klassenerhalt machen. Im Kellerduell zeigten die Gäste von Beginn an eine konzentrierte Leistung. Neben Max Siemund, der im bisherigen Saisonverlauf deutlich unter seinen Möglichkeiten geblieben war, und diesmal gleich zwei Einzelerfolge schaffte, gelang es auch Furkan Balaban seine bisherige schwarze Einzelserie zu durchbrechen. Die weiteren Punkte holten Endrit Ladrovci im oberen sowie Arne Beines im unteren Paarkreuz.

Die ohnehin nur noch geringen Aufstiegshoffnungen musste die 2. Jugend in der 1. Kreisklasse endgültig begraben. Bei der 6:8 Heimniederlage gegen Rengsdorf konnte nur David Riddering überzeugen, der ungeschlagen blieb und allein an vier der sechs Rheinbreitbacher Punkte beteiligt war.  Nichts zu holen gab es  in der 2. Kreisklasse für die 3. Jugendmannschaft in Urbach, die glatt mit 2:8 unterlag.

SVR weiter souverän auf Titelkurs

Weiter verlustpunktfrei: Schwarz, Unkels, Bierbaums, Westhoven

Die 1. Tischtennismannschaft des SV Rheinbreitbach liegt in der 2. Kreisklasse Koblenz/Neuwied weiter klar auf Aufstiegskurs. Nach dem 8:0 Heimerfolg gegen Ockenfels verteidigte das Quartett um Wolfgang Schwarz mit nunmehr 16:0 Zählern souverän die Tabellenführung. Gut erholt von der ersten Saisonniederlage in Windhagen zeigte sich die zweite SVR-Vetretung in  der 3. Kreisklasse. Gegen die SG Epgert gab es an eigenen Platten einen ungefährdeten 8:2 Sieg. Weniger gut lief es für die 3. Mannschaft, die nach der  3:8 Heimniederlage weiter die rote Laterne in der 3. Kreisklasse behält. 

Ohne den Hauch einer Chance waren die Gäste aus Ockenfels beim Aufstiegsaspiranten aus Rheinbreitbach, der erstmals nach langer Zeit wieder mit seiner Stammformation antreten konnte. Einzige Ausbeute der Gäste in dem einseitigen Spiel waren vier Satzgewinne. Durch den Sieg konnten Wolfgang Schwarz, David Unkels, Jörg Westhoven und Uwe Bierbaums ihre Bilanz auf nunmehr 16:0 Punkte ausbauen und sind damit der vorzeitigen Herbstmeisterschaft ein gutes Stück näher gekommen.

Gut erholt von der Niederlage in Windhagen zeigte sich in der 3. Kreisklasse die zweite SVR-Vertretung gegen Epgert. Klaus Riddering, der gegen Windhagen einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte, ließ diesmal nichts anbrennen und  steuerte mit zwei Einzelsiegen und an der Seite von Ludwig Südkamp im Doppel insgesamt drei Zähler zum ungefährdeten 8:2  Heimerfolg bei.  Die weiteren Punkte in den Einzeln holten: Heidi Wunner (1), Roland Maurer (2) und Südkamp (2).

Trotz der 3:8 Heimniederlage gegen Waldbreitbach zeigte die 3. Mannschaft eine klar aufsteigende Tendenz. Die Punkte für Rheinbreitbach holten im Doppel Gaby Karp/Regina Thelen sowie in den Einzeln Patrick Knopp und David Riddering. Viele Pech hatte die 3. Jugendmannschaft in der 2. Kreisklasse bei der 1:8 Heimniederlage gegen Waldbreitbach. Den Ehrenpunkt für den SVR, der allein fünf Spiele im fünften Entscheidungssatz verlor, holten Niko Rechmann/Jacob Schniggenberg im Doppel. Die anderen Jugendmannschaften des SVR waren spielfrei.

 

Leubsdorf ohne Chance in Rheinbreitbach

Die Rheinbreitbacher Tischtenniscracks ließen sich auf ihrem Weg zum Aufstieg auch vom SV Leubsdorf nicht stoppen. Mit einem glatten 8:0 Sieg verteidigte das Quartett souverän die Tabellenführung in der 2. Kreisklasse Koblenz/Neuwied.  Auch die zweite Vertretung bleibt in der Erfolgsspur. Nach dem 8:4 Heimerfolg gegen Waldbreitbach bleibt das Team um Heidi Wunner nach dem vierten Spieltag ebenfalls verlustpunktfrei.

Ein einziger Satzgewinn im Eingangsdoppel blieb die gesamte Ausbeute der überforderten Gäste aus Leubsdorf beim Tabellenführer in Rheinbreitbach. In der einseitigen Partie ließen die Hausherren von Beginn an keinen Zweifel an ihrer Favoritenrolle aufkommen. Obwohl der SVR erneut nicht mit seiner Stammformation antreten konnte, zeigten Wolfgang Schwarz, Niels Assenmacher, David Unkels und Uwe Bierbaums eindrucksvoll, warum der Weg zum Titel in dieser Saison nur über Rheinbreitbach führt.

Etwas mehr Mühe hatte die zweite Mannschaft bei ihrem 8:4 Heimerfolg gegen Waldbreitbach.  Basis für den letztlich souveränen Erfolg waren einmal mehr die gewonnen Eingangsdoppel von Klaus Riddering/Ludwig Südkamp und Heidi Wunner/Roland Maurer. Beide Doppel sind in der 3. Kreisklasse bislang noch ungeschlagen. Pech hatte Riddering im Spitzenspiel gegen Gunter Noll, als er ich sich bei einer 7:1 Führung im entscheidenden fünften Satz verletzte, nur noch gehandicapt weiterspielen konnte, und letztlich mit 14:12 äußerst unglücklich seine erste Saisonniederlage kassierte.   

Ohne Chance war in der 3. Kreisklasse die dritte SVR-Vertretung bei der 0:8 Niederlage in Waldbreitbach. Das Ergebnis täuscht jedoch ein wenig über den wahren Spielverlauf hinweg. So verloren Wolfgang Bornheim, Patrick Knopp und David Riddering ihre Einzel gegen den bislang noch ungeschlagenen Tabellenführer nur denkbar knapp im entscheidenden fünften Satz.  Alle Jugendmannschaften waren am Wochenende spielfrei.

SVR auf Titelkurs

Westhofen, Unkels, Riddering, Schwarz (v.l.n.r.)

Die erste Mannschaft des SV Rheinbreitbach unterstrich auch am Wochenende eindrucksvoll ihre Ambitionen auf den Titelgewinn in der 2. Kreisklasse. Dem deutlichen 8:0 gegen Mitkonkurrent Windhagen ließ das Quartett um Wolfgang Schwarz einen 8:1 Erfolg gegen Feldkirchen folgen und verteidigte mit nunmehr 8:0 Punkten souverän die Tabellenführung. Ein glänzender Start in die neue Saison gelang auch der zweiten SVR-Vertretung, die nach dem 8:3 Erfolg gegen Ockenfels in der 3. Kreisklasse ebenfalls noch ohne Verlustpunkt ist. Sorgenkind bleibt  hingegen die  1. Jugendmannschaft, die gegen Ockenfels in der Bezirksliga deutlich mit 8:2 unter die Räder kam und auf den vorletzten Tabellenplatz zurückfiel. Ihren ersten Saisonsieg feierte  die 2. Jugendmannschaft beim 8:5 gegen Oberbieber.

Dass sie auch das Fehlen von gleich drei wichtigen Akteuren spielend verkraften kann, zeigte die 1. Herrenmannschaft beim 8:1 Heimsieg gegen Feldkirchen. Dadurch bot sich für David Riddering, der zuletzt bei den Jugendlichen durch gute Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hatte, die Chance, einmal bei den „Großen“ reinzuschnuppern. Immerhin gelang ihm an der Seite von David Unkels im Eingangsdoppel ein klarer 3:0 Erfolg. Im Einzel war er bei der 0:3 Niederlage allerdings chancenlos. Die weiteren Punkte zum klaren 8:1 Sieg für Rheinbreitbach holten im Doppel Wolfgang Schwarz/Jörg Westhofen sowie in den Einzeln Schwarz (2), Unkels (2) und Westhofen.

Einen gelungenen Start in die neue Saison schaffte auch die zweite SVR-Vertretung. Nach jeweils deutlichen 8:3 Erfolgen gegen Linzer Höhe und Ockenfels kletterte die Mannschaft  in der 3. Kreisklasse verlustpunktfrei auf den zweiten Tabellenplatz. Vor allem im oberen Paarkreuz konnten Heidi Wunner und Klaus Riddering bislang überzeugen. Ob sich die Mannschaft an der Spitze behaupten und vielleicht sogar um den Titel mitspielen kann, werden aber wohl erst die Begegnungen gegen die vermeintlichen direkten Mitkonkurrenten im Kampf um die Meisterschaft zeigen. Den erwartet schweren Stand hat die 3. Mannschaft in dieser Spielklasse, die nach der erwarteten klaren 0:8 Niederlage gegen die zweite SVR-Vertretung mit 0:8 Punkten die rote Laterne übernommen hat.

Lehrgeld zahlen muss bislang auch die 1. Jugendmannschaft  in der Bezirksliga. Bei der 2:8 Heimniederlage gegen Ockenfels wurde sie allerdings deutlich unter Wert geschlagen. Gleich vier Spiele standen auf des Messers Schneide und gingen erst im entscheidenden fünften Satz an die Gäste. An beiden Punkten für Rheinbreitbach war Endrit Lladrovci beteiligt, der sowohl im Einzel als auch im Doppel an der Seite von Furkan Balaban zu überzeugen wusste. Ihren ersten Saisonerfolg feierte die 2. Mannschaft in der 1. Kreisklasse. Gegen das nur mit drei Spielern angetretene Team aus Oberbieber  tat sich die Mannschaft beim 8:5 Heimsieg jedoch schwerer als erwartet. Für die Hausherren punkteten die Doppel Lukas Bierbaums/David Riddering sowie Bierbaums, Atila Martens und Riddering in den Einzeln. Pech hatte die 3. Jugendmannschaft in der 2. Kreisklasse. Bei der 8:6 Niederlage gegen die Linzer Höhe wäre deutlich mehr drin gewesen. Ohne Punktgewinn fiel das Quartett, für das Benjamin und Tim Niklas Ohlert sowie Pablo Zimmer ihre Spiele gewannen, auf den letzten Tabellenplatz zurück.        

Maischeid kein echter Prüfstein

Nach dem holprigen Auftakt gegen Hönnigen gab es für die 1. Mannschaft des SVR in der 2. Tischtenniskreisklasse Koblenz/Neuwied am Wochenende einen glatten 8:1 Auswärtssieg und damit den Sprung an die Tabellenspitze. Weniger gut lief es für die anderen SVR-Teams. Die dritte Vertretung unterlag an eigenen Platten gegen Asbach mit 0:8. Niederlagen kassierten auch die drei  Jugendmannschaften gegen Oberbieber in der Bezirksliga, Ockenfels in der 1. Kreisklasse und Asbach in der 2. Kreisklasse.

Auch gegen eine ersatzgeschwächte 1. Mannschaft des SV Rheinbreitbach waren die Maischeider in der 2. Kreisklasse ohne jede Siegchance. Lediglich in den Anfangsdoppeln mussten sich David Unkels/Klaus Riddering, die bislang noch nie zusammen gespielt hatten, ihren Gegnern geschlagen geben. In den nachfolgenden Einzeln waren die Hausherren gegen den Titelaspiranten aus Rheinbreitbach dann aber deutlich überfordert. Der erstmals seit vielen Jahren wieder für den SVR spielende Jörg Westhoven entledigte sich seiner Aufgabe ebenso souverän wie Wolfgang Schwarz, David Unkels und Klaus Riddering. Mit dem klaren 8:1 Sieg sprang das SVR-Quartett erstmals in der noch jungen Saison an die Tabellenspitze.

Noch nicht so recht in Tritt kommt bislang die dritte SVR-Vertretung in der 3. Kreisklasse. Nach der klaren Niederlage zum Saisonauftakt gab es gegen Asbach erneut wenig zu holen. Mit  0:8 kam das Quartett um Wolfgang Bornheim erneut böse unter die Räder und übernahm damit vorübergehend die rote Laterne in der 3. Kreisklasse.

Lehrgeld zahlte auch die 1. Jugendmannschaft bei der 8:4 Niederlage in der Bezirksliga gegen Oberbieber. Dabei wäre für den Aufsteiger, der sich nach der Auftaktpleite zum Saisonstart gut erholt zeigte, durchaus mehr möglich gewesen. Die SVR-Punkte holten Furkan Balaban/Endrit Lladrovci  im Doppel sowie Lladrovci (1) und Arne Beines (2) in den Einzeln. Pech hatte die 2. Jugendmannschaft in der 1. Kreisklasse bei ihrem Saisondebüt. Bei der 8:5 Heimniederlage gingen allein vier Begegnungen erst im entscheidenden fünften Satz verloren. Die Punkte für Rheinbreitbach holten Jannis Roschlau/David Scharrenberg im Doppel sowie David Riddering (2), Lukas Bierbaums (1) und Roschlau (1) in den Einzeln. Die 3. Jugendmannschaft unterlag in Asbach mit 0:8.

Mission Aufstieg erfolgreich gestartet

Für die neu formierte 1. Mannschaft des SV Rheinbreitbach heißt die klare Vorgabe in der 2. Tischtennis-Kreisklasse Koblenz/Neuwied in der Saison 2013/14 der Aufstieg. Auch wenn im ersten Spiel noch nicht alles rund lief, kamen die SVR-Cracks am Wochenende gegen Bad Hönningen, immerhin einem der Mitaspiranten um die Meisterschaft, an eigenen Platten zu einem 8:5 Erfolg.

Nachdem Martin Jünger/Niels Assenmacher und David Unkels/Uwe Bierbaums beide Eingangsdoppel in souveräner Weise für sich entscheiden konnten, sah alles nach einem klaren Erfolg des SVR-Quartetts aus.  Zumal Jünger und Unkels den Vorsprung in den Einzeln sogar noch weiter ausbauen konnten. Plötzlich jedoch war der Faden gerissen. Die Gäste witterten Morgenluft und brachten die Hausherren, bei denen sich plötzlich eine unerklärliche Nervosität eingeschlichen hatte, ein ums andere Mal in Verlegenheit. Plötzlich war gegen die immer stärker auftrumpfenden Bad Hönniger aus der klaren Führung ein 4:5 Rückstand geworden.

Dank einer ausgezeichneten Leistung von David Unkels im Spitzenspiel gegen Marc Schmelzer fanden die Rheinbreitbacher dann aber doch noch rechtzeitig zurück in die Erfolgsspur. Den Schlusspunkt zum letztlich verdienten Sieg setzte dann Niels Assenmacher, der zuvor seine beiden Einzel verloren hatte, mit einem 3:1 Erfolg gegen Tom Wotzka.  Die Rheinbreitbacher Punkte holten Jünger/Assenmacher und Unkels/Bierbaums im Doppel sowie Jünger (2), Unkels (2), Bierbaums (1), Assenmacher (1) im Einzel.

Ohne Chance war die 1. Jugendmannschaft bei ihrem Bezirksligadebüt. Gegen Bassenheim gab es für die Mannschaft, deren Ziel nur der Klassenerhalt sein kann, an eigenen Platten eine klare eine deutliche 0:8 Schlappe.

Rheinbreitbacher Gemeinderat ehrt Heidi Wunner

Eher selten fallen im Rheinbreitbacher Gemeinderat Entscheidungen so einmütig aus wie diesmal. „Als es darum ging, die herausragenden sportlichen Erfolge von Heidi Wunner im Tischtennis mit der Ehrentafel der Ortsgemeinde zu würdigen“, so Bürgermeister Karsten Fehr, „gab es bei allen Fraktionen sofortige Zustimmung.“

Auszeichnungen und Ehrungen ist Heidi Wunner gewohnt. Doch diesmal war es auch für sie noch einmal etwas ganz Besonderes. „Ihre tollen sportlichen Leistungen sind wirklich beeindruckend“, würdigte Fehr die 74-jährige Ausnahmesportlerin, die vor kurzem bei den Europameisterschaften der Senioren im Damendoppel Ü 70 mit einem zweiten Platz einmal mehr für Furore gesorgt hatte. Denn es war nicht der erste Podestplatz, den die Rheinbreitbacher Tischtennisspielerin auf europäischer Ebene erreicht hatte. Ihr bislang größter Coup gelang ihr 2005 mit dem Titelgewinn im Doppel. Nicht minder herausragend ihr dritter Platz in der Einzelkonkurrenz Ü 70 2011 im tschechischen Liberec. Hinzu kommen unzählige Platzierungen auf Bundes-, Landes- und Verbandsebene. Etwa 2012 eine zweiter Platz im Mixed bei den Deutschen Meisterschaften sowie viele Titel bei den Rheinland- und Südwestdeutschen Meisterschaften. Ihren jüngsten Erfolg verbuchte Heidi Wunner zuletzt bei den Internationalen Stadtmeisterschaften von Trier  als sie sowohl in der Einzel- als auch in der Doppelkonkurrenz die Nase vorn hatte.

„Nicht nur auf Grund ihrer herausragenden sportlichen Erfolge sind sie ein Aushängeschild für unsere Ortsgemeinde“, so Fehr. „Ohne ihre phantastische Trainingsarbeit wären in den vergangenen Jahren auch die vielen grandiosen Erfolge der Rheinbreitbacher Mannschaften im Tischtennis von Kreis- bis auf Bundesebene undenkbar gewesen.“  Selbst von gelegentlichen Rückschlägen habe sich die gelernte Physiotherapeutin nie wirklich beeindrucken lassen. Deshalb sei die höchste Auszeichnung, die die Ortsgemeinde Rheinbreitbach zu vergeben habe, die Ehrentafel, „für Heidi Wunner auch mehr als verdient“.

Heidi Wunner Tischtennis-Vizeeuropameisterin im Doppel

Der Medaillensatz für Heidi Wunner ist komplett.  Nach ihrer Goldmedaille 2004 im Doppel und einem dritten Rang im Einzel 2011 vor zwei Jahren gelang der Tischtennisspielerin des SV Rheinbreitbach am Wochenende bei den Senioren-Europameisterschaften in Bremen erneut ein herausragender Erfolg. Zusammen mit ihrer sächsischen Partnerin Christa Gebhard sicherte sich die SVR-Ausnahmesportlerin in der Doppelkonkurrenz den zweiten Platz in der Klasse Ü 70.

„Damit habe ich nie und nimmer gerechnet“, staunte Wunner nach der Siegerehrung über ihre erneute fantastische Leistung.  Der Erfolg ist umso höher zu bewerten, da in Bremen mit rund  2.900 Meldungen aus insgesamt 40 Nationen in den acht Altersklassen ein Rekordteilnehmerfeld am Start war. Darunter so prominente Namen wie der ehemalige Doppel-Weltmeister Steffen Fetzner, der vierfache schwedische Mannschaftsweltmeister Mikael Appelgren oder der sechsfache deutsche Einzelmeister Georg Böhm. Gespielt wurde eine Woche lang in drei Hallen an rund 130 Tischen.

Während Heidi Wunner in der Einzelkonkurrenz nach überstandener Gruppenphase in der Hauptrunde der Damenkonkurrenz Ü 70 relativ früh die Segel streichen musste, lief es im Doppel dafür umso besser. „Schon in der Gruppenphase haben wir gemerkt, dass da was gehen könnte“, so die SVR-Spielerin. Nur einmal benötigte sie mit ihrer Partnerin Christa Gebhard, mit der sie bereits bei den Deutschen Meisterschaften zusammen gespielt hatte, ein wenig Glück. Gegen das deutsch-niederländische Doppel  Christa Lübke/Annegret Fuchs lagen sie bereits mit 0:2 Sätzen zurück, um dann nach großem Kampf im fünften Entscheidungssatz denkbar knapp mit 11:9 doch noch die Oberhand zu behalten.   

„Danach lief es plötzlich wie geschmiert“, freute sich Wunner. Nach einem souveränen 3: 1 Erfolg gegen das mitfavorisierte britische Doppel  Jean White/Sally Bax und einem knappen 3:2 Sieg in der Vorschlussrunde gegen die deutsche Kombination Margret Tepper/Ruth Schneider, der am Ende allerdings wesentlich klarer ausfiel, als es das Ergebnis aussagt, war das Endspiel erreicht. Hier wartete mit der langjährigen Nationalspielerin und vielfachen deutschen Einzelmeisterin Edith Wetzel, die zusammen mit ihrer Schwester Ellen Haak spielte, eine schier unüberwindbare Hürde auf das rheinland-pfälzisch/sächsische Duo. Jeweils 11:7 endeten die ersten beiden Sätze zu Gunsten der beiden gebürtigen Kielerinnen. Als Wunner/Gebhard den dritten Durchgang 11:8 für sich entscheiden konnten, flackerte zwar noch einmal Hoffnung auf,  im vierten Satz ließen die Norddeutschen  beim 11:6 Erfolg dann aber nichts mehr anbrennen.

„ Zum Schluss waren wir einfach nur noch platt“, so Wunner, die sich aber auch über die Vizeeuropameisterschaft  und die Silbermedaille riesig freute.   

Rheinbreitbach auch beim Verbandspokal nicht zu stoppen

Nach dem Gewinn des Regionspokals konnten sich die Rheinbreitbacher Tischtennisspieler nun auch souverän auf Verbandsebene durchsetzen. So ganz unerwartet kommt der Erfolg in der D-Klasse  indes nicht. Immerhin konnte der SVR mit Alexander Lorbeck und Martin Jünger gleich zwei Spieler einsetzen, die bereits in der Oberliga- beziehungsweise Rheinlandliga Erfahrungen gesammelt haben.

Auftaktgegner beim Endturnier in Altenkirchen mit den sieben auf Regionsebene qualifizierten Teams war die SGN Müschenbach.  Mit nur einem einzigen verlorenen Satz von Niels Assenmacher ließen die SVR-Cracks nie einen Zweifel daran, wer am Ende als Sieger die Platten verlassen würde.

Einen zweiten 4:0 Erfolg ließen die Rot-Weißen im Halbfinale gegen den SV Blau-Weiß Neuerburg folgen. Lediglich im Auftaktmatch hatte Martin Jünger  gegen Sascha Mittler einige Probleme, konnte sich aber letztlich mit 3:1 doch klar behaupten. Alle drei anderen Begegnungen in der Vorschlussrunde endeten mit  deutlichen 3:0 Satzerfolgen der Rheinbreitbacher.

Recht einseitig verlief dann auch das Finale, für das sich nach hartem Kampf das Trio der SG Blau-Weiß Greimerath qualifiziert hatte. Ganze zwei  gewonnene  Sätze – im Einzel gegen Jünger und gegen das SVR-Doppel  Lorbeck/Assenmacher – standen am Ende auf der Habenseite der chancenlosen Greimerather bei der 0:4 Niederlage.

Für die Rheinbreitbacher haben Pokalerfolge fast schon Tradition. So konnten sie sich in der jüngeren Vergangenheit sogar gleich drei Mal für die Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften qualifizieren. Das ist diesmal allerdings nicht möglich, da in der  D-Klasse der Wettbewerb auf Verbandsebene endet.

Heidi Wunner Deutsche Vizemeisterin im Mixed

Der Mixed-Titel bei einer Deutschen Meisterschaft hätte Heidi Wunner in ihrer imposanten Tischtennis-Titelsammlung noch gefehlt. Am Ende reichte es für das Aushängeschild des SV Rheinbreitbach bei den 33. Nationalen Deutschen Meisterschaften der Senioren im schleswig-holsteinischen Hude am Pfingstwochenende nicht ganz.  Doch auch der zweite Platz in der Mixed-Konkurrenz Ü 70 ist ein toller Erfolg. Insgesamt hatten sich mehr als 500 Teilnehmer für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert.

Auch wenn es für Heidi Wunner am Ende nur ein schwacher Trost gewesen sein dürfte: Der Mixed-Titel blieb wenigstens zum Teil beim Tischtennisverband Rheinland. Im Endspiel traf Wunner an der Seite von Helger Ohlig (TTG Torney/Engers) nämlich auf ihre langjährige Doppelpartnerin Karla Gutschmidt, die zusammen mit Uwe Wienpracht vom Berliner Tischtennisverband spielte. Nachdem Wunner/Ohlig den ersten Satz klar für sich entscheiden konnten, drehten ihre Gegner danach den Spieß um und gingen mit 2:1 in Führung. Nach einem deutlichen 11:2 Sieg im vierten Satz ging es schließlich in den alles entscheidenden fünften Durchgang. Denkbar knapp mit 11:8 ging dieser schließlich für Wunner/Ohlig verloren.

Viel Lospech hatten Wunner und Gutschmidt im Damendoppel. Bereits im Achtelfinale trafen sie auf die späteren Sieger Haag/Goldenbogen und mussten die Segel streichen. Immerhin gelang es ihnen den ersten Satz für sich zu entscheiden. In der Einzelkonkurrenz gab es für die Rheinbreitbacherin diesmal nichts zu holen. Zwei Niederlagen und ein Sieg bedeuteten in der Endabrechnung Platz drei in ihrer Gruppe und damit das vorzeitige Aus.

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